Aktuelle Termine Tabelle

Freitag, 8. März 2024



Stucky & Tuba

„Es gibt nichts Direkteres und Ehrlicheres als den Ausdruck der Stimme“, findet Erika Stucky. Umso mehr lockte sie die Herausforderungen eines Soloprogramms. In den vergangenen zehn Jahren hat es Stucky zu einer neunzigminütigen Performance ausgearbeitet, die von skurrilen Ideen und vor allem ihrer starken persönlichen Bühnenpräsenz lebt. Souverän vereint die Americano-Schweizerin selbstgeschriebene und adaptierte Songs, erzählt reale oder erdachte Geschichten und illustriert sie mit eigenhändig produzierten Super-8-Filmen.

Stuckys Stimmbändern wohnt eine enorme Energie inne; manche Originale oder Traditionen zerzaust sie mit dem Esprit eines Föhnsturms, zuweilen driftet ihr Witz fast ins Groteske. Selbst wenn ihr Humor zuweilen robust oder ein bisschen schräg erscheinen mag – mit ihren Songs und Figuren geht Erika Stucky stets sorgsam und liebevoll um. Eine Kindheit in San Francisco zu Zeiten der Hippie-Bewegung, daran anschließend eine Jugend im Schweizer Oberwallis: größere gesellschaftliche Kontraste sind innerhalb der westlichen Welt wohl kaum denkbar.

Unbeirrt hält sich Stucky von Konventionen fern, kann der subversiven Anarchie des frühen Frank Zappa ebenso viel abgewinnen wie dem Glamour amerikanischer Show-Legenden. Während ihrer mittlerweile 30 Jahre währenden Karriere hat Erika Stucky unterschiedlich große Bands um sich geschart und mit renommierten Jazzmusikern wie Ray Anderson, Dino Saluzzi, Carla Bley oder George Gruntz gearbeitet.

Ihr kraftvolles Programm wird begleitet vom kongenialen Schotten Ian Gordon-Lennox an der Tuba.

Erika Stucky (voc, akkordeon, movies), Ian Gordon-Lennox (tuba)

Preise + Vvk-Geb.; AK + 3 €. Kulturpass Ffm 1 €

In Kooperation mit Die Fabrik Frankfurt

mit freundlicher Unterstützung des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst (HMWK)


https://erikastucky.ch/

Sankt Bonifatiuskirche Gemeindesaal

20:00 Uhr
20,00 € /  17,00 € /  17,00 €
Sonntag, 10. März 2024



Osgood / Scobel Quartett feat. Theresia Philipp

Was haben Dr. Lonnie Smith, Peter Brötzmann, Billy Preston, Brad Mehldau, Sam Rivers und Dr. Yusef Lateef gemeinsam? Sie alle haben schon einmal mit Kresten Osgood zusammengespielt. Man kann den dänischen Schlagzeuger getrost als eine Ikone des europäischen Jazz und der improvisierten Musik bezeichnen, mit über 100 Albumeinspielungen und zahllosen hochrangigen Mitmusiker:innen. Er improvisiert mit größtem Respekt vor der Jazz-Tradition, beherrscht sie meisterhaft und fordert sie gleichermaßen ständig heraus – „serious play“ im besten Sinne.

Zum ersten Mal nun treffen das neueste Mitglied der hr-Bigband, Pianist Sebastian Scobel, und Kresten Osgood auf der Bühne aufeinander. „So frei, so die Akkorde changierend bewegend, so voller Spiellust und Einfallsreichtum im Labyrinth der Jazzstilistik“ schreibt die F.A.Z. über Scobels Musizierstil. Um das Ensemble zum Quartett zu komplettieren, hat Sebastian Scobel zwei besondere musikalische Stimmen speziell der Kölner Jazzszene eingeladen, Stefan Schönegg und Theresia Philipp.

Der Kontrabassist und Komponist Stefan Schönegg ist daheim im Spannungsfeld von Improvisierter Musik, klassischer Avantgarde, aber eben auch swingendem und dunkel groovendem Jazz. B Besonders macht er mit seinen „Enso“- Ensemble-Veröffentlichungen auf sich aufmerksam.

Theresia Philipp ist eine der wichtigsten Akteurinnen der deutschen Jazzszene. Ihre Kompositionen von Duo bis Bigband sind immer mit klarer musikalischer Sprache, ideen- und farbenreich. Vor allem aber ist ihr ergreifend persönlicher Sound auf dem Altsaxophon unverkennbar. Schon seit über 18 Jahren musizieren sie und Scobel gemeinsam, zuerst im Landesgymnasium für Musik in Dresden, zuletzt mit ihr am Dirigentinnen-Pult und ihm an den Klaviertasten beim Hessischen Rundfunk. 2022 wurde sie mit dem WDR Jazzpreis ausgezeichnet.

Beste Zutaten also für ein spannendes Aufeinandertreffen im ono2.

Theresia Philipp (as), Sebastian Scobel (p), Stefan Schönegg (b), Kresten Osgood (dr)

Eine Veranstaltung des ono2


https://theresiaphilipp.de
https://sebastianscobel.de/
https://stefanschoenegg.de/
https://www.krestenosgood.com/

Ono2

20:00 Uhr
25,00 € /  15,00 € /  20,00 €
Mittwoch, 13. März 2024



J‘s SEVEN

Ein Kaleidoskop aus Nu Jazz, Funk, Modern und Fusion Jazz.

Inspiriert und beeinflusst durch große Idole von der Kindheit bis heute, begeben sich die Musiker:innen rund um den Mainzer Posaunisten Jonathan Strieder auf eine spannende Reise zu ihren musikalischen Vorlieben. Packende Eigenkompositionen versprechen ein facettenreiches Musikerlebnis. Treibende Grooves, melodiöse Ohrwürmer und sphärische Klangwolken nehmen das Publikum mit auf einen emotionalen Trip. Dabei wollen die Musiker:innen mit ihrer Spielfreude und Kreativität die Zuhörer:innen auf mehreren Ebenen in Bewegung versetzen: Die orchestralen Sounds, kraftvollen Rhythmen und Melodien sind voller Energie, mitreißend und tanzbar. Verträumt wabernde und pulsierende Klänge laden aber auch dazu ein, sich entspannt zurückzulehnen.

Mittlerweile hat das Septett mit „Tongariro“ sein erstes Album veröffentlicht. Freuen Sie sich auf eine siebenköpfige, erstklassige Besetzung und ein Konzert der besonderen Art!

Marvin Frey (tp), Gregor Schor (sax), Jonathan Strieder tb), Paul Walke (g) Andreas Dittinger (keys), Vroni Frisch (b), Leo Ebert (dr)

Eintritt frei. Um Spenden für die JIF wird gebeten (Spendenbescheinigungen vor Ort sind möglich). Keine Reservierungen.


https://www.jonathanstrieder.de/

Stadtbücherei – Zentralbibliothek

20:00 Uhr
frei / 
Donnerstag, 14. März 2024



Ulita Knaus Quartett

Manche Themen werden nie alt, die dazugehörigen Gefühle noch viel weniger. Die Liebe, auch und besonders zur Poesie und zum Jazz, gehören für Ulita Knaus dazu. Für ihr achtes Solo-Album „Old Love And New“ bringt die Ausnahme-Jazzsängerin und Komponistin erstmals diese beiden Herzensangelegenheiten zusammen. Die vierzehn wunderschönen Neukompositionen aus ihrer Feder sind von Gedichten ihrer Lieblingslyrikerinnen inspiriert – es sind zeitlose Texte, immer emotional und manchmal auch politisch, die Ulita Knaus hier mit einer ergreifenden Leichtigkeit zu neuem Leben erweckt. Schon jetzt wirken die Songs wie wiederentdeckte Standards aus der großen Songbook-Ära von Cole Porter oder den Gershwins, auch weil Ulitas Band so fabelhaft swingt.

Ulita Knaus (geboren 1969) lebt schon immer in einer sehr musikalischen Welt. Mit ihrer Mutter, die in Venezuela aufwuchs, hörte sie schon als kleines Mädchen die grandiose Volksmusik aus der Karibikrepublik. Ihr Vater animierte sie, Klavierunterricht zu nehmen, als sie eben sechs war – und weckte damit erstmals in ihr den Wunsch, Musikerin zu werden. Nach dem Abschluss ihres Studiums in den Niederlanden zieht sie nach Hamburg und macht sich in der dortigen Live-Szene schnell einen guten Namen.

Ein Zusammentreffen mit ihrem Vorbild Dianne Reeves motiviert sie schließlich, ihren eigenen Weg als Sängerin und Komponistin zu gehen. Fast umgehend gründet Ulita Knaus ihr eigenes Jazzensemble. Sie experimentiert, komponiert und veröffentlicht schließlich 2002 ihr erstes Album: „Cuisa“. Die Kritik ist begeistert, und Ulita Knaus tritt vor einer ständig wachsenden Fangemeinde auf. Zu den zahllosen Konzerten kommen drei weitere Alben: „So Lost Like Peace“ (2004), „Sea Journey“ (2005) und, kurz nach der Geburt ihres Sohnes, „It’s The City“ (2007). Die Jazzmedien lieben sie – endlich hat Deutschland wieder eine große Jazzsängerin. Nach einem weiteren Album und einer Schaffenspause konzentriert sich Ulita Knaus auf kleine Besetzungen, die ihr Raum lassen, ihre neuen tiefgründigen eigenen Texte ins Rampenlicht zu setzen. „The Moon On My Doorstep“ (2014) und „Love In This Time“ (2017) erlangen jeweils eine Nominierung beim Echo Jazz.

Die Jazzlegende Rolf Kühn sagte über Ulita Knaus: „Die Frau kann einfach singen!“

Ulita Knaus (voc), Martin Terens (p), Oliver Karstens (b), Tupac Mantilla (dr)

Eine Veranstaltung der Romanfabrik

Die Romanfabrik hat mit dem Jahreswechsel 2023/24 ein neues solidarisches Preissystem eingeführt. Sie haben die Wahl.
Kulturpass-Inhaber werden gebeten, sich bei der Romanfabrik vorab anzumelden (s. vorstehender Link).


https://www.ulitaknaus.com/

Romanfabrik

20:00 Uhr
20,00 € /  6,00 € /  15,00 €
Freitag, 15. März 2024



Kevin Pfister solo

Auf die Schultern von Jazzgiganten wie Bill Evans, Bud Powell, Kenny Barron begibt sich Kevin Pfister, um ganz allein, aber mit klarem Blick einen Weg in neue Musiklandschaften zu bahnen. Vorwiegend eigene Stücke voller facettenreicher Klangskulpturen präsentiert der junge Pianist. Er lädt sein Publikum zum Verweilen, Schwelgen und Träumen ein, wenn er ungerade Taktarten elegant und humorvoll einsetzt, um faszinierende Geschichten über den Jazz und seine Zukunft zu erzählen.

Kevin Pfister fand früh seine Berufung zum Klavier. Er wuchs in Schweinfurt auf und studierte an der Musikhochschule Würzburg sowie am Conservatorium van Amsterdam. Er war von 2019 bis 2023 Mitglied im Landes-Jugendjazzorchester Bayern und tritt regelmäßig solistisch sowie mit verschiedenen Projekten auf. Konzertreisen führten ihn bereits nach Finnland, Frankreich, Österreich, Estland und in die Niederlande. Er wurde ausgezeichnet u.a. mit dem Steinway Förderpreis (Frankfurt, 2023), dem 1. Preis beim Jazzwettbewerb der Musikalischen Akademie/HfM Würzburg (2022) und dem Deutschlandstipendium (2021).

Kevin Pfister spielt sein Solo-Konzert ohne Pause.

Kevin Pfister (p)

Kulturpass Ffm 1 €, ermäßigter Eintrittspreis für Schüler, Studenten, Auszubildende

Reservieren


https://www.kevinpfister.de/

Steinway & Sons

20:00 Uhr
15,00 € /  6,00 € /  12,00 €
Dienstag, 19. März 2024



Emil Brandqvist Trio

Das Emil Brandqvist Trio ist mittlerweile eine feste Größe im europäischen Jazz und erfreut sich mit jedem Album größerer Popularität. Die Band zählt in Nordamerika zu den wichtigen Vertretern nordischer Jazzmusik, in der starke Melodien und anspruchsvolle Arrangements sich zu prägnanten und immer atmosphärischen Stücken verbinden. Richtig imposant wird der Erfolg der drei Skandinavier, wenn man sich die digitale Musikwelt anschaut: Ihre Kompositionen wurden mittlerweile annähernd 50 Millionen Mal gestreamt.

Traumwandlerisch bewegen sich der Göteborger Schlagzeuger und Komponist Emil Brandqvist und seine seit sechs Alben konstanten Trio-Partner Max Thornberg am Kontrabass und Tuomas A. Turunen am Piano durch ebenso poetische wie bildhafte Soundwelten. Mit Fug und Recht lässt sich konstatieren, dass dieses Trio zu den wenigen in Europa gehört, die einen ganz eigenen und vom Publikum gefeierten Sound gefunden haben.

Tuomas A. Turunen (p), Max Thornberg (b), Emil Brandquist (dr, comp)

Kulturpass Ffm 1 €

Tickets reservieren


https://www.emilbrandqvisttrio.com/

HfMDK (Hochschule für Musik und Darstellende Kunst) Kleiner Saal

20:00 Uhr
25,00 € /  6,00 € /  20,00 €
Freitag, 22. März 2024



Thomas Bachmann Group

Wer Lust hat, Jazz einmal anders zu erleben, ist bei der Thomas Bachmann Group genau richtig. Man hört fließenden Swing, pulsierende Grooves, eingängige Themen, anspruchsvolles Instrumentalspiel und improvisatorische Höchstleistungen – alles in geballter Form, spontan und interaktiv. Die drei sympathischen Musiker loten die Möglichkeiten ihrer Instrument aus und kreieren einen eigenen Bandsound.

Der große amerikanische Saxofonist David Liebman schrieb zum aktuellen Album „Hier und Jetzt“: „It is refreshing to hear a trio combination play with such intimacy as demonstrated by Thomas and the band on this recording. Many moods are covered here, but the main element is the excellent communication between the artists.“

Thomas Bachmann (sax), Ralf Cetto (b, e-b), Uli Schiffelholz (dr)

Kulturpass Ffm 1 €

Kein Vvk, der Reservierungslink wird Ende Februar veröffentlicht.


https://thbachmann.de/

Club Voltaire Kneipe

20:00 Uhr
15,00 € /  9,00 € /  12,00 €
Mittwoch, 27. März 2024



Mette Rasmussen Trio North

Die dänische Saxofonistin Mette Rasmussen gilt in der internationalen freien Improvisationsszene als eine treibende Kraft. Angeheizt durch die Rhythmusgruppe mit Ingebrigt Håker Flaten am Kontrabass und Hannah Veslemøy Narvesen am Schlagzeug, trifft hier Melodie auf rhythmisches Feuer.

Das Trio North begann als ein unausweichliches Treffen dreier Musikerinnen im norwegischen Trondheim. Allesamt Improvisatoren, Freunde und Entdecker im Bereich des Jazz. Seit 2019 tritt das Trio unter dem Namen der Saxofonistin auf. Nach einem Auftrag des Osloer Clubs Viktoria Nasjonal Jazzscene schrieb Mette Rasmussen für die Band die ersten eigenen Kompositionen.

Mette Rasmussen (sax), Ingebrigt Håker Flaten (b), Hannah Veslemøy Narvesen (dr)

Kulturpass Ffm 1 €, ermäßigter Eintrittspreis für Schüler, Studenten, Auszubildende

Tickets reservieren


https://de.wikipedia.org/wiki/Mette_Rasmussen

FMW Frankfurter Musikwerkstatt

20:00 Uhr
20,00 € /  6,00 € /  15,00 €
Freitag, 5. April 2024



Ragawerk

Frankfurt – Mumbai, Loops und Ragas, Elektronik, Jazz und eine Prise Krautrock. Ragawerk spannt neue Saiten zwischen Europa und dem indischen Subkontinent – und bespielt sie virtuos. Das neue Projekt von Max Clouth und Martin Standke entwickelt treibende Grooves, kosmische Klangpanoramen und tiefgründige Meditationen. Fluide Sounds treffen auf kantige Beats, raumöffnende Gitarrenklänge schweben über den elektronischen Schraffuren eines Modular-Synthesizers. Die Wurzeln der Band im Jazz bleiben dabei unverkennbar. Aus indischen Ragas und europäisch geprägtem Jazzhandwerk wird Ragawerk. So heißt auch schlicht und einfach das Debütalbum.

Max Clouth (Frankfurter Jazzstipendium 2017) und Martin Standke (Hessischer Jazzpreis 2016) waren zuvor schon als „Max Clouth Clan“ zwischen den Kontinenten und Stilen unterwegs. Sie haben ihre Zusammenarbeit nochmals intensiviert und sind jetzt die Triebfedern von Ragawerk. Die neue Band geht aus dem „Clan“ hervor und baut damit auf der Erfahrung von drei Studioalben, einem Livealbum und mehreren Indientourneen auf – ein Projekt mit bewährter Basis und der Frische eines Neuanfangs. „Ragawerk klingt fokussierter, klarer und ausgereifter“, so Komponist und Drummer Martin Standke.

Ragawerks Mischung der musikalischen Kulturen beruht auf einem einfachen, stimmigen Prinzip: Ragas sind ein jahrhundertealtes Konzept aus der klassischen indischen Musik. Es sind melodische Grundstrukturen, die traditionell an bestimmte Stimmungen oder Tageszeiten geknüpft sind. Technisch gesprochen sind es Tonleitern, und hier liegt auch die Schnittstelle zum Jazz: Ragamusik ist wie Jazz im weitesten Sinne skalenbasiert. Mit einer Raga kann wie mit einer Tonleiter improvisiert, Akkorde oder Beats darunter gelegt werden. „Es ist eine Art und Weise, zu improvisieren, die nochmal eine ganz andere Welt öffnet.“ sagt Martin Standke. „Einige unserer Stücke basieren auf Ragas“, so Max Clouth, „aber sie sind so in unserem Bandsound verpackt, dass man erst einmal gar nicht darauf kommt. Wir nehmen die Raga und setzen sie in unseren Kontext, nicht immer halten wir uns an alle traditionellen Vorgaben, und das macht dann unsere Musik aus.“ Martin Standke ergänzt: „Man muss die Regeln kennen, erst dann darf man sie auch brechen. So geht Entwicklung.“ .

„Was Clouth und Standke uns hier servieren […] hat künstlerische Reife und emotionale Tiefe. Intensive hypnotische Grooves, Improvisationen, in denen man versinken kann, abwechslungsreiche Gitarren-Sounds und immer wieder überraschende Farben […] ein musikalisches Erlebnis für offene Geister.“ Jazzthetik

Max Clouth (g), Martin Standke (dr, samples), Georg Boeßner (keyb), Vroni Frisch (b)

Die Romanfabrik hat mit dem Jahreswechsel 2023/24 ein neues solidarisches Preissystem eingeführt. Sie haben die Wahl:
Förderpreis 25 Euro, Regulärer Preis: 20 Euro, Minimalpreis 15 Euro, Kulturpass Ffm 1 €.

Kein Vvk. Tickets nur an der AK. Reservierungen ausnahmsweise nur über diesen Link (nicht über die Romanfabrik).


https://www.ragawerk.com/

Romanfabrik

19:30 Uhr
20,00 € /  6,00 € /  15,00 €
Freitag, 12. April 2024



Blaser – Courtois – Chevillon

Der in Berlin lebende Schweizer Samuel Blaser ist ein virtuoser Posaunist mit einem üppigen Klang und einer Phrasierung von verblüffender Plastizität. Er ist auch ein inspirierter Komponist, der in seinen verschiedenen Bands ein Gefühl für die Form mit der Spontaneität der Improvisation verbindet. Im Bündnis mit zwei renommierten Vertretern der französischen Streicherschule, dem Kontrabassisten Bruno Chevillon und dem Cellisten Vincent Courtois, erkundet Blaser das den drei Instrumenten gemeinsame Stimmenregister – in einem „kammermusikalischen“ Kontext und mit einem ganz eigenen Repertoire. Eine intime und entschieden lyrische Musik, die auf brillante Weise mit dem Reichtum und der Komplementarität der Klangfarben spielt, was diesen „Trialog“ in den Rang ganz großer Kunst erhebt.

Samuel Blaser (tb), Vincent Courtois (cello), Bruno Chevillon (b)

Kein Vorverkauf, Tickets nur an der Abendkasse. Reservierung
Kulturpass Ffm 1 €


https://www.samuelblaser.com/

Gethsemanekirche Kirchenraum

20:00 Uhr
20,00 € /  6,00 € /  15,00 €
Freitag, 19. April 2024



Biondini – Godard – Niggli

Seit ihrem zweiten gemeinsamen Album „Mavi“ (2013) arbeiten sie regelmäßig zusammen: Der vielseitige italienische Akkordeonist Luciano Biondini, der prominente französische Tubaspieler Michel Godard (wohlbekannt auch von Christof Lauers „Blues in Mind“) und der in Kamerun aufgewachsene Schweizer Drummer Lucas Niggli.

„Mavi“, ein klares Blau – jene Farbe, die man sieht, wenn man die Erde vom All aus betrachtet. Dieser Titel sagt schon viel über die Klänge, die uns erwarten. Wir hören Musik, die aus den Sphären zu kommen scheint und doch höchst welthaltig, bewegt und sinnlich ist. Mit seiner so eigenwilligen wie faszinierenden Instrumentierung verfügt das Trio über eine im Wortsinn unerhörte Klangfarbenpalette. Die Schönheit des vielfach schimmernden und leuchtenden Klangs ist indes nur das eine. Das andere ist die Virtuosität der Musiker, ihre melodische, harmonische und rhythmische Erfindungskraft, ihre Fähigkeit zum empathischen Zusammenspiel, ihre leichtfüßige Intelligenz im Umgang mit komplexen musikalischen Formen.

Diese drei großen Musiker haben sich zwar dem Jazz verschrieben, kommen aber nicht (oder nicht nur) von ihm her:
Luciano Biondini studierte von seinem zehnten Lebensjahr an klassisches Akkordeon und gewann mit seinem elaborierten Spiel zahlreiche Preise, bevor er sich 1994 dem Jazz zuwandte.
Auch Michel Godard verfügt über eine klassische Ausbildung. Er spielte von 1988 an im Philharmonischen Orchester von Radio France und in etlichen anderen Formationen. Daneben tritt er auch als Solist auf und unterrichtet Meisterklassen.
Lucas Niggli schließlich war schon als Kind ein leidenschaftlicher Schlagzeuger, erhielt aber auch Klavier- und Gesangsunterricht, entdeckte früh die moderne E-Musik und hat sich seither als Komponist und Leader mit den verschiedensten Formationen hervorgetan, u.a. Steamboat Switzerland, Black Lotos, Zoom oder Big Zoom.

Die Musiker agieren als gleichberechtigte Partner, sie hören aufeinander, spielen sich Ideen zu, nehmen sie auf, verändern sie – mal versonnen, mal übermütig, aber immer mit wacher musikalischer Intelligenz und Respekt vor der Komposition. So gelingt ihnen jene Verbindung von Form und Freiheit, die auch den Kern des Jazz ausmacht.

Luciano Biondini (acc), Michel Godard (tuba, serpent, e-b), Lucas Niggli

Vvk zzgl. Gebühren, Abendkasse + 3 €, keine Reservierung
Kulturpass Ffm 1 €

In Kooperation mit die Fabrik Frankfurt


https://www.ambresiamusic.com/michel-godard
https://lucasniggli.com/

Sankt Bonifatiuskirche Gemeindesaal

20:00 Uhr
20,00 € /  17,00 € /  17,00 €
Dienstag, 23. April 2024



Dianne Reeves & hr-Bigband

Das, wovon wohl jede Sängerin träumt, ist ihr gleich fünf Mal gelungen: einen Grammy zu gewinnen. Und nicht nur das, Dianne Reeves ist die einzige der Geehrten, die es geschafft hat, den Preis in drei aufeinanderfolgenden Jahren zu erhalten. Diannes Onkel, der als Bassist in einem Sinfonieorchester spielte, brachte alles ins Rollen. Er schenkte der jungen Dianne eine Platte von Sarah Vaughan. Es war ihr Schlüsselerlebnis und der Moment, in dem ihr Wunsch geboren wurde, Sängerin zu werden. Auf die Anfänge in der Schul-Big-Band folgten ein Studium in Denver und schließlich der Gang nach Los Angeles, wo der Brasilianer Sérgio Mendes Dianne Reeves Mitte der 1970er auf eine erste große Tournee mitnahm. Ihren Durchbruch erlebte sie ein Jahrzehnt später dank Harry Belafonte, der sie als Leadsängerin einem Weltpublikum präsentierte. Was folgte, war nur konsequent: ein Plattenvertrag bei Blue Note Records und besagte Grammys, zu denen auch der für den Soundtrack zu George Clooneys Film „Good Night, and Good Luck“ gehört.

Die hr-Bigband hat also die Ehre, eine der großen Diven des Jazz auf die Bühne zu bitten: Dianne Reeves ist gemeinsam mit ihrem Musical Director John Beasley und neuen Big-Band-Arrangements zu Gast in der Alten Oper Frankfurt – a perfect match!

Dianne Reeves (voc) & hr-Bigband, John Beasley (musical director)

EURO 49,- / 55,- / 65,- / 75,- + Vvk-Gebühren
Wahlabo/Abo-Card EURO: 39,20 / 44,- / 52,- / 60,- + Vvk-Gebühren

Mitglieder der Jazz-Initiative erhalten auf diese Veranstaltung ca. 20% Ermäßigung. Der Promo-Code für die Eingabe am Ende des Online-Buchungsprozesses können Mitglieder beim Vorstand per E-Mail anfragen.

Eine Veranstaltung der Alten Oper Frankfurt und des hr

Projektpartner Jazz: BNP Paribas Deutschland


https://diannereeves.com/
https://www.hr-bigband.de/

Alte Oper Frankfurt Großer Saal

20:00 Uhr
49,00 € /  39,00 €
Freitag, 26. April 2024



Perplexities on Mars

Wer sagt, dass Beobachtungen unseres Sonnensystems nur Astronauten und maschinellen Flugkörpern vergönnt sind?

Die vier aus Leipzig stammenden Musiker von „Perplexities on Mars“ zaubern ihre Beobachtungen für Tagträumer und aufmerksame Zuhörer tonmalerisch in unsere Phantasie. Sie widmen sich unter anderem dem hellsten Stern an unserem Himmel – der Sonne – und erzählen die Geschichte eines Ringplaneten. Aber auch andere universale und planetarische Erlebnisse schildert die Band in ihren Stücken. Dass es dabei ausgerechnet auf dem roten Planeten zu Ratlosigkeit (Perplexity) kommt, kann sich wahrscheinlich selbst der Namensgeber und Kriegsgott Mars nicht erklären…

Mit einer speziellen Besetzung ohne Harmonieinstrument erzeugt die Gruppe – durch hochenergetische und melodische Eigenkompositionen – eine stilistisch tief in der Jazztradition verankerte, aber zugleich moderne und neue Musik, die durch die verschiedenen sich ergänzenden Improvisationen einzigartig wird.

„[…] das Quartett ‚Perplexities on Mars‘ […], in dem sich zwei Tenorsaxophonisten (Christopher Kunz und Max Hirth) energiegeladene Battles lieferten, also kreative Jazz-Wettkämpfe, die hohe Tradition haben – hier aber so modern und berstend intensiv klangen wie nur selten sonst.“ – Roland Spiegel, BR-Klassik

Christopher Kunz (ts), Max Hirth (ts), Stephan Deller (b), Tom Friedrich (dr)

Kulturpass Ffm 1 €


http://www.perplexitiesonmars.de/

Club Voltaire Kneipe

20:00 Uhr
15,00 € /  9,00 € /  12,00 €
Donnerstag, 2. Mai 2024



Mareike Wiening Quintet

„Reveal“-Tour

„Reveal“ heißt das neue Programm der deutschen Schlagzeugerin Mareike Wiening und ihres US-amerikanischen Quintetts, mit dem sie 2022 beim Deutschen Jazzpreis als Band des Jahres nominiert war. Inspiriert ist die Musik nicht nur von den Einflüssen des Big Apple, sondern auch von Wienings früherer Lebensstation Skandinavien. Ein subtiles, melodiefreudiges Gesamtkunstwerk voller nuancen- und variantenreicher Klanggedichte, mal kammermusikalisch, mal spielerisch tänzelnd im Walzer, dann wieder zupackend mit groovenden Improvisationen. Der musikalische Dialog zwischen Solist und Begleitung ist dabei ein weiteres Merkmal der Band: Das Geben und Nehmen, die emotionale Reaktion oder die kreative Überraschungen, entstehend spontan und aus dem Moment heraus.

Die mehrfach ausgezeichnete Musikerin hat viele Jahre in New York gelebt und sich dort in der Jazzszene etabliert. Sie gab Konzerte im Blue Note Jazzclub, beim Winter Jazzfest New York und in der Carnegie Hall. Auf der Bühne stand sie u.a. mit John Zorn, Ben Wendel oder Dan Tepfer. Konzerte führten sie durch ganz Europa, Nord- und Südamerika. Die gebürtige Fränkin lebt heute in Köln und ist Dozentin für Schlagzeug an der Musikhochschule in Zürich.

„Wiening hat ein wahrhaft transatlantisches Jazzprojekt auf die Beine gestellt. Jedes ihrer Stücke ist ein komplettes, anspruchsvolles, elegantes Kunstwerk.“ JazzTimes

„Auf dem Album, geprägt von einer entspannten und resolute Stimmung, flitzt und fließt Wiening mit der geschmeidigen Flexibilität eines Tänzers.“ Downbeat Magazine

„Zukunftsorientiert, frisch und mit purer Ehrlichkeit präsentiert“ New York City Jazzrecord

„Wiening ist mit ihren Stücken eine bemerkenswert eigenständige Komponistin, die den Bebop bis zu freien Spielformen erweitert und souverän die ausgetüfteltsten ungeraden Metren beherrscht.“ F.A.Z.

Rich Perry (ts), Glenn Zaleski (p), Alex Goodman (g), Jakob Dreyer (b), Mareike Wiening (dr, comp)

Die Romanfabrik hat mit dem Jahreswechsel 2023/24 ein neues solidarisches Preissystem eingeführt. Sie haben die Wahl.
Kulturpass-Inhaber werden gebeten, sich bei der Romanfabrik vorab anzumelden (s. vorstehender Link).


http://www.mareikewiening.com/

Romanfabrik

19:30 Uhr
20,00 € /  6,00 € /  15,00 €
Freitag, 10. Mai 2024



Lightville

In „Lightville“ begegnen sich Shuteen Erdenebaatar und Nils Kugelmann als Performer:innen und Komponist:innen zugleich. Sie spielen mit Hoffnung und Spannung, erleben Kraft und Sensibilität und begeben sich mit ihren Zuhörer:innen auf eine Reise zwischen Leidenschaft und Stille, zu Themen der Natur und des Menschseins. Wie mit einem Herzschlag gespielt, wechseln sich ruhige mit dramatischen Momenten ab. Die Balance aus komponierter Musik und lebendiger Improvisation führt zu Momenten, die im Kopf und vor allem in den Herzen bleiben.

Der mehrfach preisgekrönte Multiinstrumentalist Nils Kugelmann ist hier auf der Kontra-Altklarinette zu hören. Hier bricht er mit dem Klischee, dass dieses äußerst selten gespielte Instrument nur die Basstöne in der Klarinettengruppe spielt, und beweist, dass es auch und gerade als Soloinstrument glänzen kann. Die aus der Mongolei stammende Musikerin Shuteen Erdenebaatar am Klavier trägt mit ihren lyrischen Harmonien und kraftvollen Rhythmen zu diesem außergewöhnlichen Konzerterlebnis bei.

Nils Kugelmann (ca-cl), Shuteen Erdenebaatar (p)

Tickets nur an der AK. Reservierung

Kulturpass Ffm 1 €, ermäßigter Eintrittspreis für Schüler, Studenten, Auszubildende

keine Vvk, Tickets an der AK. Reservieren


https://www.shuteenerdenebaatar.com/
https://www.nilskugelmann.com/

Steinway & Sons

20:00 Uhr
20,00 € /  6,00 € /  15,00 €
Sonntag, 12. Mai 2024



Brad Mehldau Trio

In den 1990er Jahren die ersten Aufnahmen mit eigenem Jazztrio „The Art of the Trio“ zu nennen, zeugt von gesundem Selbstbewusstsein. Doch das durfte und darf Brad Mehldau auch haben, denn was er auf die Bühne bringt, hat Maßstäbe gesetzt. Mag sein, dass er im Laufe seiner Karriere manchem Jazz-Puristen vor den Kopf gestoßen hat, denn er gibt gerne zu, dass er nicht dem Experiment hinterherjagt, sondern seine Inspirationsquellen auch schon mal in Klassik und Romantik findet.

Brad Mehldau (p), Felix Moseholm (b), Jorge Rossy (dr)

Preise
EURO 45,- / 50,- / 55,- / 65,- + Vvk-Gebühren
Wahlabo/Abo-Card EURO: 36,- / 40,- / 44,- / 52,- + Vvk-Gebühren

Mitglieder der Jazz-Initiative erhalten auf diese Veranstaltung ca. 50% Ermäßigung. Der Promo-Code für die Eingabe am Ende des Online-Buchungsprozesses können Mitglieder beim Vorstand per E-Mail anfragen. Die Anzahl dieser Tickets ist limitiert.

Eine Veranstaltung der Alten Oper Frankfurt

Projektpartner Jazz: BNP Paribas Deutschland


https://www.bradmehldaumusic.com/

Alte Oper Frankfurt Großer Saal

20:00 Uhr
46,00 € /  23,00 €
Donnerstag, 16. Mai 2024



Gisela Horat Trio

Die Schweizer Jazzpianistin, Komponistin und Bandleaderin Gisela Horat wuchs in einem hochmusikalischen Elternhaus auf, wandte sich dann aber ganz anderen Themen zu: Erst nach dem absolvierten Studium der Biologie und Ernährungswissenschaften trat die Musik wieder an die erste Stelle in ihrem Leben. Mittlerweile ist sie seit Jahren international mit ihren Soloauftritten unterwegs und stellt nun mit ihrem Trio das bereits fünfte Album mit dem Titel „Erzählen“ vor.

„Mit ihrem höchst individuellen Ansatz, auch den leisesten Tönen im Klavierspektrum genügend Zeit und Raum zur Entfaltung zu geben, hat Gisela Horat als eine der interessantesten Pianistinnen im zeitgenössischen Jazz zu gelten.“ Piano News (2019)

„Hörgewohnheiten verändern sich mit den Jahren, und was man früher unter dem Begriff ‚Free Jazz‘ subsummiert hat, verschreckt heute nur noch die wenigsten. Tatsächlich bewegt sich das Trio hier in einem sehr freien Raum. Doch weiß man mit der spielerischen Freiheit verantwortungsvoll umzugehen. Hier kommunizieren drei Gleiche mit Augenmaß auf Augenhöhe, greifen Wendungen der anderen auf, führen diese fort oder beantworten sie mit den eigenen.“ Piano News (2021)

Gisela Horat (p, comp), Simon Iten (b), Samuel Büttiker (dr)

Kein Vorverkauf, Tickets an der Abendkasse
Reservierungen nur telefonisch (ArtBar)! Tel. (069) 63 30 79 38

Frankfurt Pass, Kulturpass Frankfurt 1 €

Reservierungen ausschließlich direkt bei der Art Bar, Tel. 069 / 63307938


http://gisela-horat.ch/

Frankfurt Art Bar

20:00 Uhr
15,00 € /  6,00 € /  12,00 €
Freitag, 31. Mai 2024



Soko Steidle

Ein gänzlich eigenwilliger und zeitloser Sound zeichnet „SoKo Steidle“ aus. Diese Viererbande hat sich komplett der freien Improvisation zugewandt, dieser aus musikhistorischer Notwendigkeit entstandenen Spielweise, die heute mehr denn je auf der ganzen Welt zelebriert wird.

Oliver Steidle, der Namensgeber des Quartetts und Preisträger des deutschen Jazzpreises 2022 in der Kategorie „Drummer des Jahres“, hat sich schon seit längerer Zeit in der jungen europäischen Avantgarde profiliert. Mit seinen zahlreichen, prominenten Engagements und eigenen Bands „Oli Steidle & the killing Popes“, „Oliwood“ und eben „SoKo Steidle“ hat er seinen Platz im internationalen Konzertbetrieb gefunden. Peter Brötzmann, Andrea Parkins, Alexander von Schlippenbach, Aki Takase, Louis Sclavis, Tristan Honsinger, Trevor Dunn u.v.a. sind Empfehlungen von erheblichem Gewicht. Gleiches gilt für Rudi Mahall, Henrik Walsdorff und Jan Roder die, wie Steidle, zur Speerspitze der internationalen Avantgarde zählen. Jüngster Coup: Das Live-Album der Band mit Alexander von Schlippenbach 2022 in der Berliner Jazzwerkstatt.

Hier, im Kollektiv ausgezeichneter Musiker, entstehen enorm vielseitige und stimmungsvolle Klangkreationen, die von rivalisierender Konkurrenz bis hin zu harmonischem Zusammenspiel reichen. Spontaneität und Freiheit im Spiel und die benötigte Verantwortung, ohne Vorgaben zu gestalten, sind die wichtigen Grundlagen für diese Musik. Neben der Hingabe zur Sache haben sie die Fähigkeit, sich jäh neu zusammen zu finden, eine optimale personelle Kombination im Ensemble zu bilden. So überrascht es nicht, dass Alexander von Schlippenbach einst über SoKo Steidle schrieb: „Sie spielen zusammen wie die Teufel und swingen wie Motherfucker“.

Henrik Walsdorff (as), Rudi Mahall (bcl), Jan Roder (b), Oli Steidle (dr)

Kulturpass Ffm 1 €


http://www.oliversteidle.com/

Club Voltaire Kneipe

20:00 Uhr
15,00 € /  9,00 € /  12,00 €
Samstag, 1. Juni 2024



Carl Wittig Quartett: Peterchens Mondfahrt

Dem Maikäfer Herr Sumsemann fehlt sein sechstes Beinchen, das einst seinem Vorfahren von einem Dieb abgeschlagen wurde. Zusammen mit dem Bösewicht hat es die Nachtfee auf den Mond gezaubert, wo Herr Sumsemann es nun wieder holen muss. Zum Glück findet er mit Peterchen und Anneliese zwei mutige Kinder, die ihm auf der abenteuerlichen Reise zum verlorenen Beinchen helfen!

Auf ihrem Weg zum Mond machen die beiden Kinder beim Sandmann, der Nachtfee und so manchem anderen Naturgeist Halt, die bei der Suche des Beinchens helfen wollen.

Diesem Klassiker der deutschen Kinderliteratur hat der Vibraphonist Volker Heuken mit eigenen Kompositionen und seiner vierköpfigen Band ein neues Gewand verpasst. Der Sprecher und Schauspieler Stefan Kaminsky hat den Originaltext von Gerdt von Bassewitz adaptiert und begleitet die Zuhörer mit seiner wandelbaren, unverwechselbaren Stimme durch dieses ca. 60-minütige Märchen für Jung und Alt. Dabei verschmelzen die phantasievollen und traumwandlerischen Stücke mit dem gesprochenen Wort und die kleinen und großen Zuschauer können gespannt der aufregenden Reise von Peterchen, Anneliese und dem Maikäfer Herr Sumsemann lauschen.

Stefan Kaminsky – Sprecher; Damian dalla Torre – Tenorsaxofon, Bassklarinette; Volker Heuken – Vibraphon; Carl Wittig – Bass; Johannes Koch – Schlagzeug

Die Veranstaltung wird mit Mitteln des Kulturamtes Frankfurt am Main gefördert.

Eintritt frei. Um Spenden für die Jazz-Initiative Frankfurt am Main wird gebeten.


https://volkerheuken.com/

Stadtbücherei – Zentralbibliothek

17:00 Uhr
frei / 
Sonntag, 2. Juni 2024



Carl Wittig Quartett: Peterchens Mondfahrt

Dem Maikäfer Herr Sumsemann fehlt sein sechstes Beinchen, das einst seinem Vorfahren von einem Dieb abgeschlagen wurde. Zusammen mit dem Bösewicht hat es die Nachtfee auf den Mond gezaubert, wo Herr Sumsemann es nun wieder holen muss. Zum Glück findet er mit Peterchen und Anneliese zwei mutige Kinder, die ihm auf der abenteuerlichen Reise zum verlorenen Beinchen helfen!

Auf ihrem Weg zum Mond machen die beiden Kinder beim Sandmann, der Nachtfee und so manchem anderen Naturgeist Halt, die bei der Suche des Beinchens helfen wollen.

Diesem Klassiker der deutschen Kinderliteratur hat der Vibraphonist Volker Heuken mit eigenen Kompositionen und seiner vierköpfigen Band ein neues Gewand verpasst. Der Sprecher und Schauspieler Stefan Kaminsky hat den Originaltext von Gerdt von Bassewitz adaptiert und begleitet die Zuhörer mit seiner wandelbaren, unverwechselbaren Stimme durch dieses ca. 60-minütige Märchen für Jung und Alt. Dabei verschmelzen die phantasievollen und traumwandlerischen Stücke mit dem gesprochenen Wort und die kleinen und großen Zuschauer können gespannt der aufregenden Reise von Peterchen, Anneliese und dem Maikäfer Herr Sumsemann lauschen.

Stefan Kaminsky – Sprecher; Damian dalla Torre – Tenorsaxofon, Bassklarinette; Volker Heuken – Vibraphon; Carl Wittig – Bass; Johannes Koch – Schlagzeug

Die Veranstaltung wird mit Mitteln des Kulturamtes Frankfurt am Main gefördert.

Eintritt frei. Um Spenden für den ChamissoGarten wird gebeten.


https://volkerheuken.com/

ChamissoGarten Open Air

11:00 Uhr
frei / 
Mittwoch, 5. Juni 2024



Kari Ikonen / Claudio Puntin

Der Finnische Pianist und Komponist Kari Ikonen hat seine eigene, ganz besondere musikalische Sprache entwickelt, die von verschiedenen Musiktraditionen rund um die Welt inspiriert ist. Das besondere Interesse des von der Kritik hochgelobten und vielfach ausgezeichneten Musikers gilt der arabischen, türkischen und persischen Musik, für deren Übertragung auf das akustische Piano er eine neue Technik entwickelt hat, das „MaqianoTM Mikro Tuningsystem“.

Der in Berlin lebende Schweizer Klarinettenvirtuose Claudio Puntin besticht durch seine herausragende Originalität. Ob Melodien von hohem Schwierigkeitsgrad mit „unspielbaren“ Passagen oder lange, sich immer weiter fortspinnende Improvisationen – nichts ist unmöglich für diesen Künstler. Puntin war schon auf den Bühnen in 80 Ländern der Welt zu Gast, verfügt über langjährige Erfahrung als Dozent an mehreren Musikhochschulen und ist in unterschiedlichen Genres mit zahlreichen namhaften Mitspielern aufgetreten.

Diese beiden Musiker nehmen ihr Publikum mit auf eine magische Reise durch Zeit und Raum, von den unberührten nordischen Wäldern zu den Bazaren des alten Persepolis und weiter in unbekannte ferne Galaxien.

Kari Ikonen (p, with & without MaqianoTM), Claudio Puntin (cl, bcl)

Die Romanfabrik hat mit dem Jahreswechsel 2023/24 ein neues solidarisches Preissystem eingeführt. Sie haben die Wahl.
Kulturpass-Inhaber werden gebeten, sich bei der Romanfabrik vorab anzumelden (s. vorstehender Link).


http://www.puntin.com/
https://kariikonen.com/

Romanfabrik

19:30 Uhr
20,00 € /  6,00 € /  15,00 €
Freitag, 7. Juni 2024



Mathias Schriefl solo

Unerhörtes Selbstgespräch

Matthias Schriefl liebt die Gegensätze. Gerade erscheint ein Album mit ihm als Leiter der hr-Bigband mit gleich sieben musikalischen Gästen aus aller Welt. Nun kommt er ganz allein mit einem Haufen Instrumente nach Frankfurt. Sein Soloprogramm besteht aus freien Improvisationen, Eigenkompositionen sowie Volksweisen und Liedern aus dem Alpenland und aller Welt.

Matthias Schriefl ist Trompeter, Tubist, Sänger, Euphoniumist, Beatboxer, Alphornist, Akkordeonist, Percussionist, Flügelhornist, Hobby-Saxofonist, Komponist, Klangforscher und Besitzer vieler noch fast gänzlich unerforschter Instrumente, von denen er auf der Bühne oft zwei gleichzeitig spielt. Es entsteht ein Wohlklang aus Tradition und Moderne, eine Edelweiß kauende Allgäuer Milchkuh zieht eine osteuropäische Straßenbahnlokomotive, auf der eine New Orleans Brass Band spielt, dahinter marschieren Sharon Jones und Miles Davis mit bunt geschminkten indischen Tänzerinnen. Viele Stücke hat Matthias Schriefl in über 2000 Höhenmetern geschrieben, inspiriert von Sauerstoffarmut und uralten Allgäuer Volksliedern. Sie stecken voller skurriler Ideen, bleiben trotz des breiten theoretischen Hintergrunds in jedem Ton und jeder Geste anti-elitär und leidenschaftlich.

Matthias Schriefl: Trompete, Flügelhorn, Akkordeon, Euphononium, Tuba, Saxofon, Alphorn, Spielzeuge, Gesang, weitere Instrumente, Loop Station

Kein Vorverkauf, Tickets nur an der Abendkasse. Reservierung
Kulturpass Ffm 1 €


https://schriefl.eu/

Gethsemanekirche Kirchenraum

20:00 Uhr
15,00 € /  6,00 € /  12,00 €
Mittwoch, 12. Juni 2024



Bilderband

Bilderband fand sich im Sommer 2015 in Mannheim zusammen, wo sich die fünf Musikstudierenden an der dortigen Hochschule kennenlernten. Geprägt durch ähnliche Einflüsse und eine konvergente Klangvision, entwickelten die fünf Musiker rasch einen homogenen Bandsound. Sie gewannen den ersten Preis des Jazzwettbewerbs Future Sounds im Rahmen der Leverkusener Jazztage (2016). Außerdem wurden sie Finalisten beim 9. Europäischen Burghauser Nachwuchs-Jazzpreis (2017), beim Getxo Jazzpreis in Spanien (2018), beim „JazzFruit International Contest Prag“ und beim „Rising Star Abend“ der Stuttgarter Jazztage (beide (2019). Vor Beginn der Pandemie konnte Bilderband ihre erste größere internationale Tour in Taiwan abschließen. Im Sommer 2019 erschien ihr Debüt-Album „Presenting Bilderband“ (Unit Records), im Lauf dieses Jahres erscheint ein neues Album.

Das Repertoire der Bilderband besteht größtenteils aus Eigenkompositionen, wobei das Spiel mit dem Antagonismus von Einfachheit und Komplexität den besonderen Reiz der Stücke ausmacht. Dabei bleibt viel Raum für Interplay und Improvisation, was für eine konstant hohe Spannung zwischen den Musikern und spürbare Energie sorgt.

Daniel Buch (sax), Bjarne Sitzmann (g), Antoine Spranger (p), Lukas Hatzis (b), Tobias Frohnhöfer (dr)

Kein Vorverkauf, Tickets an der Abendkasse
Reservierungen nur telefonisch (ArtBar)! Tel. (069) 63 30 79 38

Frankfurt Pass, Kulturpass Frankfurt 1 €


https://bilderband.net/

Frankfurt Art Bar

20:00 Uhr
15,00 € /  6,00 € /  12,00 €
Dienstag, 18. Juni 2024



Rainer Böhm / Johannes Enders

Kokoro

„Kokoro“ – japanisch für „Herz“ – ist der Titel des aktuellen Albums von Rainer Böhm und Johannes Enders. Die beiden vielfach ausgezeichneten Jazzvirtuosen beschreiben sich als optimistische Melancholiker. Romantisch und gefühlvoll nennen sie diese Musik, die sie ganz im akustischen Duo eingespielt haben. Beide kennen sich lange, beide lehren heute als Professoren ihrer Instrumente, beide haben vor gut anderthalb Jahrzehnten schon einmal im Duo aufgenommen und sind sich seither immer wieder begegnet. Saxofonist Enders schätzt am Pianisten Böhm, dass er es trotz aller Virtuosität nicht verlernt hat, ein Gesamtbild zu gestalten. Keiner muss mit seinem Instrument die Führung übernehmen, sondern kann auch dem anderen die Richtung überlassen. „Ich bin die Melodie und er ist das Orchester“, fasst Johannes Enders zusammen.

Rainer Böhm überschreitet in seinem Spiel immer wieder die Genres von der Klassik bis zum Jazz. Er will Beseeltheit in seinen aufgerauten Wohlklang transferieren und setzt dabei auf rhythmische Stringenz und auf melodische Fantasie. Seine immer spürbare Empfindsamkeit ist nie banal, unvorhersehbar sein Ausdruck. Darin ist er ein Meister wie Johannes Enders, der in melancholischen Grundstimmungen auch einen Prozess des Abschiednehmens eingeschrieben sieht. Den begreift er als Voraussetzung für Veränderung und Entwicklung.

Rainer Böhm und Johannes Enders schicken atemberaubende Unisono-Passagen los und entwickeln ihre Ideen in einem furiosen Miteinander voller exquisitem Understatement. Ihre Musik steht zwar für eine Rückbesinnung auf Heroen wie Lester Young und Stan Getz. Sie kopieren die amerikanischen Ahnen des Jazz nicht, sondern denken sie weiter und transformieren sie in europäische Kontexte und schaffen hier ihre eigenen Geschichten.

Johannes Enders (sax), Rainer Böhm (p)

Kulturpass Ffm 1 €, ermäßigter Eintrittspreis für Schüler, Studenten, Auszubildende

Tickets nur an der AK, Reservierung


http://rainerboehm.de/
https://www.johannes-enders.com/

Wartburgkirche Kirchenraum

20:00 Uhr
20,00 € /  6,00 € /  15,00 €
Freitag, 21. Juni 2024



Austrian Syndicate

In diesem Herzensprojekt von David Helbock treffen die jungen Wilden des österreichischen Jazz auf einen gefragten Sideman des internationalen Jazz. Das Austrian Syndicate besticht mit viel Percussion und Groove und vor allem mehreren Keyboards und Tasteninstrumenten – ganz im Geiste des erfolgreichsten österreichischen Jazzmusikers, Joe Zawinul.

Der amerikanische Jazzpianist Peter Madsen, „a well-kept secret favorite among piano enthusiasts“ (Jazztimes), kann auf eine erfolgreiche und seit über 40 Jahren andauernde Karriere zurückblicken. 1987 gelang ihm sein erster Durchbruch, als ihn der Weltstar Stan Getz in seine Band holte, um durch die USA und Europa zu touren. 2001 verschlug es Madsen von New York aus nach Österreich und dort traf er auf den erst 16-jährigen David Helbock – damals schon ein Ausnahmetalent am Klavier – und wurde dessen Lehrer, Mentor und Freund.

Mittlerweile ist David Helbock aus den Fußstapfen seines ehemaligen Lehrers herausgewachsen und sein erfolgreichster Schüler geworden. Er ist mehrfacher Preisträger der Jazz Solo Piano Competition im Rahmen des Montreux Jazz Festivals. Mittlerweile hat er über 20 Alben als Leader veröffentlicht, die letzten sechs davon beim renommierten Label ACT.

In diesem gemeinsamen Projekt holen sich nun Peter Madsen und David Helbock für ihr „Austrian Syndicate“ eine der besten Rhythmusgruppen mit ins Boot, die Österreich im Jazz zu bieten hat.

„Helbock schafft einen Sound, der in der Tradition von Zawinul Syndicate und Weather Report steht und gleichzeitig auch modern ist. Auf höchstem technischen Niveau und rhythmisch ebenso präzise wie mitreißend. Anschnallen und losfliegen oder lostanzen. Alles ist möglich bei diesem rauschhaften Flug durch Groove und Sound. Austrian Syndicate ist ein Album, das Lust macht, die Musik auch live zu erleben.“ Jazz thing

David Helbock (keys), Peter Madsen (p), Raphael Preuschl (b), Herbert Pirker (dr), Claudio Spieler (perc)

Kulturpass Ffm 1 €, ermäßigter Eintrittspreis für Schüler, Studenten, Auszubildende


https://www.davidhelbock.com/syndicatede
https://www.petermadsen.us/

FMW Frankfurter Musikwerkstatt

20:00 Uhr
20,00 € /  6,00 € /  15,00 €