Jazz & Poetry: BIRD. Die Charlie-Parker-Legende
Daniella Baumeister & Jan Prax Quartett
Der Abend gibt ein faszinierendes Bild der Jazz-Szene im New York der 40er und 50er Jahre und des genialen Saxofonisten Charlie „Bird“ Parker, Pionier des Bebop. Sein Leben bestand aus Musik, Sex und Drogen. Es endete tragisch und viel zu früh. Aus Erinnerungen von Personen, die ihn gut kannten (Label Manager, Clubbesitzer, Frauen, Musiker, Nachbarn, Freunde), ist eine „Rekonstruktion“ seines außergewöhnlichen Lebens entstanden.
Das Jazz & Poetry-Programm „BIRD“ schildert seine Entwicklung, seine Musik und Verrücktheiten in kurzen packenden Texten, gelesen von Daniella Baumeister (Redakteurin hr2 Kultur). Im Wechsel mit den Texten spielt das Jan Prax-Quartett Bebop-Titel von Charlie Parker und seinen Zeitgenossen in zeitgemäßen Arrangements. Dieses Programm ist eine Hommage an einen der bedeutendsten Musiker des Jazz und an einen genial-ungewöhnlichen Menschen. Sein Einfluss auf die Entwicklung des Jazz bis heute ist unermesslich.
Daniella Baumeister (Sprecherin), Jan Prax (as), Manuel Seng (p), Florian Werther (b), Axel Pape (dr)
Solidarisches Preissystem. Solidarisches Preissystem mit 27 Euro (Förderpreis), 22 Euro (regulärer Preis), 17 Euro (Minimalpreis), 6 Euro (Schüler*innen + Studierende). Sie haben die Wahl.
Tickets im Vvk und an der AK, 6 € Studenten/Schüler; Reservierungen sind nicht möglich. Kulturpass-Inhaber werden gebeten, sich bei der Romanfabrik vorab anzumelden (s. vorstehender Link).
In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik
https://janprax.com/jan-prax-quartet
Romanfabrik
19:30 Uhr
22,00 € / 6,00 € / 17,00 €
Christof Lauer: Odyssea Sonorum – Improvisationen VI
Der Saxofonist Christof Lauer hat sich mit seiner Virtuosität einen Spitzenplatz in der Jazz-Welt erspielt.
Anfang 2019 hat er mit seinen Solo-Benefiz-Konzerten ein sehr erfolgreiches neues Format gestartet: in der Alten Nikolaikirche spielt er auch jetzt wieder einmal im Monat 30-40 Minuten frei improvisierte Musik.
„Es hat für mich einen besonderen Reiz in dem weiten Kirchenraum zu spielen. Aus dem Moment heraus entsteht eine Klang -und Motivreise, auf die ich meine Zuhörer*innen mitnehmen will.“
Christof Lauer (ts, ss)
Die Reihe findet (fast) immer am 2. Montag eines Monats statt und entfällt am 12.10.2026, d.h. nächster und letzer Termin in diesem Jahr ist der 9.11.2026 (Pause geplant von Dez. bis März).
Eintritt frei, keine Reservierungen, Spenden sind willkommen. Der wohltätige Spendenzweck wird zur jeweiligen Veranstaltung bekanntgegeben.
Das Konzert veranstalten die Jazz-Initiative und die St. Paulsgemeinde gemeinsam.
https://christoflauer.com/
http://talkingtoyou-christoflauer-film.de/
Alte Nikolaikirche
19:00 Uhr
0,00 € /
Nicole Johänntgen Quartett
Nicole Johänntgen Quartett: HENRY III
Im Mai 2021 präsentiert Nicole Johänntgen ihr neues Album „Henry III“ funky und erfrischend, einfach und ehrlich gespielt, groovend und rumpelnd vom New-Orleans-Jazz inspiriert.
Die Saxofonistin hat das neue Album während eines Live-Konzertes im Domicil Pforzheim analog auf Band aufgenommen. Schön nach alter Manier. Da kommt Nostalgie auf. Man spürt, wie vertraut und spielfreudig die vier Musiker sind. „Life“ heisst das erste Stück und soll die Achterbahnfahrt des Lebens vertonen. Gegenüber den anderen beiden Alben hat Henry III noch mehr den Funk in sich. Mit knackigen Melodien und einigen Trommelwirbeln machen sie wieder mächtig Dampf.
Die neuen Kompositionen animieren zum Mitsingen, Mittanzen, einfach zum Mitmachen. Doch wer genau hinhört, entdeckt auch die tiefsinnige, die herzzerreißende Seite von Henry. Die Seite, die in uns allen schlummert. In Songs wie „Dig Deep“ oder „Guetnachtlied“ ist viel Raum zwischen den einzelnen Melodien, dass man in einen Dämmerzustand fällt. Ein Zustand, in dem man reflektiert, Dinge verarbeitet, die da ganz tief sitzen. Und dann geht es in der Achterbahnfahrt weiter mit Henry, die Dritte!
“Nicole has something very special in her playing – a big and generous heart. An exceptional energy!” (David Liebman)
Nicole Johänntgen (sax, comp), Marc Roos (tb), Victor Hege (sphn), Pius Baschnagel (dr)
Preise zzgl. Vvk-Gebühren. AK: 22,- €, erm. 17,–/10,– (JIF/Stud.). Frankfurt Pass, Kulturpass 1 €. Ermäßigungen gegen Nachweis.
In Zusammenarbeit mit der Fabrik – Kulturwerk Frankfurt
https://www.nicolejohaenntgen.com/
Sankt Bonifatiuskirche , Konzertsaal im UG
20:00 Uhr
22,00 € / 6,00 € / 17,00 €
Nathan Ott Quartett – Coltrane 100
Er ist ein Drummer, der Räume schafft, klangmalerisch fein schattierte Szenerien für seine Mitspieler kreiert und es dabei versteht, die Musik mit eleganter Subtilität zu lenken: Nathan Ott ist längst kein unbekanntes Gesicht mehr in der europäischen Jazzlandschaft. In seiner künstlerischen Arbeit sucht er nach einer Musik jenseits von Schubladen – einer Klangsprache zwischen Komposition und Improvisation, als offenes System, das sich im Dialog mit dem Moment ständig neu organisiert. Ein wichtiger Bezugspunkt ist dabei John Coltrane und die Auseinandersetzung mit der visionären Kraft seines Spätwerks, dessen spirituelle Intensität und radikale Neuordnung rhythmischer wie formaler Prinzipien bis heute nachwirken.
Mit Christof Lauer und Camila Nebbia begegnen sich in diesem Quartett zwei Stimmen, die Coltranes Vermächtnis in sehr unterschiedliche, eigenständige Ausdrucksformen überführen. Lauer – jahrzehntelang prägende Stimme der NDR Bigband, gefragter Solist und kompromissloser Klangforscher – bringt eine expressive Wucht und emotionale Tiefe ein, die in dieser Konstellation auf die Energie einer neuen Generation improvisierender Musiker*innen trifft: die argentinische Saxofonistin Camila Nebbia und der dänische Bassist Jonas Westergaard, beides markante Persönlichkeiten, die das aktuelle europäische Jazzgeschehen maßgeblich mitgestalten. Gemeinsam spielen sie eine eng kommunizierende, atmosphärisch dichte, zeitgenössische Musik, die zu allen dynamischen Steigerungen fähig ist, ohne jemals an Bodenhaftung zu verlieren.
Das aktuelle Album „Continuum“ (An:Bruch 2025), eine Direct-to-Tape-Produktion aus den legendären Bauer Studios, wurde in die Bestenliste des Preises der Deutschen Schallplattenkritik aufgenommen.
Christof Lauer (ts, ss), Camila Nebbia (ts), Jonas Westergaard (b), Nathan Ott (dr)
Kulturpass Ffm 1 €. Der ermäßigte Preis gilt für Studenten, Schüler und Auszubildende bis einschl. 30 Jahre.
In Kooperation mit dem Instituto Cervantes Frankfurt
Gefördert von Instituto Cervantes
https://nathanott.com/
https://www.camilanebbia.com/
https://christoflauer.com/
Instituto Cervantes
19:00 Uhr
22,00 € / 6,00 € / 17,00 €
Gregor Schor-Bigband
Mit Am Grund legt der Saxophonist und Komponist Gregor Schor ein Werk vor, das den Jazz zugleich in seiner Freiheit und in seiner Formstrenge ernst nimmt. Gregor Schor schreibt mit der Offenheit des Skizzierenden. Der Bleistift ersetzt den Taktstock: Die Linien sind klar gezogen, doch sie lassen Korrektur, Erweiterung und Spontaneität zu. So entstehen Stücke, die einerseits präzise gebaut, andererseits durchlässig für die Handschrift jedes Einzelnen sind.
Diese Band ist kein Orchester, das brav abliefert. Sie ist ein Werkzeugkasten, in dem zwischen chirurgischer Präzision und Vorschlaghammer alles liegt. Am Grund ist ein Jazzalbum, das in die Tiefe geht, aber nicht ins Dunkel, sondern dahin, wo sich Komposition und Improvisation, Individuum und Ensemble, Freiheit und Form begegnen.
Heinz-Dieter Sauerborn, Paul Scheugenpflug, Steffen Weber, Denis Gäbel, Roman Fritsch (reeds), Felix Blum, János Löber, Marvin Frey, Jason Schneider (tps), Jonathan Strieder, Jona Heckmann, Carla Köllner, Tobias Metzger (tbs), Lukas Roos (g), Nico Klöffer (b), Manuel Seng (p), Kevin Naßhan (dr) sowie Gregor Schor und Vroni Frisch (cond)
Solidarisches Preissystem. Solidarisches Preissystem mit 27 Euro (Förderpreis), 22 Euro (regulärer Preis), 17 Euro (Minimalpreis), 6 Euro (Schüler*innen + Studierende). Sie haben die Wahl.
Tickets im Vvk und an der AK, 6 € Studenten/Schüler; Reservierungen sind nicht möglich. Kulturpass-Inhaber werden gebeten, sich bei der Romanfabrik vorab anzumelden (s. vorstehender Link).
Veranstalter: Romanfabrik
https://www.gregorschor.de/
Romanfabrik
19:30 Uhr
22,00 € / 6,00 € / 17,00 €
Fabian Dudek – Recent
Konzentriert auf ein Ziel im Wandel, entsteht der Weg im gemeinsamen Austarieren von Freiheit und Struktur: Recent, die neue Band des Kölner Saxofonisten und Komponisten Fabian Dudek, vereint mit Ruth Goller am E-Bass, Felix Hauptmann am Piano und Leif Berger am Schlagzeug vier profilierte Musiker:innen, die sich durch Dudeks kompromisslos zeitgenössische Kompositionssprache zu neuen klanglichen Möglichkeiten inspirieren lassen.
Anfang 2024 wurde Fabian Dudek mit seinem Album „Protecting A Picture That’s Fading“ für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik und mit der gleichnamigen Titelkomposition für den Deutschen Jazzpreis 2024 in der Kategorie „Komposition/Arrangement“ nominiert. „This Every Place“ feat. Ingrid Laubrock, die jüngste Veröffentlichung Dudeks, zeigt einmal mehr die Dringlichkeit seiner Arbeit und seine Selbstverortung in der Gegenwart, in welcher er sich energisch einen Platz erspielt.
Im Sommer 2023 gegründet hat sich Recent zwischenzeitlich durch Auftritte im Amsterdamer Bimhuis oder beim Tampere Jazz Happening in Finnland als innovatives Projekt innerhalb der europäischen Musikszene hervorgetan. Hinzukommen Uraufführungen zweier Kompositionen von Dudek im Jahr 2025: „Empire“ (Acht Brücken | Musik für Köln) und „On the steps to the inside of the mind“ (Konzerthaus Berlin).
Recent zeichnet sich durch Flow, klangliche Vielfalt und eine Balance zwischen Komposition und Improvisation aus. Die vier Musiker*innen vereinen ihre individuellen Stärken zu einem harmonischen Gesamtklang und laden das Publikum in jedem Moment ihrer Konzerte dazu ein, sich auf eine Reise einzulassen und unterwegs Neues zu entdecken.
Fabian Dudek (sax, fl, comp), Felix Hauptmann (p, synth), Ruth Goller (e-b, voc), Leif Berger (dr)
Online-Vvk über den Button „Tickets“ etwa vier Wochen vor dem Konzert; keine Reservierungen. Kulturpass Ffm 1 €. Ermäßigt für Studierende, Schüler und Auszubildende (bis einschl. 30 Jahre).
https://fabiandudek.de/
https://www.ruthgoller.com/
https://felixhauptmann.com/
Club Voltaire , Kneipe
20:00 Uhr
15,00 € / 6,00 € / 12,00 €
Harry Petersen Jubilee Quintet
Zum 80. Geburtstag
Harry Petersen wuchs in Denver, Colorado, auf und wirkte bei der Etablierung einer Big Band an der University of Colorado mit. Er studierte Klarinette und Saxofon am Normandale College in Minnesota. In den Twin Cities St. Paul und Minneapolis, Minnesota, spielte er als Broterwerb in Begleitorchestern für Künstler wie Ella Fitzgerald und Mel Torme und war in der Jazz Szene aktiv. Dann kam Harry nach Deutschland, war von 1979 bis 2006 der Lead-Altist der hr-Bigband und mit der Band an zahlreichen Alben und Produktionen beteiligt. Daneben hatte Harry ein eigenes Quartett, spielte im Frankfurt Saxophone Quintett und dem Space Age Quartett HaLe PeAt. Mit Thomas Cremer und anderen Musikern gründete er 1986 die Frankfurt Jazz Big Band, die er zu Beginn auch leitete. Es wurden mehrere Alben eingespielt. Harry zog es nach seiner Zeit in der hr-Bigband nach Potsdam. Er wurde dort Gründungsmitglied des Jazzkollektiv Babelsberg, in dem er bis heute spielt.
Harry ist eines der ganz frühen Mitglieder der JIF und ist dem Verein bis heute treu geblieben! Er feiert seinen 80. Geburtstag am 1. September 2026 und trifft bei unserem Konzert in der Art Bar wieder auf alte Musiker-Freunde aus seiner Frankfurter Zeit. Wir gratulieren und wollen gemeinsam nochmal mit ihm feiern.
Karmen Mikovic (voc), Harry Petersen (as, cl), Bob Degen (p), Thomas Heidepriem (b), Andreas Neubauer (dr)
Lokal geöffnet ab 18:00 Uhr.
Reservierungen nur telefonisch bei der Frankfurt Art Bar, Tel. 069 63307938.
Eintritt frei. Die JIF freut sich über Spenden für das Konzert. Die Musiker erhalten selbstverständlich eine feste Gage.
In Kooperation mit der Frankfurt Art Bar.
https://jazzkollektiv-babelsberg.de/
http://www.bobdegen.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Heidepriem
https://andreas-neubauer.de/
https://www.hr2.de/moderatoren/ihre-hr2-moderatorenkarmen-mikovic,moderatorin-128.html
Frankfurt Art Bar
20:00 Uhr
The Hang – Modern Jazz Styles & Improv Session: Coltrane 100
The Hang – neue Jazz Session im Rhein-Main-Gebiet. Präsentiert von Die Fabrik und Musiker:innen aus der Szene, offen für neugierige Improvisator:innen, Studierende, Profis und alle, die ernsthaft Lust auf Zusammenspiel und neue Begegnungen haben.
Special Edition – Coltrane 100
Anlässlich des 100. Geburtstags von John Coltrane widmen wir diese Ausgabe von The Hang seiner Musik. Das Opening Set und die anschließende Session laden dazu ein, sein Werk gemeinsam zu feiern und seine Musik als lebendige Inspiration weiterzuspielen.
Hosts:
Mario Angelov (b), Justin Zitt: (p), Micha Jesske (dr)
Nach dem Opening Set wird die Bühne geöffnet: für spontane Besetzungen, neue musikalische Verbindungen und den gemeinsamen Fokus auf Interaktion und Improvisation. Begleitet wird der Abend durch die Hosts, die Impulse setzen, den Musiker:innen die Bühne bereiten und bei Bedarf auch den einen oder anderen Tune im Gepäck haben.
Im Mittelpunkt stehen moderner Jazz und improvisierte Musik in einem offenen Rahmen — nicht als klassische „Beginner Jam“, sondern als Raum für musikalischen Austausch mit Niveau.
Wir wollen Musiker:innen und Publikum aus Frankfurt, den Hochschulen und dem gesamten Rhein-Main-Gebiet zusammenbringen, Menschen die den Hang genauso schätzen wie die Musik selbst.
Für Flügel, Rhodes, Schlagzeug und alle weiteren technischen wie gastlichen Voraussetzungen (inklusive Bar & Tischtennisplatte !!) ist gesorgt. Darüber hinaus: bringt gerne eure Instrumente, eure Stücke und eure Neugier mit — oder einfach offene Ohren. let’s hang!
AK: 15,- / 10,- erm. / Musiker: 5,- >> bei Einstieg Freigetränk ;)
Ermäßigungen: Studenten / Auszubildende und Mitglieder der Jazz Initiative Frankfurt (Bei Vorlage des Ermäßigungsausweises)
Der Veranstaltungsort ist nicht rollstuhlgerecht.
Eine Veranstaltung von Die Fabrik – Kulturwerk Frankfurt
Sankt Bonifatiuskirche , Konzertsaal im UG20:00 Uhr
17,50 € / 9,30 € / 9,30 €
Cécile McLorin Salvant & Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz
With Every Breath I Take
„So eine Sängerin gibt es nur ein- oder zweimal je Generation“, sagte Wynton Marsalis über sie. Und die große Jessye Norman attestierte ihr „eine einzigartige Stimme, unterstützt von Intelligenz und vollendeter Musikalität, die jede Note, die sie singt, zum Leuchten bringt“. Es ist bezeichnend, dass Cécile McLorin Salvant aus berufenem Munde der Jazz- und der Klassikwelt gleichermaßen Lob erfährt. Die Jazz-Residenzkünstlerin der Saison 2026/27 mag es nicht, auf ein einziges Genre festgelegt zu werden. Im klassischen Gesang hat sie ebenso ihr künstlerisches Fundament wie im Jazz. Und in ihren Projekten liebt sie es, zwischen Stilen und Zeiten zu changieren. Eingehüllt in großen Orchesterklang, gibt ihr das gemeinsame Konzert mit der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz Gelegenheit, selbst bei einem Programm mit Jazzstandards ihre unglaubliche stilistische Wandlungsfähigkeit unter Beweis zu stellen.
Cécile McLorin Salvant (voc)
Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz
Ernst Theis (cond)
Sullivan Fortner (p)
Yasushi Nakamura (b)
Kyle Poole (dr)
Veranstalter: Alte Oper Frankfurt
Diese Veranstaltung ist Teil der Reihe: Jazz-Residenz Cécile McLorin Salvant
Diese Veranstaltung ist im Angebot: Abo Jazz, Junges Abo
JIF-Mitglieder erhalten Tickets zu einem Sonderpreis mit 50% Rabatt. Der für die Buchung notwendige Promo-Code kann beim Vorstand per E-Mail angefordert werden. Diese Tickets sind nur online oder per Telefon (069-13 40 400) bei Frankfurt Ticket erhältlich (nicht an der Kasse der Alten Oper).
https://www.cecilemclorinsalvant.com/
Alte Oper Frankfurt , Großer Saal
20:00 Uhr
40,00 € / 11,00 € / 32,00 €
Clubnacht des Deutschen Jazzfestivals: Sarah Chaksad AMELIA
Seit über zehn Jahren prägt Sarah Chaksad mit ihren größeren bis großen Formationen die europäische Jazzszene maßgeblich. Die Schweizer Alt- und Sopran-Saxofonistin, Komponistin und Bandleaderin wird für ihre Produktionen und Konzerte international gefeiert. Ihre Musik verbindet kompositorische Präzision mit emotionaler Tiefe, strukturelle Raffinesse mit klanglicher Offenheit.
„The concert was a real triumph. Chaksad’s writing and arranging is first class and the enthusiasm shown by the band was very evident.“, schrieb Jazzwise im Januar 2023 über ein Konzert in Island. Jazz Thing konstatierte bereits 2019: „Sarah Chaksads Stücke jonglieren gekonnt mit insistierenden Motiven, gedämpften Sounds, sanften Schichtungen.“ Das Jazzpodium hob ihre „ausgefuchsten Kompositionstricks mit zahlreichen motivischen Querverweisungen, durchführungsartiger Themenverarbeitung und fein ziselierten, durchkomponierten Backgrounds der Improvisationen“ hervor. Die Weltwoche attestierte ihr „eine eigene, subtile musikalische Handschrift“ und zog Vergleiche zu George Gruntz und Mathias Rüegg, während das Magazin Rondo lobte: „Ihre Stärke sind differenzierte, durchgearbeitete, sorgsam überlegte Partituren, in denen sie virtuos mit den Klangfarben ihrer Formation spielt.“
Mit Sarah Chaksad AMELIA schlägt die Musikerin nun ein neues Kapitel auf. AMELIA ist mehr als ein Projektname – er ist Programm. Der Name geht etymologisch auf das Altpersische zurück und wird oft mit Bedeutungen wie Kraft, Mut, Tatkraft oder Wirksamkeit in Verbindung gebracht. Übertragen auf Chaksads Musik steht AMELIA für ein aktives, waches In-der-Welt-Sein: für Musik, die Haltung zeigt, ohne zu verhärten, die Emotionalität zulässt, ohne sentimental zu werden, und die Komplexität nicht scheut, sondern sinnlich erfahrbar macht.
In einer Zeit, die von Brüchen, Beschleunigung und Unsicherheit geprägt ist, formuliert AMELIA eine musikalische Antwort, die auf Verbindung, Dringlichkeit und Ausdruck setzt. Chaksads Kompositionen sind kraftvoll und zugleich feinfühlig, rhythmisch prägnant, melodisch durchlässig und reich an überraschenden Wendungen.
Gerade dort, wo Chaksads sorgfältig gebauten Strukturen auf die Handschriften der einzelnen Musiker treffen, entfaltet die Musik ihre besondere Energie. Sie bekommt Flügel: sie atmet, verdichtet sich, öffnet Räume und entwickelt eine Intensität, die gleichermaßen getragen wie vorwärtsdrängend wirkt. AMELIA steht so für eine Musik, die aus der Gegenwart kommt und in ihr wirkt, mutig, klar und von großer innerer Spannung.
Sarah Chaksad (comp, as, ss), Fabian Willmann (bcl, ts), Andreas Tschopp (tb), Espen Berg (p), Lukas Traxel (b), Eva Klesse (dr)
Solidarisches Preissystem. Solidarisches Preissystem mit 32 Euro (Förderpreis), 27 Euro (regulärer Preis), 22 Euro (Minimalpreis), 6 Euro (Schüler*innen + Studierende). Sie haben die Wahl.
Tickets im Vvk und an der AK, 6 € Studenten/Schüler; Reservierungen sind nicht möglich. Kulturpass-Inhaber werden gebeten, sich bei der Romanfabrik vorab anzumelden (s. vorstehender Link).
In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik
https://www.sarahchaksad.com/
Romanfabrik
20:00 Uhr
27,00 € / 6,00 € / 22,00 €
Witch ’n‘ Monk + Uli Schiffelholz
Im Rahmen der Clubnacht des Deutschen Jazzfestivals Frankfurt
Wir präsentieren an diesem Abend die Formation Witch n Monk, ein Duo der britischen Gitarristin u. Sängerin Heidi Heidelberg mit dem kolumbianischen Flötisten Mauricio Velasierra in Interaktion mit dem Schlagzeuger Uli Schiffelholz aus der lokalen Szene Rhein-Main. Innerhalb des F.I.M. typischen „interaktiven“ Format Solo – Duo – Trio sind die Musiker*innen in ihren gewohnten Formaten, aber auch in Interaktion zu hören.
Witch ‘n’ Monk ist das Duo aus dem kolumbianischen Rebellenflötisten Mauricio Velasierra und der britischen Sopranistin und Gitarristin Heidi Heidelberg. Durch die Kombination einer vielfältigen Instrumentierung – traditionelle lateinamerikanische Flöten, unkonventioneller Gesang, E-Gitarre und maßgeschneiderte Elektronik – schaffen sie einen Sound, der ganz und gar ihr eigener ist. Das Duo hat eine kompromisslose, neue musikalische Sprache aus Komposition und Improvisation entwickelt, die fließend zwischen verschiedenen Formen wechselt. Radikal verzerrte Flötenklänge, anarchischer Sopran-Gesang und analoge Elektronik vermischen sich mit einem Jazz-Punk-Hybrid aus Gitarre und Bass.
Die Essenz ihrer Zusammenarbeit spiegelt sich bereits im Namen wider: Dunkelheit und Licht, Weibliches und Männliches, Punk und Romantik, freie Form und komplexe Komposition. Das Erkunden von Extremen und das Schaffen von Kontrasten ist grundlegend für ihr Schaffen. An den Grenzen der Genres bewegend – Witch ‘n’ Monk werden in den Bereichen Jazz und zeitgenössische Klassik ebenso gefeiert wie in DIY- und Underground-Kreisen.
Ihr aktuelles Album „OUTFOX“ erschien 2025 bei FLUID FORM CLUB Records; außerdem veröffentlichten sie eine Reihe von „Singles“ im Format von GPS-geführten Klangspaziergängen, über die Bandcamp Daily berichtete. Ihr Album „Witch ’n’ Monk“ aus dem Jahr 2020 – das auf John Zorns Label Tzadik Records erschien – wurde von The Guardian zum „Contemporary Album of the Month“ gekürt und mit dem Deutschen Kritikerpreis in der Kategorie Crossover ausgezeichnet.
Die Bandbreite der künstlerischen Arbeit von Uli Schiffelholz reicht von Rockmusik über Blasmusik und klassischer Musik bis hin zur Arbeit als Musiker und Darsteller am Theater wobei sein Herz am meisten für den Jazz schlägt. Neben seiner Arbeit als Komponist und Arrangeur für sein Quartett ist er Schlagzeuger der Thomas Bachmann Group, des Bob Degen Quartets, des J-Sound Projects, der Formation USU SauerISchwarzISchiffelholz und der Band des Saxophonisten Eric Plande Von 2010 – 2018 war er Mitglied des Jazzensembles des Hessischen Rundfunks für das er auch komponiert und arrangiert hat. 2011 erhielt er das Arbeitsstipendium Jazz der Stadt Frankfurt, dass ihm einen Studienaufenthalt in New York ermöglichte. Darüber hinaus hat er sich in unterschiedlichen Projekten mit Musikern wie Valentin Garvie, Heinz Sauer, Markus Schieferdecker, Emil Mangelsdorf, John Schröder, Tony Lakatos, Wilson deOliveira, Peter Reiter, Jean-Yves Jung,… die Bühne geteilt.
Heidi Heidelberg (g), Mauricio Velasierra (fl,) Uli Schiffelholz (dr)
Eintritt 15 €, Mitglieder Jazz-Initiative 12 €, Kulturpass 1 €
Eine Veranstaltung der F.I.M. – Forum Improvisierter Musik in Kooperation mit dem Hessischen Rundfunk – hr2-kultur und dem Club Voltaire
https://www.witchnmonk.com/
http://www.ulischiffelholz.de/home.html
Club Voltaire
20:00 Uhr
15,00 € / 12,00 € / 12,00 €
Square The Circle – L. Reich feat. R. Ojijo & A. Blochs Luvt
SQUARE THE CIRCLE verbindet Songstrukturen, Ambient Music, elektronische Klangkunst und Raumklang zu einem immersiven Konzerterlebnis. In der Kirche St. Bonifatius Frankfurt entsteht ein einzigartiger Hörraum: Ein quadrophones Lautsprechersystem umgibt das Publikum und lässt die besondere Architektur des Kirchenraums zum aktiven Bestandteil der Musik werden. Die klare, großzügige Raumstruktur und die große Akustik von St. Bonifatius schaffen ideale Bedingungen für ein intensives gemeinschaftliches Hörerlebnis.
Im Mittelpunkt steht das von Ambientmusiker Luis Reich entwickelte quadrophone Konzertprogramm SQUARE THE CIRCLE, erweitert durch die Live-Elektronik von Richard Ojijo sowie Annie Blochs luvt-Programm, das den Klang der Truhenorgel mit elektronischen und experimentellen Elementen verbindet. Zwischen pop music, sakraler Klangtradition, zeitgenössischer Musik und improvisatorischen Momenten entsteht ein Konzertformat, das neue Formen des Hörens eröffnet.
Luis Reich verarbeitet Klänge und füllt damit Räume. Live-Sampling, instrumentale Motive und analoge Tonträger nutzt er als Ausgangsmaterial für elektronische Verfremdungsprozesse. Reich steht für kunstvolle Ambientmusik, die ihre Lo-Fi Ästhetik in der Spontaneität des Augenblicks kreiert.
Zahlreiche Kollaborationen (u.a. Reich & Würden, Sono Kollektiv) bilden ein musikalisches Grundrauschen, aus dem sein quadrophones Soloprogramm SQUARE THE CIRCLE hervorsticht.
Richard Ojijo – Komponist, Dozent und Tontechniker mit über 20 Jahren Erfahrung in der Musikbranche. Ojijo ist spezialisiert auf Live-Auftritte und Studioproduktionen, leitet Workshops an Einrichtungen wie der Hochschule für Musik und Tanz in Köln und hat seit 2014 eine Dozentur am Institut für Popmusik der Folkwang Universität der Künste in Bochum inne. Zudem kennt man Richard Ojijo als Live Engineer und Produzenten, unter anderen für Patrice, Modeselektor und Joy Denalane, Moderat, GAS…
luvt (von luven = in den Wind drehen, von Luft)
Im Projekt luvt widmet sich die Organistin und Songwriterin Annie Bloch dem hölzernen Klangraum der Truhenorgel. Das vorwiegend in der Barockmusik verwendete Instrument ist eine Truhe aus Holz, die vier Reihen von Holzpfeifen gekoppelt an einen Blasebalg Platz gibt, die von einer Tastatur angesteuert werden. Beschränkt auf nur diese vier Register, die sich in ihrem Flötenklang ähneln, tut sich ein Raum für detailgenaues Hören der Zwischentöne auf. Mit Hinzunahme von elektronischer Manipulation hebt luvt das Instrument aus seinem Kontext. Das akustische Erleben der warmen Pfeifenklänge mischt sich mit seiner elektronischen Verstärkung und Veränderung und eröffnet eine Bühne für Gefühltes und Erfahrenes.
AK: 25€/20€*JIF/10€*Stud // Ermässigungen gegen Nachweis
Veranstalter: Die Fabrik – Kulturwerk Frankfurt
https://www.youtube.com/watch?v=yCxZxnpUDk4&list=RDyCxZxnpUDk4&start_radio=1
https://www.instagram.com/0jij0/?hl=de
https://www.ojijo.net/
https://soundcloud.com/annie-bloch/sets/luvt-live-at-night-of-surprise?si=e7d87e3e5bec4e9d8189a9b6f89fed2b
https://www.youtube.com/watch?v=xA01cbLMU9c&t=175s
https://www.youtube.com/watch?v=xA01cbLMU9c&t=175s
https://www.instagram.com/annie.bloch/?hl=en
Sankt Bonifatiuskirche , Kirchenschiff
19:00 Uhr
23,00 € / 11,50 € / 17,00 €
Frankfurt Jazz Trio: „Our favorite things“
Das FRANKFURT JAZZ TRIO wurde 1998 von Thomas Cremer gegründet.
Im neuen Programm, das weiterhin unter dem Motto „Our Favorite Things“ steht und bereits bei Live-Konzerten vom Saarländischen Rundfunk, von Radio Bremen und vom Hessischen Rundfunk vorgestellt wurde, beleuchtet das Trio – wiederum stilistische Grenzen überschreitend – Werke amerikanischer und europäischer Komponisten, widmet sich aber vermehrt auch eigenen Kompositionen.
Thomas Cremer spielte u.a. mit Hans Koller, Bob Degen, Heinz Sauer, Uli Beckerhoff, Benny Bailey, Randy Brecker und Ack van Rooyen, leitete zudem diverse eigene Formationen und ist Mitgründer und Schlagzeuger der seit 1986 bestehenden FRANKFURT JAZZ BIG BAND. Cremer war auf zahlreichen Festivals und bei vielen Rundfunk- und Fernsehproduktionen zu Gast, im Auftrag des Goethe-Instituts in Afrika und Osteuropa auf Tour, gründete 1994 die Gruppe AXIS, 1998 das FRANKFURT JAZZ TRIO, von dem bis heute 5 CDs erschienen sind. 1990 ruft Cremer die Jazz-Initiative Frankfurt ins Leben, 2012 erhält er den Hessischen Jazzpreis.
Olaf Polziehn, geboren 1970 in Ludwigsburg, hat sich in den vergangenen Jahren den Ruf eines der gefragtesten Jazzpianisten Europas erspielt. Konzerte und CD-Produktionen mit Musikern wie Randy Brecker, Quincy Jones, Patti Austin, Al Jarreau, Take 6, Al Foster, Bobby Durham, Benny Golson, Scott Hamilton, Horacio «El Negro» Hernández und vielen anderen unterstreichen dies. Seit Oktober 2008 lehrt Olaf Polziehn als Professor an der Kunstuniversität Graz.
Martin Gjakonovski, geboren 1970 in Skopje, lernte ab dem sechsten Lebensjahr Geige und wechselte mit 14 Jahren zum Kontrabass. 1991 kam er nach Deutschland, um an der Hochschule für Musik Köln bei Rainer Linke und Dieter Manderscheid zu studieren. Gjakonovski ist mit vielen verschiedenen Bands mittlerweile auf ca. 200 Alben zu hören. Sein wichtigster Mentor und Bandleader ist der 2023 im Alter von 91 Jahren verstorbene Dusko Goykovich.
Presse-Stimmen zum Frankfurt Jazz Trio:
(…) „kompositorisch wie auch interpretatorisch eigenwillig und frisch, traditionsbewusst, aber doch nicht retro. Großartig“ (Frankfurter Rundschau)
„Einfach perfekt“ (Nürnberger Zeitung)
„Solch schöne Musik sollte man sich häufiger anhören“ (FAZ)
Olaf Polziehn (p), Martin Gjakonovski (b), Thomas Cremer (dr)
Eintritt frei, Spenden für die JIF sind willkommen
In Kooperation mit der Stadtbücherei
https://frankfurt-jazz.de/frankfurt-jazz-trio/
Stadtbücherei – Zentralbibliothek
20:00 Uhr
Athina Kontou Trio
Eine Begegnung zwischen Tradition und Avantgarde: Die beiden Kölner Jazz- und Improvisationsmusikerinnen Athina Kontou und Luise Volkmann treffen auf den berühmten Kretischen Lautenspieler und Sänger George Xylouris. Der Dialog zwischen Herkunft und Aufbruch, zwischen Tradition und improvisierter Gegenwart steht im Mittelpunkt: Kontou und Volkmann, bekannt für die Verbindung von südosteuropäischen/anatolischen traditionellen Musiken und zeitgenössischem Jazz mit ihrer Band „Mother“, schaffen mit Xylouris einen musikalischen Raum, in dem die Kräfte beider Welten voll zur Geltung kommen. Xylouris ist ein internationaler Star der traditionellen Musik, der in den letzten Jahren durch seine experimentellen Arbeiten hervorgetreten ist, mit seinem Duo Xylouris/White und seinem aktuellen Soloprogramm „Homa“. Hier ist die Schnittstelle mit Kontou und Volkmann, die in zeitgenössischen Klangwelten zuhause sind. Das Trio denkt traditionelle Musiken radikal zeitgenössisch und bringt so die alten überlieferten und archaischen Klänge ins Hier und Jetzt. Luise Volkmann und Athina Kontou wurden beide mehrfach für den Deutschen Jazzpreis nominiert und gewannen mit Été Large dieses Jahr in zwei Kategorien.
Georges Xylouris (laute, voc), Luise Volkmann (sax), Athina Kontou (b)
Keine Reservierungen. Kulturpass Ffm 1 €. Der ermäßigte Preis gilt für Studenten, Schüler und Auszubildende bis einschl. 30 Jahre. Gemeindemitglieder erhalten Tickets zum Preis der JIF-Mitglieder.
Zugang zum Kirchenraum barrierefrei (Fahrstuhl vorhanden).
In Zusammenarbeit mit der Gethsemanegemeinde.
https://www.athinakontou.com/
https://luisevolkmann.com/
Gethsemanekirche
20:00 Uhr
22,00 € / 6,00 € / 17,00 €
Finn Heine & Discovery Collective
Release Concert: Broken Reality
Mit „Broken Reality“ veröffentlicht die junge Band Finn Heine & Discovery Collective im September 2026 ihr Debütalbum bei Jazzline Leopard Records.
Die vier Musiker verbindet eine langjährige, intensive musikalische Freundschaft. Bereits 2022 wurden sie mit dem 1. Preis des Future Sound Wettbewerbs ausgezeichnet und spielten in den letzten Jahren auf renommierten Festivals wie den Leverkusener Jazztagen, den Jazzopen Stuttgart, Jazzbaltica und wurden vom Bundespräsidenten ins Schloss Bellevue eingeladen.
Ihr Sound zeichnet sich durch unkonventionelle Strukturen, komplexe Rhythmen und farbenreiche Klangwelten aus. Die Verbindung elektronischer Soundgestaltung mit akustischen Instrumenten prägt den unverwechselbaren Charakter der Band. In ihren Kompositionen erforschen die Musiker die Verschmelzung verschiedener musikalischer Welten – stets mit dem Anspruch, eingängige Melodien in einen anspruchsvollen Kontext einzubetten und so einzigartigen Grooves entstehen zu lassen.
Improvisation, Interaktion und jede Menge Energie stehen dabei im Zentrum ihres musikalischen Schaffens.
Finn Heine (g), Darius Blair (sax), Baruna Dhimaz (b), Colin Schulte (dr)
AK: 18€/10€*Stud. + Mitlgieder der JIF / Ermässigung gegen Nachweis
Veranstalter: Die Fabrik – Kulturwerk Frankfurt
Sankt Bonifatiuskirche , Konzertsaal im UG20:30 Uhr
17,50 € / 9,30 € / 9,30 €
Julius Gawlik Quartet
Julius Gawlik, geboren 1997 in Halle, ist ein in Berlin lebender Saxofonist, Klarinettist und Komponist. Er bewegt sich souverän zwischen Jazz, experimenteller Musik und zeitgenössischer Improvisation. Mit eigenen Projekten, wie seinem Quartett und dem Trio Dream Big Fish, prägt er aktiv die Musikszene und ist zudem gefragter Sideman in Bands wie Jim and the Schrimps, inEvitable sowie in der NDR Bigband.
Seine Auftritte führten ihn zu bedeutenden Festivals wie dem North Sea Jazz Festival, London Jazz Festival und Copenhagen Jazz Festival, ebenso wie zu angesehenen Bühnen wie der Elbphilharmonie, dem Bimhuis Amsterdam, der Berliner Philharmonie und dem Chicago Museum of Contemporary Art. Gawlik arbeitet regelmäßig mit herausragenden Künstler:innen verschiedenster Genres zusammen, darunter Jim Black, Aynur Doğan, John Hollenbeck, Evi Filippou, George Garzone, Wanja Slavin, Jochen Rückert, Matt Moran, Michaël Attias, das Crush String Collective und das Ensemble Modern.
Für sein Schaffen wurde er unter anderem mit dem Outstanding Soloist Scholarship der Temple University Philadelphia sowie dem Solistenpreis der Karl Hofer Gesellschaft Berlin ausgezeichnet.
Im Jahr 2025 erscheint sein Debütalbum „It’s All In Your Head“ sowie 2026 die Suite „TAUCHEN“, die er für die NDR Bigband und improvisierende Musiker:innen komponierte. Auf diesem Album ist er von langjährigen Weggefährten umgeben, mit denen ihn ein tiefes Vertrauen verbindet – eine Grundlage, auf der mutige musikalische Experimente und Interaktionen entstehen können. Die Stücke fließen mühelos durch verschiedenste Formen und Stimmungen: von rubato-artigen Klangflächen über freien Swing und Shuffle-Grooves bis hin zu komplexen, dichten Improvisationen.
Julius Gawlik (sax, cl, comp), Evi Filippou (vibes & perc), Phil Donkin (b), Jim Black (dr)
Online-Vvk über den Button „Tickets“ etwa vier Wochen vor dem Konzert; keine Reservierungen. Kulturpass Ffm 1 €. Ermäßigt für Studierende, Schüler und Auszubildende (bis einschl. 30 Jahre).
https://www.juliusgawlik.com/
Club Voltaire
20:00 Uhr
15,00 € / 6,00 € / 12,00 €
Jochen Rückert New Quartet
Schlagzeuger Jochen Rückert präsentiert sein neues Quartett aus New York City. Die Mitmusiker:innen sind allesamt Senkrechtstarter der New Yorker Jazzszene und rund zwei Jahrzehnte jünger als der Bandleader – eine selbst auferlegte Herausforderung, mit der jungen Generation Schritt zu halten und sie gleichzeitig zu fördern.
Als Sideman in einigen der einflussreichsten Bands der frühen 2000er Jahren, unter anderem dem Kurt Rosenwinkel Quartett und dem tragisch unterschätzten Sam Yahel Trio, hat Rueckert gelernt, wie man eine Band nachhaltig auf höchstem Niveau leitet: sein vorheriges Quartett tourte mehr als 15 Jahre lang in den USA, Europa und Asien.
Neben seinen eigenen Projekten ist Rueckert von langjährigen Engagements in Seamus Blake/Chris Cheeks „Reed’s Ramble“, Marc Copland’s Trio, Nils Wogram’s Root 70 und Melissa Aldana’s Trio bekannt, aktuell spielt er viel mit Fred Hersch’s Trio. Jochen ist auf Bühnen in aller Welt aufgetreten, darunter auch im Village Vanguard, dem heiligen Gral des Jazz, der ihm letztendlich am meisten am Herzen liegt.
Jochen Rückert stellt sein Quartett mit folgenden Worten vor:
Die aus London stammende Alexandra Ridout hat mit ihrem kürzlich von New Music USA verliehenen Next Jazz Legacy Award sowie ihren Auftritten mit der Blue Note All-Star-Band Artemis für Aufsehen gesorgt – und das alles im Alter von nur 24 Jahren. Ihr lyrischer Sound brachte ihr außerdem den Preis als beste Solistin beim „Keep an Eye International Jazz Award 2023“ in Amsterdam ein.
Als virtuoser Improvisator und produktiver Bandleader mit mehr als acht Alben erinnert Kevin Sun uns daran, dass es in Brooklyn mindestens zehn Saxophonisten gibt, von denen bei uns kaum jemand gehört hat, die aber auf allerhöchstem Niveau spielen.
Der aus Neuseeland stammende Hamish Smith ist mit seinem rhythmisch robusten Spiel sehr gefragt und wurde kürzlich vom Paquito D’Rivera Quintett aufgegabelt.
Alexandra Ridout (tp), Kevin Sun (ts), Hamish Smith (b), Jochen Rückert (dr)
In Kooperation mit Die Fabrik – Kulturwerk Frankfurt
Sankt Bonifatiuskirche , Konzertsaal im UG20:00 Uhr
20,80 € / 9,80 € / 15,30 €
David Helbock & Lorenz Raab
David Helbock am Piano und Lorenz Raab an der Trompete – zwei herausragende Figuren der österreichischen Jazzszene, deren Zusammenspiel ein außergewöhnliches Hörerlebnis verspricht.
Lorenz Raab, geboren 1975 in Linz, ist seit 2003 Solotrompeter an der Wiener Volksoper und hat sich durch seine Vielseitigkeit einen Namen gemacht. Er ist Mitglied des Ensembles Pro Brass seit 1999 und hat zahlreiche Preise gewonnen, darunter mehrmals den renommierten Hans-Koller-Preis, Österreichs wichtigsten Jazz-Auszeichnung. Raab bewegt sich mühelos zwischen Jazz, Klassik und improvisierter Musik.
David Helbock, geboren am 1984 in Koblach, Vorarlberg, ist mehrfacher Preisträger und Publikumspreisgewinner des weltgrößten Jazzpiano-Solowettbewerbs in Montreux (2007 und 2010) und erhielt 2011 den „Outstanding Artist Award“, Österreichs prestigeträchtigsten Künstlerpreis. Er tourt auf wichtigen Jazzfestivals auf allen Kontinenten und hat Duos mit Sängerin Camille Bertault („Playground“, 2022) sowie kürzlich mit Bassistin Julia Hofer („Faces Of Night“, 2025) gebildet, wo Lorenz Raab als Gast mitwirkte.
In nur einem Jahr komponierte er für sein „Personal Real-Book“ 365 Stücke, und seine Leidenschaft für Prince zeigt sich in einer Coverversion von „Sometimes it snows in April“, die das Duo auf ihrem ersten Album aufnahm.
Die Musik des Duos ist unplugged, fokussiert auf das Wesentliche: akustische Klänge, die von Meeresrauschen auf der Trompete bis zu traditionellen Balladen reichen.
Für Helbock bedeutet das Duo eine Reduktion auf das Einfache, weg von großen Ensembles, während Raab schon immer ein klassisches Duo im improvisierenden Kontext anstrebte.
Gemeinsam schaffen sie eine faszinierende Brücke zwischen Jazz und Klassik, die das Publikum in Bann schlägt.
David Helbock (p), Lorenz Raab (tp)
In Zusammenarbeit mit der Stadtbücherei – Zentralbibliothek
https://lorenzraab.at/wp/helbock-raab/
Stadtbücherei – Zentralbibliothek , Foyer
20:00 Uhr
0,00 € /
LJJO Hessen: Warped World – Kicks & Sticks & Voices
Release Konzert
Mit Warped World veröffentlicht das Landesjugendjazzorchester Hessen seine gleichnamige neue Schallplatte. Die Kicks & Sticks und Kicks-Voices präsentieren unter der Leitung von Ed Partyka die Musik des Albums live in Frankfurt.
Im Mittelpunkt stehen moderne Kompositionen und Arrangements von Kira Linn, Sammy Wahlandt und Ed Partyka. Ergänzt wird das Programm durch weitere Werke, die stilistisch an die Schallplatte anknüpfen und die ganze Bandbreite des Ensembles zeigen – von kraftvollen Bigband-Sounds über dichte Vokalsätze bis hin zu eindrucksvollen Soli.
Freuen Sie sich auf einen abwechslungsreichen Konzertabend mit jungem Jazz auf höchstem Niveau und feiern Sie mit uns die Veröffentlichung von Warped World.
Die neue Schallplatte ist an diesem Abend erstmals (gegen Bares) erhältlich.
Tradition und Zukunft unter einem Dach gibt es im Dr. Hoch’s Konservatorium. Die Musikakademie in Frankfurt am Main gilt als eine der renommiertesten Schulen für Musik und Ballett Deutschlands.
Alles begann mit dem Tod Dr. Joseph Hoch´s, der sein gesamtes Vermögen dazu bestimmte, damit ein Institut zu schaffen, das der Förderung der Musik und ihre unentgeltliche Unterweisung beinhaltete. Eine Million Goldmark sorgte dafür, dass sich nicht nur ein Gebäude fand, sondern auch namhafte Dozenten gewinnen ließen. Clara Schumann, Engelbert Humperdinck oder Hans von Bulöw trugen dazu bei, dass die Hochschule weltweit einen exzellenten Ruf genoss und immer noch genießt.
Von der musikalischen Frühförderung bis hin zum Instrumentalstudium bietet das Dr. Hoch’s Konservatorium eine große Fülle an Weiterbildungsmöglichkeiten. Instrumental- und Gesangsunterricht, Ballett, Komposition, Jazz, alte oder neue Musik: Hier werden nicht nur Studienabschlüsse wie Diplome oder die Musiklehrerprüfung abgenommen, das Dr. Hoch’s Konservatorium setzt sich auch für die Studienvorbereitung und Förderung Hochbegabter ein.
Landesjugendjazzorchester Hessen, Ed Partyka, LJJO Hessen
Die Veranstaltung ist rollstuhlgerecht.
Ermäßigungen gelten für: Schüler*innen, Studierende, Auszubildende, FSJler*innen., und JIF-Mitglieder, s. Ticketlink. Frankfurt Pass und Kulturpass nur an der AK für 1 €.
Schwerbehinderte Personen (ab 80%) bezahlen den ermäßigten Preis. Die Begleitperson ist kostenfrei, benötigt aber auch ein Ticket.
Veranstalter: Junge Musik Hessen gGmbH in Kooperation mit der Jazz-Initiative und Dr. Hoch’s Konservatorium
https://ljjo-hessen.de/
Dr. Hoch’s Konservatorium , Clara-Schumann-Saal
19:00 Uhr
15,00 € / 10,00 € / 12,00 €
Christof Lauer: Odyssea Sonorum – Improvisationen VII
Der Saxofonist Christof Lauer hat sich mit seiner Virtuosität einen Spitzenplatz in der Jazz-Welt erspielt.
Anfang 2019 hat er mit seinen Solo-Benefiz-Konzerten ein sehr erfolgreiches neues Format gestartet: in der Alten Nikolaikirche spielt er auch jetzt wieder einmal im Monat 30-40 Minuten frei improvisierte Musik.
„Es hat für mich einen besonderen Reiz in dem weiten Kirchenraum zu spielen. Aus dem Moment heraus entsteht eine Klang -und Motivreise, auf die ich meine Zuhörer*innen mitnehmen will.“
Christof Lauer (ts, ss)
Die Reihe findet (fast) immer am 2. Montag eines Monats statt und endet am 9.11.2026 (Pause geplant von Dez. bis März).
Eintritt frei, keine Reservierungen, Spenden sind willkommen. Der wohltätige Spendenzweck wird zur jeweiligen Veranstaltung bekanntgegeben.
Das Konzert veranstalten die Jazz-Initiative und die St. Paulsgemeinde gemeinsam.
http://talkingtoyou-christoflauer-film.de/
Alte Nikolaikirche
19:00 Uhr
0,00 € /
Hildegunn Øiseth Quartet
Garden On The Roof
Um die 1966 in Kongsvinger, Norwegen, geborene Jazztrompeterin Hildegunn Øiseth wirklich zu verstehen, muss man wissen, dass sie es vorzieht, ihre eigenen musikalischen Forschungen zu betreiben. In den 1990er Jahren spielte sie nach ihrem Musikstudium Trompete bei der schwedischen Bohuslän Big Band, bevor sie für zwei Jahre nach Südafrika zog. Dort tauchte sie nicht nur tief in die Jazz- und traditionelle Musikszene rund um Kapstadt ein, sondern begann auch, die Musik der indigenen Völker Nordskandinaviens, der Samen zu erforschen. Dabei entdeckte sie, wie ähnlich deren Musik der traditionellen Musik Südafrikas war. Während mehrerer Reisen durch Pakistan suchte Øiseth nach Gemeinsamkeiten zwischen den dortigen Ragas und den für die norwegische Folklore typischen Tonleitern. Bei einer Sufi-Veranstaltung in Pakistan hatte sie zudem das Glück, die Verbindung zwischen diesem südasiatischen Land und ihrer Heimat in Nordeuropa aufzudecken:
Das Ziegenhorn, das bei Sufi-Zeremonien in Pakistan gespielt wird, ist ein traditionelles Instrument Norwegens und wird dort auch von Hirten als Signalhorn verwendet. Einerseits hat Øiseth den dunklen, archaischen „Schrei“ des Ziegenhorns gewissermaßen gezähmt, um es im Kontext ihres modernen Jazz zu spielen. Andererseits möchte sie, dass die Trompete als zeitgenössische Weiterentwicklung des Ziegenhorns verstanden wird, wobei sie dessen Klang bewusst verfremdet – manchmal durch verschiedene Effektgeräte, die sonst nur für die E-Gitarre verwendet werden – um ebenso emotional und tiefgründig zu klingen wie auf dem Bukkehorn, wie es in Norwegen genannt wird. Mittlerweile spielt sie beide Instrumente mit einer Selbstverständlichkeit und Leichtigkeit, die für alle Besetzungsgrößen gilt.
Die Gründung ihres Quartetts erfolgte dank eines Tipps des norwegischen Toningenieurs Jan Erik Kongshaug. Er fragte Øiseth einmal, warum sie noch nie mit einem Quartett im Studio gespielt habe. Zu diesem Zeitpunkt waren ihr die Vorteile dieser Besetzung für sie als Trompeterin noch nicht klar geworden – zum Beispiel, wie homogen und harmonisch sich der Klang ihres Blechblasinstruments mit dem warmen, holzigen Klang einer Rhythmusgruppe aus Klavier, Bass und Schlagzeug vermischen würde, oder wie diskursiv und eloquent in dieser Besetzung improvisiert werden könnte. Nach ihrer ersten Veröffentlichung im Jahr 2011, Stillness, ist dieses Quartett zur bevorzugten Besetzung geworden. In ihm kann Øiseth ihre ästhetischen und stilistischen Vorlieben ausleben und nach Herzenslust ihre Vorstellung von modernem Jazz mit den Musikkulturen der Welt und der Folklore Norwegens und Skandinaviens verbinden. Mit ihrem Landsmann Espen Berg hat sie einen Pianisten an ihrer Seite, der ihre kraftvollen Themen auf Trompete und Bukkehorn sowie ihre dynamisch differenzierte Improvisationskunst angemessen und harmonisch untermauern kann.
Hildegunn Øiseth (tp, bukkehorn, goathorn, voc), Espen Berg (p), Magne Thormodsæter (b), Per Oddvar Johansen (dr), Special Guest Nils-Olav Johansen (g, voc)
Keine Reservierungen. Kulturpass Ffm 1 €. Der ermäßigte Preis gilt für Studenten, Schüler und Auszubildende bis einschl. 30 Jahre. Gemeindemitglieder erhalten Tickets zum Preis der JIF-Mitglieder.
Zugang zum Kirchenraum barrierefrei (Fahrstuhl vorhanden).
In Zusammenarbeit mit der Gethsemanegemeinde.
Gethsemanekirche , Kirchenschiff 1. OG20:00 Uhr
22,00 € / 6,00 € / 17,00 €
Branford Marsalis & Dianne Reeves Celebrate John Coltrane
Der dreifache Grammy-Gewinner Branford Marsalis und die fünffache Grammy-Gewinnerin Dianne Reeves kommen zusammen, um den 100. Geburtstag von John Coltrane zu feiern. Die beiden präsentieren ihr neues Programm, das einen legendären Dialog zwischen Saxofon und Gesang aus dem klassischen Album von Coltrane und dem Sänger Johnny Hartman aus dem Jahr 1963 wiederaufleben lässt. Reeves und Marsalis würdigen diese bahnbrechende Zusammenarbeit und verbinden in Standards wie „They Say It’s Wonderful“ und „Lush Life“ den sanften Klang des Saxofons auf ihre ganz eigene Weise mit der menschlichen Stimme.
Dianne Reeves (voc), Branford Marsalis (sax), Joey Calderazzo (p), Eric Revis (b), Justin Faulkner (dr)
Veranstalter: Alte Oper Frankfurt
Diese Veranstaltung ist im Angebot: Abo Jazz, Wahlabonnement
JIF-Mitglieder erhalten Tickets zu den Wahlabo-Preisen. Der für die Buchung notwendige Promo-Code kann beim Vorstand per E-Mail angefordert werden. Diese Tickets sind nur online oder per Telefon (069-13 40 400) bei Frankfurt Ticket erhältlich (nicht an der Kasse der Alten Oper).
Begleitprogramm
Davor, 19:00, Albert Mangelsdorff Foyer
BEHIND THE SCENES
An English-language pre-concert talk for and with international guests, with live jazz by Sebastian Scobel & Friends
To the combo package featuring pre-talk and concert
Danach, Albert Mangelsdorff Foyer
JAZZ CHILL-OUT
mit Sebastian Scobel & Friends
Eintritt frei, Einlass mit Ticket für das Abendkonzert
https://diannereeves.com/
https://www.branfordmarsalis.com/
Alte Oper Frankfurt , Großer Saal
20:00 Uhr
56,00 € / 11,00 € / 44,80 €
Natalya Karmazin – Karma Jazz Trio
Die ukrainische Jazzpianistin Natalya Karmazin ist eine virtuose Interpretin und Komponistin eigener Jazzwerke. Ihre Musik vereint ein breites emotionale Spektrum, klangliche Schönheit und eine moderne Jazzpalette. Darin spiegeln sich ihr Charakter und ihre Lebenserfahrungen wider. Nach einem klassischen Klavierstudium an der Musikakademie Lemberg kam sie im Jahr 2000 nach Frankfurt am Main. Dort studierte sie Jazz an der HfMDK Frankfurt bei Prof. Christof Spendel und schloss ihr Studium in Leipzig bei Prof. Richie Beirach mit dem Master ab.
Im Jahr 2009 erhielt Natalya mit ihrer Karma Jazz Group das Jazzstipendium der Stadt Frankfurt am Main und eröffnete das 40. Deutsche Jazzfestival im HR-Sendesaal. 2019 wurde das Frankfurter Jazzstipendium ein zweites Mal an sie verliehen – diesmal als Solistin und Komponistin. Neben Auftritten im hr-Studio ist sie seit vielen Jahren im Konzertleben aktiv.
Gemeinsam mit dem Schlagzeuger Jens Biehl und dem Bassisten Chris Rücker bildet sie das Karma Jazz Trio. Als eingespielte Einheit erschaffen die drei Künstler eine Musik, die von gemeinsamem Atmen, Fühlen und tiefem musikalischen Verständnis geprägt ist.
Natalya Karmazin (p), Chris Rücker (b), Jens Biel (dr)
Lokal geöffnet ab 18:00 Uhr.
Reservierungen nur telefonisch bei der Frankfurt Art Bar, Tel. 069 63307938.
Eintritt frei. Die JIF freut sich über Spenden für das Konzert. Die Musiker erhalten selbstverständlich eine feste Gage.
In Kooperation mit der Frankfurt Art Bar.
https://natalyakarmazin.com/
Frankfurt Art Bar
20:00 Uhr
0,00 € /
Nathaniel Edelmann Trio
Un ruido de agua
Ein Frühlingstag in einem Berliner Studio am Ufer eines Flusses, drei außergewöhnliche Musiker, deren Einigkeit und kreative Verbindung an Telepathie denken lassen, und eine Aufnahmesession, die von Ruhe, Nuancen, Stille und einem minimalistischen Sinn für Komposition und Klang geprägt ist. Un ruido de agua, das neue Werk des Pianisten Nataniel Edelman aus Buenos Aires, begleitet von Michael Formanek am Bass und Michael Attias am Saxofon (zwei der einflussreichsten, kreativsten und vielseitigsten Musiker der New Yorker Improvisationsszene), ist eine fesselnde Reise durch eindrucksvolle Landschaften und einhüllende Atmosphären, in der uns die gemeinsamen Visionen der Schöpfer in einen Zustand kontemplativer Ruhe und intimer Besinnlichkeit versetzen.
Die zehn Kompositionen, aus denen Un ruido de agua besteht (fünf von Edelman, eine von Attias und vier freie kollektive Improvisationen), fügen sich perfekt zu einem kohärenten und leuchtenden Ganzen zusammen, das tiefgründig, komplex, spannend und jederzeit behaglich ist. Auf diesem Album funktioniert einfach alles, und das Gesamtergebnis ist von einer geheimnisvollen Magie durchdrungen, die dazu einlädt, immer wieder in jeden Winkel der Brillanz und Schönheit einzutauchen, die dieses von Anfang bis Ende rundum gelungene Werk zu bieten hat.
Michaël Attias (sax), Nataniel Edelman (p), Michael Formanek (b)
Kulturpass Ffm 1 €. Der ermäßigte Preis gilt für Studenten, Schüler und Auszubildende bis einschl. 30 Jahre.
In Kooperation mit dem Instituto Cervantes Frankfurt
Gefördert von Instituto Cervantes
https://www.instagram.com/natanieledelman/?hl=de
Instituto Cervantes
19:00 Uhr
22,00 € / 6,00 € / 17,00 €
Michael Wollny solo
Mondenkind, Nachtfahrten, Ghosts – mit seinen Alben und Programmen öffnet Pianist Michael Wollny immer wieder extrem atmosphärische, cineastische Welten, in die er zusammen mit seinen Zuhörer*innen eintaucht. Sein neues Soloprogramm „Winterreise“ greift Stimmungen und Motive aus Franz Schuberts gleichnamigem Liedzyklus rund um einen durch die Einsamkeit wandernden Ich-Erzähler auf. Wie immer bei Michael Wollny bildet die Vorlage nur den Ausgangspunkt für musikalische Erzählungen, deren Wendungen sich erst auf dem Weg entscheiden. Für Wollny, dessen Projekte oft im Zusammenspiel mit anderen Musiker*innen entstehen, ist das Solo-Format ein seltener Blick nach innen – in ein dunkel-romantisches Gemüt und einen schier unerschöpflichen Fundus an Ideen und Inspirationen. Kurz gesagt: Ein pianistischer Seelen-Trip!
Michael Wollny (p)
Veranstalter: Alte Oper Frankfurt
Diese Veranstaltung ist im Angebot: Wahlabonnement
JIF-Mitglieder erhalten Tickets zu den Wahlabo-Preisen. Der für die Buchung notwendige Promo-Code kann beim Vorstand per E-Mail angefordert werden. Diese Tickets sind nur online oder per Telefon (069-13 40 400) bei Frankfurt Ticket erhältlich (nicht an der Kasse der Alten Oper).
https://michaelwollny.com/
Alte Oper Frankfurt , Mozart Saal
20:00 Uhr
30,00 € / 11,00 € / 24,00 €
Tim Scherer Trio
Ein nomadischer Lebenslauf hat den 25jährigen Pianisten Tim Scherer geprägt: Von seiner Kindheit zwischen Japan, Deutschland und den USA führte ihn sein Weg zum Studium in Hamburg bis zu seinem heutigen Zuhause in Berlin.
Es waren Platten von Keith Jarrett und Masabumi Kikuchi, die den heute 25-jährigen Berliner Pianisten Tim Scherer früh in ihren Bann zogen. Vor allem in deren Balladen verbirgt sich eine Magie, die ihn bis heute nicht loslässt. Und auch als er sich vor einem Jahr vornahm, ein neues Trio auf die Beine zu stellen, musste er dieser Faszination weiter nachgehen.
Zum Kernmerkmal des Trios ist nun genau dieses rubatoartige Spiel geworden. Melodiöse Kompositionen und freie Passagen, die fließend ineinander übergehen. Schwebende, fragile Klangsphäre, durch die sich die drei Musiker:innen gleichwohl als Einheit bewegen. Mit offenen Ohren und gegenseitigem Vertrauen schaffen sie es so, dem Publikum ganz besondere Momente zu bereiten, wieder und wieder, ein jeder davon einzigartig.
Tim Scherer (p), Roz Macdonald (b), Lisa Wilhelm (dr)
Solidarisches Preissystem. Solidarisches Preissystem mit 27 Euro (Förderpreis), 22 Euro (regulärer Preis), 17 Euro (Minimalpreis), 6 Euro (Schüler*innen + Studierende). Sie haben die Wahl.
Tickets im Vvk und an der AK, 6 € Studenten/Schüler; Reservierungen sind nicht möglich. Kulturpass-Inhaber werden gebeten, sich bei der Romanfabrik vorab anzumelden (s. vorstehender Link).
In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik
https://www.youtube.com/watch?v=JGWfE50Shqo
https://www.ndr.de/kultur/tim-scherer-von-der-see-an-die-spree,audio-401016.html
Romanfabrik
20:00 Uhr
22,00 € / 6,00 € / 17,00 €
Smack Dab
Die Übersetzung von Smack Dab ist nur annähernd möglich, es drückt soviel aus wie: „genau“ „voll“ oder „direkt“.
Das Quintett wurde 2015 in Barcelona gegründet mit der Idee, neues und originelles Material im Rahmen der klassischen Formation mit zwei Blasinstrumenten zu entwickeln. Die Musiker wollten von Anfang an freie und riskante Improvisation spielen.
In den vergangenen 11 Jahren hat Smack Dab mit Solisten wie Jesse Davis, David Kikoski, Perico Sambeat, Vincent Herring und vielen anderen gespielt und Aufnahmen gemacht. Dabei wurde sie in ganz Spanien zu einer festen Größe des zeitgenössischen Jazz mit gelegentlichen erfolgreichen Ausflügen nach New York.
Seit 2018 gibt es parallel dazu das Projekt der Ausweitung der Band in den Bigband-Bereich, was zahlreiche Einladungen zu europäischen Festivals zur Folge hatte.
Pressestimmen: One of the best bands in the country (TV3). This music would fool anyone into thinking that this is a contemporary New York outfit; they are that good (Jazz Journal Magazine). Jazz in its purest form (La Vanguardia).
Oriol Vallès (tp), Lluc Casares (sax), Jöel González (p), Pau Sala (b), Joan Casares (dr)
Kulturpass Ffm 1 €. Der ermäßigte Preis gilt für Studenten, Schüler und Auszubildende bis einschl. 30 Jahre.
In Kooperation mit dem Instituto Cervantes Frankfurt
Gefördert von Instituto Cervantes
Instituto Cervantes
19:00 Uhr
22,00 € / 6,00 € / 15,00 €
Schütte – Riesinger Duo
Intertwined
Der Saxophonist Aike Schütte und der Pianist Andreas Riesinger studieren seit 2022 an der Hochschule für Musik Würzburg bei Prof. Hubert Winter, Leonhard Huhn und Prof. Bernhard Pichl.
Aike Schütte, gebürtig aus der Umgebung Stuttgart, begann mit 13 Jahren bei Armin Höfer Saxophon zu spielen. Ein weicher Sound, starke Melodien und die Liebe zum motivischen Spiel charakterisieren seine Art zu improvisieren. Zuletzt spielte er in einem von der Hochschule initiierten Projekt mit der Klarinettistin Rebecca Trescher.
Andreas Riesinger wuchs in Neuburg an der Donau auf und erhielt 2018 im Alter von 15 Jahren seinen ersten Klavierunterricht bei Oliver Wasilesku. Ergänzend zu seinem Studium besuchte er zahlreiche Masterclasses, unter anderem bei Noam Sivan, Gerald Clayton, Lars Duppler, Norma Winstone, Nick Finzer und Andreas Feith. Seine musikalische Arbeit bewegt sich zwischen improvisatorischer Offenheit und klanglich durchdachter Harmonik.
Ihre gemeinsame musikalische Arbeit reicht vom Spiel im Beatroot-Sextett bis zum Duo. Dabei verbinden sie Einflüsse aus der Jazztradition mit zeitgenössischen Klangvorstellungen und der Lust am spontanen musikalischen Austausch.
Für ihr Preisträgerkonzert als Duo Intertwined erweitern sie ihr Zusammenspiel um Gesang am Klavier. So treffen Saxophon, Klavier und Stimme aufeinander und verschränken sich in einem Programm zwischen Komposition und Improvisation.
Andreas Reisinger ist Steinway Preisträger 2026
Andreas Reisinger (p), Aike Schütte (sax)
Keine Pause, 1 Set ca. 75 Minuten
Keine Reservierungen. Kulturpass Ffm 1 €. Der ermäßigte Preis gilt für Studenten, Schüler, Auszubildende, Freiw. Soz. Jahr bis einschl. 30 Jahre.
50 Sitzplätze, max. 40 Tickets im Vvk, AK ab 19:30 Uhr
In Zusammenarbeit mit Steinway & Sons, Frankfurt am Main
https://www.instagram.com/andreas.riesinger/
https://www.augsburger-allgemeine.de/neuburg/hollenbacher-musiker-andreas-riesinger-gewinnt-den-steinway-foerderpreis-113923036
https://www.instagram.com/aikeschuette/
Steinway & Sons
20:00 Uhr
17,00 € / 6,00 € / 12,00 €
Jazzrausch Bigband
„Eine Kernschmelze von Bigband-Sound mit House und Techno-Musik“, schreibt die Süddeutsche Zeitung. Zu Recht: Die Jazzrausch Bigband wird auf der Bühne zum musikalischen Kraftwerk, in dem es äußerst energiegeladen zugeht. Zwölf Jahre liegt die Gründung der Formation inzwischen bereits zurück. Oder besser: erst? Denn in nur rund einer Dekade hat sie sich unter die erfolgreichsten Bigbands weltweit gejazzt.
Höchste Zeit also für die Rückkehr der energetischen Formation in die Alte Oper nach ihrem Debüt beim Fratopia-Festival 2021 – und zwar diesmal als All-Star-Abend mit namhaften Gästen: Till Brönner, Nils Landgren und Jakob Manz, als ehemalige Jazz-Residenzkünstler allesamt der Alten Oper eng verbunden, stehen hier erstmals gemeinsam auf der Bühne. Eigens für den Abend wurden Arrangements in Auftrag gegeben und ein Programm entwickelt, das die Band und drei Solisten exklusiv für das Frankfurtkonzert einstudieren. Ein wahrlich einmaliges Konzertevent, beim dem legale, aber höchst wirkungsvolle Substanzen zum großen Jazzrausch beitragen!
Jazzrausch Bigband
Till Brönner (tr)
Nils Landgren (tb)
Jakob Manz (sax)
Veranstalter: Alte Oper Frankfurt
Diese Veranstaltung ist im Angebot: Abo Jazz, Wahlabonnement
JIF-Mitglieder erhalten Tickets zu den Wahlabo-Preisen. Der für die Buchung notwendige Promo-Code kann beim Vorstand per E-Mail angefordert werden. Diese Tickets sind nur online oder per Telefon (069-13 40 400) bei Frankfurt Ticket erhältlich (nicht an der Kasse der Alten Oper).
https://jazzrauschbigband.de/
https://tillbroenner.de/
https://www.nilslandgren.com/
https://jakobmanz.de/
Alte Oper Frankfurt , Großer Saal
20:00 Uhr
40,00 € / 11,00 € / 32,00 €
Cécile McLorin Salvant
„Zeichnen und Malen fällt mir viel leichter als Songs schreiben.“ Cécile McLorin Salvant, die diesjährige Jazz-Residenzkünstlerin der Alten Oper, ist nicht nur eine überragende Jazz-Sängerin, sondern zeigt auch als bildende Künstlerin beeindruckende Fähigkeiten. Weiche Formen und Körper in fließenden Bewegungen sind ihr Markenzeichen. Nicht zu verkennen, dass die US-amerikanische Sängerin in den Kunstwerken von Henri Matisse bedeutende Inspirationsquellen findet. Im Auftrag der Alten Oper hat die dreifache Grammy-Gewinnerin zu dessen illustrativem Spätwerk „Jazz“ aus der Sammlung des Met Museum eine musikalische Reflexion komponiert und bringt ihr klingendes Tableau gemeinsam mit ihrem Trio im Rahmen des Festivals zur Uraufführung. Es ist im Übrigen nicht ihre erste Zusammenarbeit mit dem Met Museum: Bereits in zwei Projekten wurde die in New York lebende Universalkünstlerin im Met Museum gefeiert, als sie dort musikalische Abende zu ausgestellten Kunstwerken gestaltete.
Cécile McLorin Salvant (voc)
Sullivan Fortner (p)
Yasushi Nakamura (b)
Kyle Poole (dr)
Veranstalter: Alte Oper Frankfurt
Diese Veranstaltung ist Teil der Reihe: The Met Museum Experience, Jazz-Residenz Cécile McLorin Salvant
Diese Veranstaltung ist im Angebot: Wahlabonnement
JIF-Mitglieder erhalten Tickets zu den Wahlabo-Preisen. Der für die Buchung notwendige Promo-Code kann beim Vorstand per E-Mail angefordert werden. Diese Tickets sind nur online oder per Telefon (069-13 40 400) bei Frankfurt Ticket erhältlich (nicht an der Kasse der Alten Oper).
https://www.cecilemclorinsalvant.com/
Alte Oper Frankfurt , Großer Saal
20:00 Uhr
36,00 € / 11,00 € / 28,80 €
Barrelhouse Jazzband meets… The Paris Swing Connection
New Orleans kann überall sein. Zum Beispiel in Frankfurt wo sich 1953 die Barrelhouse Jazzband gründete. 1968 wurde die gesamte Band zur Ehrenbürgerin von New Orleans genannt, bis heute zählt sie zu den renommiertesten Vertretern des traditionellen Jazz. Von den Veteranen ist noch Saxofonist Frank Selten mit von der Partie – seit 1961 ist er Mitglied der Barrelhouse Jazzband –, aber auch die Jüngeren im Boot haben sich bestens in den Bandsound eingefügt. New-Orleans-Jazz wird aber auch in Frankreich gepflegt, etwa von der Paris Swing Connection, zu der der Saxofonist Olivier Franc, sein Sohn Jean-Baptiste Franc (Klavier) und der Posaunist Benoît de Flamesnil zählen. Eine deutsch-französische Begegnung im Namen des New-Orleans-Jazz steht also an, wenn die Barrelhouse Jazzband im Frühjahr 2027 ihre französischen Kollegen zur gemeinsamen Session in den Mozart Saal lädt.
Barrelhouse Jazzband
Olivier Franc (sax)
Jean-Baptiste Franc (p)
Benoît de Flamesnil (tb)
Veranstalter: Internationale Konzertagentur Dieter Nentwig in Kooperation mit der Alten Oper Frankfurt
JIF-Mitglieder erhalten Tickets zu den Wahlabo-Preisen. Der für die Buchung notwendige Promo-Code kann beim Vorstand per E-Mail angefordert werden. Diese Tickets sind nur online oder per Telefon (069-13 40 400) bei Frankfurt Ticket erhältlich (nicht an der Kasse der Alten Oper).
https://www.barrelhouse-jazzband.com/
https://www.franswing.com/
Alte Oper Frankfurt , Mozart Saal
19:00 Uhr
43,00 € / 22,00 € / 34,40 €
Cécile McLorin Salvant & hr-Bigband
Jazz-Summit unter Geistesverwandten: Cécile McLorin Salvant und Darcy James Argue sind sich künstlerisch nicht allein deshalb eng vertraut, weil sie bereits in unterschiedlichen Projekten gemeinsame Sache gemacht haben, sondern sie liegen überhaupt auf einer Wellenlänge. Ihr klingender Wortschatz setzt auf stilistische Vielfalt, auf technische Brillanz, auf Klarheit, Direktheit und vor allem: auf subtile Zwischentöne, die selbst einem Jazzstandard einen ganz neuen Twist geben können. Für die erste Zusammenarbeit unserer Jazz-Residenzkünstlerin mit der hr-Bigband übernimmt Argue als Composer in Residence des traditionsreichen Frankfurter Klangkörpers die Arrangements und steckt die stets originellen Songs der dreifachen Grammy-Gewinnerin in nicht minder überraschende Bigband-Gewänder.
Cécile McLorin Salvant (voc)
hr-Bigband
Darcy James Argue (cond)
Veranstalter: Alte Oper Frankfurt in Kooperation mit der hr-Bigband
Diese Veranstaltung ist Teil der Reihe: Jazz-Residenz Cécile McLorin Salvant
Diese Veranstaltung ist im Angebot: Wahlabonnement
JIF-Mitglieder erhalten Tickets zu den Wahlabo-Preisen. Der für die Buchung notwendige Promo-Code kann beim Vorstand per E-Mail angefordert werden. Diese Tickets sind nur online oder per Telefon (069-13 40 400) bei Frankfurt Ticket erhältlich (nicht an der Kasse der Alten Oper).
https://www.cecilemclorinsalvant.com/
Alte Oper Frankfurt , Großer Saal
20:00 Uhr
47,00 € / 11,00 € / 37,60 €
Improvisationen
Welche künstlerischen, innovativen und expressiven Möglichkeiten eröffnen sich, wenn Mensch und Maschine kreativ zusammenspielen und sich mit ihren jeweiligen Mitteln einbringen, und zwar ganz konkret im Bereich der Musik? Einer, den dieses Thema seit geraumer Zeit beschäftigt, ist Michael Wollny. Der Jazzpianist hat sich an der École polytechnique fédérale de Lausanne auf ein Spiel mit Künstlicher Intelligenz – seinen imaginären Partner LARS (Listen, Act, React, Silence) – eingelassen. Einen Verbündeten für dieses Experimentierfeld fand er im dortigen Leiter des Lehrstuhls für Digital and Cognitive Musicology, Prof. Dr. Martin Rohrmeier – gemeinsam mit ihm entwickelte er den KI-gesteuerten Flügel LARS. Interessiert an derlei visionären Projekten ist auch der technikaffine, stets neugierige Pianist Kit Armstrong. In der gemeinsamen Interaktion mit dem KI-gesteuerten Flügel LARS erkunden Wollny und Armstrong im Konzert das Spannungsfeld zwischen Klassik und Jazz, Improvisation und Interpretation, Eingebung und Algorithmus, Mensch und Maschine.
Kit Armstrong (p)
Michael Wollny (p)
LARS (Listen, Act, React, Silence) (p)
Joris Monnet, Team LARS
Prof. Dr. Martin Rohrmeier, Team LARS, Moderation
Veranstalter: Alte Oper Frankfurt
Diese Veranstaltung ist Teil der Reihe: Mensch, Maschine, Musik
Diese Veranstaltung ist im Angebot: Wahlabonnement
JIF-Mitglieder erhalten Tickets zu den Wahlabo-Preisen. Der für die Buchung notwendige Promo-Code kann beim Vorstand per E-Mail angefordert werden. Diese Tickets sind nur online oder per Telefon (069-13 40 400) bei Frankfurt Ticket erhältlich (nicht an der Kasse der Alten Oper).
http://www.kitarmstrong.com/#0
https://michaelwollny.com/
https://www.epfl.ch/labs/dcml/lars-project/
Alte Oper Frankfurt , Mozart Saal
20:00 Uhr
30,00 € / 11,00 € / 24,00 €
