Aktuelles

Thomas Siffling Quartett  

Fr., 27. Mai 2016
20:30

Das neue, 10. Album des Mannheimer Trompeters, Komponisten und Musikmanagers Thomas Siffling verleiht seiner sehr persönlichen Mélange aus akustischem und elektronischem Jazz mehr Ecken und Kanten. „Personal Relations“ hat mit teilweise kammermusikalisch wirkenden Stücken auch mehr Tiefgang gewonnen. Bei den elektronisch angehauchten Titeln wurde die Schlagzahl wesentlich erhört. So glänzen Stücke wie Leonard Cohens „Halleluja“ oder Sifflings „Reflective“ durch eine wunderbare Melodieführung, Transparenz und Tiefgang, während andere Titel deutlich progressivere Züge und mehr Energie tragen.

Die Musik ist ebenso vielseitig wie variabel, und sie erzeugt eine ganz eigene Klang-, Sound- und Rhythmuswelt. Durch den gezielten Einsatz von Elektronik aller Instrumentalisten wird dies noch verstärkt.

Thomas_Siffling_quer_swThomas Siffling studierte in Heidelberg und Stuttgart, war Mitglied des BuJazzO und erhielt u.a. den Jazzpreis Baden-Württemberg. Er sieht sich als Grenzgänger, der Genres verbindet und Rahmen sprengt, Jazz und Popmusik aufeinander treffen lässt, diese durch elektronische Elemente erweitert – aber nie seine musikalischen Wurzeln außer Acht lässt. Er ist bekannt für den progressiven Einsatz elektronischer Erweiterungen im Jazz. Seit Jahren gehört zu den Vorreitern und Wegbereitern der „jungen“ deutschen Jazzszene und machte sich einen Namen bei unzähligen Gastauftritten auf der ganzen Welt.

In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire

Thomas Siffling (tp, flh, electr), Konrad Hinsken (fender rhodes), Dirk Blümlein (b), Christian Huber (dr)

www.thomassiffling.com

Club Voltaire | Fr., 27.5.2016 | 20.30 Uhr | 12,–/9,– €

Naxoshalle zeigt den Film „Carlo Keep Swingin“

Di., 31. Mai 2016
19:30

Am 31. Mai wird ab 19.30 Uhr in der Naxoshalle den Film „Carlo Keep Swingin‘ mit anschließendem Filmgespräch gezegt.

Die Frankfurter Regisseurin Elisabeth Ok entdeckte Hinterlassenschaften von Carlo Bohländer, einem der besten deutschen Jazztrompeter der 50er Jahre und Begründer des Domicile du Jazz, dem heutigen Frankfurter Jazzkeller – einer Institution des Jazz in Deutschland, über den viele amerikanische und internationale Künstler nach Deutschland und Europa kamen. Es fanden sich Fotos und Briefe von Berühmtheiten wie Lee Konitz, Chet Baker, Attila Zoller oder Jutta Hipp, aus denen die Regisseurin einen Film zusammenstelllte.
In bildhaften und lebendigen Schilderungen lassen die Weggefährten Carlo Bohländer wieder auferstehen. Der bekannte Konzertveranstalter Fritz Rau, der viele Rockgrößen nach Deutschland holte und selbst eine sehr enge Bindung zum Jazz hat, würdigt den Musikkenner und Jazztheoretiker Carlo Bohländer und beschreibt die Atmosphäre im Jazzkeller sowie die Nachkriegszeit in eindrucksvollen Bildern.
Der Saxophonist Gustl Mayer lässt den Vollblutmusiker Bohländer zu Wort kommen und beschwört das Nachkriegs-Frankfurt, das nicht nur als Wohlstandskind, sondern vielmehr als weltoffene und sehr moderne Metropole erscheint. Der Film ist ein farbiges Porträt über einen außergewöhnlichen und vielschichtigen Menschen, mit Genie, Witz und einem unglaublichen Enthusiasmus, der alle ansteckte.
Zum Filmgespräch kommen die Regisseurin und Promis aus der Frankfurter Jazz-Szene.
Moderation: Daniella Baumeister (hr1)

Theater Willy Praml – Naxoshalle, Wittelsbacherallee 29, Eingang Waldschmidtstraße 19 / HH
Kontakt: Wolf Lindner, Tucholskystraße 57, 60598 Frankfurt, Telefon 069/70794910, dokukino@bbfilm.net
Naxos-Kino

Fuhr Brothers

Do., 2. Juni 2016
20:00

Seit Jugendzeiten spielen die Brüder Dietmar (Kontrabass) und Wolfgang Fuhr (Saxofon) zusammen in verschiedensten Formationen, und sie zählen heute zu den ganz renommierten Musikern der deutschen Jazz-Szene.

„Reconstruction“, das aktuelle Projekt der „Fuhr Brothers“ widmet sich der Jazz-Tradition in Deutschland. In Gesprächen mit Wolfgang Dauner, Gerd Dudek und Manfred Schoof suchten sie die Kompositionen für ihre Einspielung aus, arrangierten sie neu und machten dabei das rege Jazz-Leben der „alten Tage“ anekdotenreich lebendig.

The Fuhr Brothers 4 Press Photo QOb in dem komplexen „Hot Hut“ von Albert Mangelsdorff, dem polyrhythmischen „Steps of M.C. Escher“ von Wolfgang Dauner, den Akkordverläufen in Gerd Dudeks „Green Table Speech“ oder mit ihrer Bearbeitung des alten Volksliedes „Ich armes Mägdelein“: die Fuhr-Brüder zeigen, wie lebendig, eigenständig und facettenreich auch heute noch die Handschrift der Pioniere des deutschen Jazz klingt. Damit stoßen sie nicht zuletzt auch die Diskussion um den Terminus „German Jazz“ und seine Bedeutung neu an.

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik

Dietmar Fuhr (b), Wolfgang Fuhr (sax), Norbert Scholly (g), Jens Düppe (dr)

www.dietmarfuhr.de
www.wolfgangfuhr.de

Romanfabrik | Do, 2.6.2016 | 20 Uhr | 15,–/12,– €
Karten reservieren

Chris Jarrett solo

Do., 9. Juni 2016
20:00

Chris Jarrett verwendet Strukturen klassischer Musik und nutzt die Freiheit der Jazz-Improvisation. Er verbindet sein sicheres Gespür für Form mit der Spontaneität des Jazz. In seiner Musik kann man die Einflüsse von Komponisten wie Johannes Ockeghem, Sergej Prokofjew, Charles Mingus und Frank Zappa hören.

Chris_Jarrett_1Chris Jarretts Musik hört man nicht einfach, man erfährt sie, fühlt sie, absorbiert und assimiliert sie. Kompositionen voller Schönheit, Kraft und feinfühlige Themen aus strukturierter Improvisation und Jazz. Er bezieht ein sehr breites Spektrum an Einflüssen mit ein: in sich geschlossenes Chaos, fließende Strukturen, klassische Themen und vielfältige Quellen orchestraler Musik und europäischer Volksmusik.

Chris Jarrett wurde in Allentown, Pennsylvania, geboren. Er erhielt seine musikalische Ausbildung u.a. in Oberlin, Ohio, sowie in Oldenburg und lebt heute in der Pfalz. Neben seinen Werken für sein eigenes Trio und sein Quartett „Four Free“ komponierte Chris Jarrett Filmmusik, Opern, Oratorien und größere Orchesterstücke; er ist auf mehr als zehn Alben zu hören.

Eine Veranstaltung der Romanfabrik

Chris Jarrett (p)

www.chrisjarrett.de

Romanfabrik | Do., 9.6.2016 | 20 Uhr | 20,–/15,– €
Karten reservieren

NEUE REIHE: JIF Jazz Jam Session im Club Voltaire

Mo., 11. April 2016
21:00
Mo., 9. Mai 2016
21:00
Mo., 13. Juni 2016
20:00

Neben unseren Clubkonzerten starten wir im April eine neue Reihe im Club Voltaire. Einmal im Monat (immer am zweiten Montag im Monat) setzt die JIF die Tradition der Jazz Jam Session fort. Eine wechselnde Opener-Band eröffnet den Abend, anschließend haben Jazzmusiker die Möglichkeit, mit einzusteigen.

Club Voltaire | Mo, 11.4./9.5./13.6.2016 | 20 Uhr | Eintritt frei

Sebastian Sternal / Vitold Rek

Mi., 15. Juni 2016
20:00

Sebastian Sternal studierte Jazzklavier und -komposition in Köln und Paris wurde mit dem Neuen Deutschen Jazzpreis 2014, dem ECHO Jazz 2013 und dem WDR Jazzpreis 2007 ausgezeichnet. Er ist Pianist im Quartett des Trompeters Frederik Köster, im David Fettmann Quartett und spielt in Duo-Projekten mit den Saxofonisten Claudius Valk und Will Vinson (New York). Sebastian Sternal lehrt Jazz-Theorie, -Klavier und -Komposition an der Musikhochschule Köln und ist als Professor für Jazzklavier an der Hochschule für Musik Mainz tätig.

Sebastian-Sternal

Vitold Rek arbeitete mit vielen anderen Jazzmusikern zusammen, u.a. als Solist mit dem HR-Jazzensemble und als Sideman von Tomasz Stańko. Mit seiner eigenen Band „East West Wind“ verbindet er die Tradition des Jazz mit klassischen und folkloristischen Einflüssen. Sein Stil wird als „tongewaltig“ und gleichzeitig elegant und kammermusikalisch beschrieben. Er erhielt das Frankfurter Jazzstipendium 1999 und wurde mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik (2008) und dem Hessischen Jazzpreis (2013) ausgezeichnet. Vitold Rek unterrichtet Jazzkontrabass an der Hochschule für Musik in Mainz.

VITOLD_REK#2BildNr4565_Photo_Emanuela_Danielewicz_2013_20x30cmEr verbindet in seinem Spiel die Tradition des Jazz mit klassischen und folkloristischen Einflüssen. Sein Stil wird als „tongewaltig“ und gleichzeitig elegant und kammermusikalisch beschrieben. 2010 war Vitold Rek der künstlerische Leiter des Jazz-Festivals der Jazz-Initiative Frankfurt/Main.

Für die CD-Einspielung mit dem Emil Mangelsdorff Quartett „Blues Forever“ hat Rek den Preis der Deutschen Schallplattenkritik 2008 bekommen. 2013 erhielt Vitold Rek den Hessischen Jazzpreis.

„Ein großer Musiker auf der europäischen Bühne des Jazz“, kommentierte der Kritiker Fred Bouchard die Kunst von Vitold Rek in der amerikanischen Fachzeitschrift „Jazz Times“.

Der Kontrabassist Vitold Rek ist derzeit einer der kultiviertesten Spieler dieses Instruments überhaupt.“ ( FAZ 1999, Ulrich Olshausen )

In Zusammenarbeit mit dem Steinway-Haus Frankfurt

Sebastian Sternal (p), Vitold Rek (b)

www.sebastiansternal.de

www.jazzpages.com/VitoldRek

Steinway-Haus Frankfurt | Mi., 15.6.2016 | 20 Uhr | 20,– /15,– € (incl. ein Begrüßungsgetränk)

Achtung: begrenztes Sitzplatzangebot, bitte reservieren:
Kartenreservierung per E-Mail oder Tel. 069-830 49 130 (AB)
(Sie erhalten eine Bestätigung per E-Mail, solange Karten erhältlich sind).
Reservierte Karten bis 30 Minuten vor Konzertbeginn abholen.