Aktuelle Termine Tabelle

Mittwoch, 17. Dezember 2025



Hannes Klemme Trio

Das Hannes Klemme Trio ist ganz einfach ein klassisches Pianotrio. Der unverwechselbare Stil der Mainzer Band setzt sich aus Einflüssen des Swing, Bebop, Traditional-Jazz sowie Blues und Gospel zusammen. Daraus ergibt sich der warme und konsonante Bandsound, der sich nach „zu Hause“ anfühlt. Was das Trio so besonders macht, sind raffinierte Arrangements, kombiniert mit der perfekten Menge an Mühelosigkeit und Eleganz. Im Mittelpunkt steht der Dialog zwischen Klavier, Kontrabass und Schlagzeug, die sich ebenso viel Tiefgründiges wie Witziges zu erzählen haben. Das Hannes Klemme Trio verspricht gute Time, guten Sound und gute Laune.

Hannes Klemme, 2003 in Stuttgart geboren, wuchs in einem Teilort der Kleinstadt Herrenberg (im Landkreis Böblingen) auf und entdeckte früh seine Leidenschaft für Musik. Schon im Kindesalter hörte er Jazzplatten und erhielt Unterricht am Schlagzeug und Akkordeon. Das Klavierspiel hingegen erlernte er autodidaktisch. Erst als Jugendlicher nahm er Klavierstunden und konzentrierte sich schließlich ganz auf die Tasten. Nach Abitur und Freiwilligendienst begann er sein Studium im Fach Jazzklavier an der Musikhochschule Mainz bei Ulf Kleiner, Jean-Yves Jung und Pablo Held. Zu seinen Einflüssen zählen neben Straight Ahead und Swing auch Blues, Gospel, Soul und Funk. Seiner frühen Vorliebe für Bigband Swing verdankt der Musiker sein exzellentes Gespür für Time und Swingfeel, welche die Quintessenz seiner heutigen Arbeit darstellen.

Hannes Klemme erhielt 2025 den Steinway-Förderpreis für Jazzpiano. Beim Preisträgerkonzert im Steinway-Haus Frankfurt präsentiert er sein neues Trio.

Hannes Klemme (p), Mina Lichtenberg (b), Jurij Espenschied (dr)

Das Konzert wird ohne Pause gespielt, ca. 75 Minuten.

Die angegebenen Preise sind die der Abendkasse; die Preise im Vorverkauf weichen geringfügig davon ab. Keine Reservierungen.
Kulturpass Ffm 1 €. Der ermäßigte Preis gilt für Studenten, Schüler und Auszubildende bis einschl. 30 Jahre.

In Zusammenarbeit mit dem Steinway Haus Frankfurt am Main


https://www.instagram.com/hannes_klemme/

Steinway & Sons

20:00 Uhr
17,00 € /  6,00 € /  14,00 €
Montag, 12. Januar 2026



Spendel-Andacht: Abschiedskonzert für Christoph Spendel

Auf Einladung der Jazz-Initiative Frankfurt würdigt die Frankfurter Jazzszene den im November 2025 verstorbenen Pianisten, Komponisten und Pädagogen Christoph Spendel, einen der prägenden Musiker Deutschlands, dessen stilübergreifendes Werk Generationen von Künstlerinnen und Künstlern inspiriert hat.

Der 1955 geborene Christoph Spendel stand wie kaum ein anderer für die Verbindung von Jazz, Klassik, Latin und Fusion – stets virtuos, leidenschaftlich und neugierig. Sein künstlerisches Schaffen umfasste mehr als fünf Jahrzehnte, zahlreiche internationale Kooperationen und unzählige Bühnenmomente. Als Professor für Jazzpiano an der HfMDK Frankfurt prägte er außerdem zwei Jahrzehnte lang junge Talente und setzte weit über die Stadtgrenzen hinaus Impulse.

Es spielt die Christoph Spendel-Group mit Jan Beiling (Saxofon), Alisa Pou Montz (Bass), Stefan Schulze-Anker (Drums) und Tom Schlüter, der Christophs Platz am Piano einnehmen wird. Neben der Band werden zahlreiche musikalische Gäste, langjährige Weggefährten, Kolleginnen und Kollegen erwartet, die mit eigenen Beiträgen an Spendels künstlerisches Vermächtnis erinnern. Das Konzert versteht sich nicht nur als Abschied, sondern als Hommage und Andacht an einen Musiker, der Grenzen überschritt, Brücken baute und durch seine Warmherzigkeit ebenso beeindruckte wie durch seine Virtuosität.

Um Spenden für die Familie von Christoph Spendel wird gebeten.

Jan Beiling (sax), Tom Schlüter (p), Alisa Pou Montz (b), Stefan Schulze-Anker (dr)

Platzreservierung nur per E-Mail

Romanfabrik

19:30 Uhr
0,00 € / 
Donnerstag, 15. Januar 2026



Nana Pastorello & NANAUM

Album Release-Konzert

Zurücklehnen nach einem anstrengenden Tag? Da ist das Album „Nanaum“ der in Deutschland lebenden brasilianischen Sängerin Nana Pastorello genau richtig. Sie bietet mit ihrer deutsch-brasilianischen Band dezente Balladen mit jazzigen Arrangements, so wie im Stück „Estrada Do Sol“, in dem man über eine verlorene Klaviermelodie durch Muschelrasseln die Sonnenstrahlen regelrecht spüren kann. Pastorello singt schmeichlerische Melodien von unterschiedlich bekannten brasilianischen Komponisten, umgarnt von jazzigen Weisen.

Die brasilianische Musik lebt von einer unglaublichen Vielfalt kultureller Einflüsse, Klänge und Rhythmen und verbindet diese und würzt sie mit außerbrasilianischen Zutaten. Das Projekt Nanaum entstand aus dem Wunsch heraus, diesen Reichtum dem deutschen Publikum näher zu bringen. Es will eine Brücke zwischen den Generationen, Stilen und Kulturen schlagen, indem es die gemeinsame Arbeit brasilianischer und deutscher MusikerInnen fördert und anregt.

Nana Pastorello reizt die Frage, wie JazzmusikerInnen die brasilianische MPB (Música Popular Brasileira) aufnehmen und spüren und was sie selbst von deren Erfahrungen in ihren Interpretationen mitnehmen kann. Bossa Nova enthält schon viele Elemente des Jazz und ist weltweit bekannt, aber brasilianische Rhythmen wie Baião, Côco, Boi oder Maxixe sind dem deutschen Publikum weitgehend unbekannt. Das Album „Nanaum“ ist der Auftakt eines umfangreichen Projektes, das dieser wunderbaren Musik gewidmet ist. Die Texte des Albums liegen in deutscher Übersetzung bei, sodass man auch ohne besondere Fremdsprachenkenntnisse einen Einblick in das anspruchsvolle Niveau brasilianischer Songlyrik gewinnen kann.

So erzählt der Baião „Uirapuru“ von einem Vogel im Regenwald, der im Amazonas Gebiet als Glücksbringer angesehen wird. Das rhythmische Stück stammt von Waldemar Henrique aus dem Norden Brasiliens, der noch mit dem bekannten brasilianischen klassischen Musiker Heitor Villa-Lobos arbeitete und sich von den Legenden der Ureinwohner und afro-brasilianischen Rhythmen inspirieren ließ. „Estrada do sol“, ein Canção, stammt dagegen von der Bossa-Nova-Legende Antônio Carlos Jobim, den dieser zusammen mit Dolores Duran schrieb, einer begabten brasilianischen Dichterin und Komponistin, die nur 29 Jahre alt wurde. Die Natur hilft hier, die Traurigkeit zu vertreiben. Im Samba „Coberto de Passado“, einer Komposition von Nana Pastorello, liegen alte Bilder und Briefe auf einem Bett und erinnern an eine Person, von der man keine Zeit hatte, sich zu verabschieden.

Nana Pastorello (voc), Ulli Jünemann (sax), Uli Partheil (p), Ralf Cetto (b), Angela Frontera (dr) 

Die angegebenen Preise sind die der Abendkasse; die Preise im Vorverkauf sind incl. der Vvk-Gebühren geringfügig geringer. Keine Reservierungen.
Kulturpass Ffm 1 €. Der ermäßigte Preis gilt für Studenten, Schüler und Auszubildende bis einschl. 30 Jahre.

In Kooperation mit dem Instituto Cervantes Frankfurt

Gefördert von Instituto Cervantes


https://nanapastorello.de/
https://listen.music-hub.com/KjdcC0
https://www.youtube.com/@nanapastorello

Instituto Cervantes Großer Saal

19:00 Uhr
22,00 € /  6,00 € /  17,00 €
Mittwoch, 21. Januar 2026



Magnus Mehl Tiny Brass Band

Es gibt kaum ein weltumspannenderes und zeitenübergreifenderes Phänomen als die Brass Band. Eine auf vier Köpfe reduzierte Tiny Brass Band, wie die von Magnus Mehl, ist indes die absolute Ausnahme.

Ein Sonderfall ist Magnus Mehl’s Tiny Brass Band umso mehr, als sie gar nicht tiny, also winzig, klingt, sondern mächtig Dampf macht. Das liegt zum einen am Konzept des Bandleaders, zum anderen aber an den Musikern. Magnus Mehls Idee bestand von Anfang an in einer mobilen Jazzgruppe ohne die klassische Unterlegung von Kontrabass und Piano. Er probierte diverse Formationen aus, die alle für sich genommen funktionierten, aber noch nicht zu dem Ergebnis führten, das Mehl letztlich vorschwebte. Mit Trompeter Christian Mehler, Tubist Johannes Bär und seinem Bruder Ferenc Mehl am Schlagzeug brachte der Saxofonist dann endlich die Mannschaft an den Start, mit der er musikalisch und menschlich präzise seine Vorstellungen umsetzen konnte.

„Mir schwebte eine Version zeitgenössischer improvisierter Musik vor“, reflektiert er die Findungsphase seiner Band. „Da gibt es ja auch viele Mehrklänge und leise Momente, die in einer echten Marching Band gar nicht so stattfinden können. Es kommen in den Arrangements viele kammermusikalische Momente zum Tragen, die mobil gar nicht möglich wären. Ich habe von Anfang an eher an ein konzertantes Setting gedacht. Allerdings erinnert der Spirit an eine Marching Band und die Energie geht oft in die entsprechende Richtung.“

Mit einem Höchstmaß an Aufrichtigkeit und Authentizität braucht die Tiny Brass Band nur ganz wenig, um mit vier Instrumenten eine Druckwelle mit einem unglaublichen Vorher-Nachher-Effekt zu entfachen.

Magnus Mehl (sax), Chris Mehler (tp), Johannes Bär (tuba), Ferenc Mehl (dr)

Eintritt frei. Um Spenden für die Jazz-Initiative Frankfurt am Main e.V. wird gebeten (Spendenbescheinigungen können ausgestellt werden). Die Musiker erhalten selbstverständlich eine feste Gage.


https://www.magnusmehl.de/

Stadtbücherei – Zentralbibliothek Foyer

20:00 Uhr
0,00 € / 
Freitag, 23. Januar 2026



FÄZZ am Freitag 10.0

FÄZZ Bigband

Das Frankfurter Jazzkollektiv FÄZZ geht mit seiner erfolgreichen Konzertreihe „FÄZZ am Freitag“ in der Romanfabrik nun in die dritte Runde – und damit ins dritte Jahr in Folge. Der Auftakt im neuen Jahr verspricht wieder geballte FÄZZ-Power: Am 23. Januar 2026 läutet die größte Formation des Kollektivs, die FÄZZ Bigband, das neue Kalenderjahr ein.
Gespielt werden ausschließlich Eigenkompositionen aus den Reihen des Kollektivs – ein spannender Mix aus modernen Bigband-Kompositionen: filigran und sensibel, zugleich gepaart mit klassischen und energiegeladenen Bigband-Klängen. FÄZZ reizt die volle Bandbreite an Bigband-Sounds aus und
freut sich schon jetzt auf den Jahresauftakt. Ein früher Ticketkauf lohnt sich!

Jan Rolle, Jason Schneider, Jan Reißer, Philipp Denkard (trumpets); Jonathan Strieder, Linda Kufert, Tobias Metzger, Franz Schreiber (trombones); Paul Scheugenpflug, Fabian Deschler, Christoph Heimbach, Martin Köhrer, Roman Fritsch (saxes); Sören Riesner (p), Laura Veltri (g), Niklas Schumacher (b), Kevin Naßhan (dr), Jona Heckmann (cond)

Solidarisches Preissystem mit 22 Euro (Förderpreis),17 Euro (regulärer Preis), 12 Euro (Minimalpreis), 6 Euro (Schüler*innen + Studierende)
Kulturpass-Inhaber erhalten Eintritt für 1 Euro nach vorheriger Anmeldung unter: 069/49 08 48 28 oder reservierung@romanfabrik.de.

Eine Veranstaltung der Romanfabrik


https://www.faezz.de/fazz-am-freitag

Romanfabrik

20:00 Uhr
17,00 € /  6,00 € /  12,00 €
Dienstag, 27. Januar 2026



Jakob Manz Super Nova

Es gibt nicht viele Jazzmusiker, deren Spiel so uneitel, klar, songdienlich und seelenvoll ist, wie das von Jakob Manz. Und es gibt noch weniger, die in ähnlich jungem Alter die Jazzwelt derart in Aufruhr versetzt haben, wie dieser Saxofonist es seit geraumer Zeit tut. Mit 15 Jahren als Jungstudent an der Musikhochschule Stuttgart angenommen, erhielt Manz schon als Teenager zahlreiche Auszeichnungen. Mit 19 Jahren legte er sein Debütalbum „Natural Energy“ beim Jazzlabel ACT vor. Euphorisch waren die Reaktionen von Medien und Publikum. Es folgten der Jazzpreis des Landes Baden-Württemberg, ausverkaufte Konzerte – und nun die Jazz-Residenz in der Alten Oper Frankfurt.

Die Dirty Loops. Max Mutzke. Michael Wollny und Kinga Głyk. Was im ersten Moment das Line-Up für ein mehrtägiges internationales Jazzfestival sein könnte, ist in der Alten Oper ein einziges Konzert innerhalb der Jazz-Residenz von Jakob Manz. Für den jungen Schwaben, der mit nicht mal Mitte 20 schon zu den Stars der deutschen Jazzszene zählt, geben sich internationale Größen gerne die Klinke in die Hand. Eine große Ehre, die für Manz mit einem gehörigen Anspruch verbunden ist: „Dieses Konzert wird sicherlich eines der Highlights in meiner gesamten Karriere. Und das wünsche ich mir auch für das Publikum!“ Dafür hat Manz mit seinem XXL Ensemble extra eine eigene Band zusammengestellt, die ihm und seinen Gaststars musikalisch den Rücken stärkt. Ein Abend wie gemacht für die große Bühne: volle Power, energiegeladen und in jeder Hinsicht mitreißend. Oder wie Jakob Manz es sagt: „Ein Konzerterlebnis, das alle von den Stühlen reißt!“

Jakob Manz Saxofon, Flöte

Als Gäste:
Dirty Loops:
Max Mutzke Gesang
Michael Wollny Klavier
Kinga Głyk E-Bass

The Jakob Manz XXL Ensemble:
Niko Zeidler Saxofon
Lisa-Marleen Buchholz Trompete
Jonathan Böbel Posaune
Ferdinand Schwartz Keyboards
Bruno Müller Gitarre
Thomas Stieger Bass
Rhani Krija Percussion
Felix Lehrmann Schlagzeug

Veranstalter: Alte Oper Frankfurt

Hauptförderer: Freunde der Alten Oper

Preise
EURO 36,- / 49,- / 62,- / 75,-

Diese Veranstaltung ist Teil der Reihe: Jazz-Residenz Jakob Manz
Diese Veranstaltung ist im Angebot:  Abo Jazz, Wahlabonnement

Details zu den Ermäßigungen siehe Ticket-Link.

JIF-Mitglieder erhalten Tickets zu den Wahlabo-Preisen. Der für die Buchung notwendige Promo-Code kann beim Vorstand per E-Mail angefordert werden. Diese Tickets sind nur online oder per Telefon (069-13 40 400) bei Frankfurt Ticket erhältlich (nicht an der Kasse der Alten Oper).


https://jakobmanz.de/

Alte Oper Frankfurt Großer Saal

20:00 Uhr
36,00 € /  15,00 € /  28,00 €
Donnerstag, 29. Januar 2026



Danielsson / Parricelli / Pohjola

9. Fabrik Jazzfestival – Eröffnungskonzert

Le Calme au Château – besser kann man es kaum ausdrücken.. Aufgenommen nicht im Studio, sondern in einem holzgetäfelten Salon eines weltberühmten historischen Weingutes im Bordeaux, vereint die zweite Zusammenarbeit zwischen ACT und Château Palmer den Bassisten und Cellisten Lars Danielsson mit seinem langjährigen Weggefährten und Gitarristen John Parricelli und dem finnischen Trompeter Verneri Pohjola. Château Palmer, eine Oase der Ruhe und Konzentration, war nicht nur der ideale Ort für die Aufnahme im Jahre 2024, sondern ist vielleicht auch die perfekte Metapher für die Musik dreier Meister des europäischen Jazz, die Tradition und Experimentierfreude miteinander verbinden.

Der Brite John Parricelli ist ein extrem sensibler Begleiter, einer, der Danielssons Art zu Schreiben und Spielen in- und auswendig kennt und ein feines Gespür dafür besitzt, genau die richtigen Noten zur richtigen Zeit zu spielen. Für die Idee, das Trio mit Verneri Pohjola zu vervollständigen, war Lars Danielsson sofort Feuer und Flamme – der samtene Ton des finnischen Trompeters passte perfekt in sein Konzept für die Aufnahmen.

Lars Danielsson erinnert sich: „Kurz bevor wir uns auf Château Palmer trafen, hatte ich ein großes Konzert in Luxemburg, das meine ganze Aufmerksamkeit in Anspruch nahm. Erst danach habe ich diese Reihe von Melodien zu Papier gebracht. Ich kenne mich, ich bin am besten, wenn ich in Eile bin.“ Aber es war nicht allein die Eile, die dazu führte, dass die Kompositionen auf „TRIO“ einen kompakten Charakter haben. „Ich fühlte mich für dieses Projekt generell sehr zu einem Song-Format hingezogen. Für diese Songs brauchte ich eine Stimme – und gerade dafür schien mir Verneri Pohjolas Trompete wie geschaffen. Wir wollten nicht, dass jeder bei jedem Stück ein Solo hat, sondern uns auf das Wesentliche der Melodie konzentrieren. Das hat uns geholfen, einen natürlichen Fluss, ein gemeinsames Momentum zu erzeugen. Wir glauben fest daran, dass Schönheit aus Einfachheit entstehen kann.“

Lars Danielsson (b, cello), John Parricelli (g), Verneri Pohjola (tp)

Preise zzgl. Vvk-Gebühren. AK: 25,- €, erm. 20,-/10,- (JIF/Stud.). Frankfurt Pass, Kulturpass 1 €. Ermäßigungen gegen Nachweis.

In Kooperation mit Die Fabrik – Kulturwerk Frankfurt


https://lars-danielsson.com/
https://www.verneripohjolamusic.com/

Sankt Bonifatiuskirche

20:00 Uhr
23,00 € /  11,50 € /  17,00 €
Freitag, 30. Januar 2026



Derek Plays Eric

Auf seinem aktuellen, zweiten Album „A Suite of Soaps and Other Assortet Sceneries“ verhandelt das Berliner Trio Derek Plays Eric erneut nichts weniger als die Grenzen zwischen Jazz, freier Improvisation und Rock, zwischen der Avantgarde und dem Vertraut-Zugänglichen auf ebenso intelligente wie emotionale und einzigartige Weise neu.

Ob mit komplexen und auch klanglich drastischen Mitteln wie in der siebenteiligen „Suite Of Soaps“ von Andreas Willers oder durch die unorthodoxe Aufbereitung spannender Vorlagen der Jazzgrößen Dave Holland und Paul Motian, des einst durch Joe Cocker (auf „Mad Dogs & Englishmen“) und vor Kurzem wieder durch Herbie Hancock bekannt gewordenen Soulstückes „Space Captain“ und brillanter Interpretationen aus dem Œuvre der legendären Bands Gentle Giant („Cogs In Cogs“ vom Album „The Power And The Glory“) und The Beatles („I Want You“ von „Abbey Road“). Ermöglicht wird dies durch das kongeniale Zusammenspiel eines eingespielten Trios, welches die musikalischen und klanglichen Herausforderungen dieses Konzepts jederzeit mit technischer Finesse, souveräner Intuition und explosiver Empathie zu umschiffen in der Lage ist.

Andreas Willers (g), Jan Roder (b), Christian Marien (dr)

Online-Vvk über den Button „Tickets“ etwa vier Wochen vor dem Konzert; keine Reservierungen. Kulturpass Ffm 1 €. Ermäßigt für Studierende, Schüler und Auszubildende (bis einschl. 30 Jahre).


https://andreaswillers.de/derek-plays-eric/

Club Voltaire Kneipe

20:00 Uhr
15,00 € /  6,00 € /  12,00 €
Mittwoch, 4. Februar 2026



The Pfister/Uhlemann Jazz Orchestra (PUJO)

Das Pfister/Uhlemann Jazz Orchestra (PUJO), geleitet von Kevin Pfister (Klavier) und Noel Uhlemann (Dirigat), ist eine neue Bigband mit Sitz in Amsterdam, die einige der vielversprechendsten europäischen Musiker:innen vereint. Die Band besteht aus aktuellen und ehemaligen Mitgliedern renommierter Ensembles wie dem NJJO (Nationaal Jeugd Jazz Orkest) und dem Jong Metropole Orkest aus den Niederlanden und dem BuJazzO (Bundesjazzorchester) und Musiker:innen, die bereits in Orchestern wie der WDR Big Band, dem Jazz Orchestra of the Concertgebouw und dem Metropole Orkest gespielt haben.. Viele von ihnen sind zudem Preisträger:innen renommierter Wettbewerbe wie des Steinway Förderpreises, des Keep an Eye Outstanding Talent Award und des Prinses Christina Concours.

PUJOs originäres Repertoire bietet eine frische Perspektive auf die Bigband-Tradition, durch die Verschmelzung von lyrischen Melodien mit reichen zeitgenössischen Harmonien und neuen Formen. Inspiriert von modernen Bigband-Komponist:innen wie Maria Schneider, Kenny Wheeler und Vince Mendoza, verbinden ihre Stücke Raffinesse und treibende Energie in gleichem Maße.
Im November 2025 erschien im Rahmen eines Release-Konzertes ihre Debut-EP „Introducing PUJO“, aufgenommen im März des gleichen Jahres. Das Konzert im Dr. Hoch’s Konservatorium erfolgt im Rahmen ihrer ersten internationalen Tournee durch Deutschland.

Kevin Pfister ist ein deutscher Pianist, Komponist und Arrangeur mit Sitz in Mainz. Seine Musik verbindet einprägsame Melodien mit raffinierten, farbenfrohen Harmonien. Das Debütalbum „Form“ (2024) zeigt seine unverwechselbare kompositorische Stimme, die von Einflüssen aus Jazz und Klassik geprägt sind. Als Absolvent des Conservatorium van Amsterdam und der Hochschule für Musik Würzburg tritt er europaweit als Solist, Ensemblemusiker und seiner eigenen Bigband auf und wurde mit Preisen wie dem Steinway Förderpreis und dem Deutschlandstipendium ausgezeichnet. Derzeit absolviert er seinen Master in den Fächern Jazz-Klavier und Jazz-Komposition/Arrangement an den Musikhochschulen Würzburg und Mainz.

Noel Uhlemann ist ein deutscher Komponist, Arrangeur, Dirigent and Trompeter, ansässig in Rotterdam. Seine Werke vereinigen Jazz-Tradition mit einem zeitgenössischen Klang, der sich durch ausdrucksvolle Handschrift und strukturelle Innovation auszeichnet. Neben Auftritten mit Künstlern wie Donny McCaslin und Bart van Lier spielte er für Ensembles wie dem Jong Metropole und schrieb zuletzt für die Phoenix Foundation Big Band. Er ist Absolvent des Conservatorium of Amsterdam und erforscht derzeit im Rahmen seines Masterstudiengangs in Jazz-Komposition/Arrangement am Codarts Konservatorium in Rotterdam neue Herangehensweisen an musikalische Formen in moderner Bigband-Musik.

Noel Uhlemann – Dirigent, Komponist, Bandleader

Reeds
Diana Dzhabbar
– Altsaxofon (lead)
Leonardo Boccardo – Altsaxofon
Joep Grotendorst – Tenorsaxofon
Egor Tokarev – Tenorsaxofon
Fabian van der Knaap – Baritonsaxofon

Trumpets
Pilvi Kokkonen
– Trompete (lead)
Jelle Janswaard – Trompete (lead)
Fabian Schneider – Trompete
Ernesto Montenegro – Trompete
Charlie Philips – Trompete

Trombones
Michel Tuinman
– Posaune (lead)
Joan Codina – Posaune
Odysseas Dellis – Posaune
Valters Ņevzorovs – Bassposaune

Rhythm section
Kevin Pfister
– Klavier, Komponist, Bandleader
Adolfo Marineto – Gitarre
Samuel Kiel – Bass
Jonatan Kuhlmann – Schlagzeug

 


https://noeluhlemann.com/pujo-the-pfister-uhlemann-jazz-orchestra/

Dr. Hoch’s Konservatorium

20:00 Uhr
22,00 € /  6,00 € /  17,00 €
Freitag, 6. Februar 2026



Potsa Lotsa

Ursonate, 100 Jahre später – eine Wiederaufführung

Die Welt spielt verrückt und die Kunst gibt dem Wahnsinn eine Form. Vor 100 Jahren fanden sich in verschiedenen europäischen Zentren Künstler und arbeiteten sich an industrieller Revolution und gesellschaftlichen Konflikten ab. Klassische Formen von Kunstverständnis reichten nicht
mehr aus. Sie mussten zertrümmert werden. Die Bewegung trug den Geist des Irrationalen bis in die Welt. Kurt Schwitters schuf mit der Ursonate ein globales Manifest der Grenzüberschreitungen in künstlerisches Neuland.

Die deutsche Posaunistin Anke Lucks hat zu diesem Lautgedicht eine Musik geschrieben, die sich zwischen freier Assoziation und komponierter Strenge bewegt. Die Rezitation wird dabei zur lautmalerischen Rhytmusmaschine, an die sich die Musik anpasst.

Ist Dada heute noch von Bedeutung?
Ja! DA! Nach dem Ersten Weltkrieg hat Dada seine Reise von Zürich aus nach New York und Berlin angetreten, von wo aus sich die Bewegung besonders in die grossen Städte Deutschlands verbreitete. Dada hat bis heute Auswirkungen auf die Kunstwelt und Literatur. Damals wie heute versucht DADA mit seinem Un-Sinn Sinn in eine Welt zu bringen, die keinen Sinn macht – wie es der New Yorker Musiker David Byrne in seinen Erläuterungen zu seiner Interpretation von Hugo Balls „Gadji beri bimba“ ausführt (Titel bei Byrne: I Zimbra). Und auch heute macht die Welt für viele Sensible Menschen keinen wirklichen Sinn.

Thomas Krüger (Rezitation), Anke Lucks (Komposition)

Potsa Lotsa:
Anke Lucks (tp), Silke Eberhard (as), Patrick Braun (ts), Nikolas Neuser (tp), Gerhard Schlössl (tb)

Solidarisches Preissystem. Sie haben die Wahl.
Tickets im Vvk (+Geb.) und an der AK (+2 €, ausgenommen Studenten/Schüler); Reservierungen sind nicht möglich. Kulturpass-Inhaber werden gebeten, sich bei der Romanfabrik vorab anzumelden (s. vorstehender Link).

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik


https://potsalotsa.com/

Romanfabrik

20:00 Uhr
22,00 € /  6,00 € /  17,00 €
Dienstag, 10. Februar 2026



Insomnia Brass Band

Dieses Berliner Trio trägt seinen Namen zu Recht. Wohl niemand wird bei ihrer Musik einschlafen, denn Anke Lucks, Almut Schlichting und Christian Marien sind die Miniatur-Ausgabe einer Brass Band.

Ihre kompakte Größe transzendieren sie mit einem rauen, überschäumenden Sound, den man von einem viel größeren Ensemble erwarten würde. Sie jonglieren mit wechselnden Rollen zwischen Rhythmus und Melodie und durchqueren so eine betörende Landschaft aus Free Jazz, Funk, Punkrock und New Orleans Brass Band. Gemeinsam öffnen sie ihre eigenen Stücke in alle Richtungen, angetrieben von einer Mischung aus improvisatorischem Schwung und bestens verzahnten Grooves.

Seit 2017 ist das Trio mit zahlreichen Konzerten in Jazzclubs und auf Festivals unterwegs, hat mehrere Stipendien des Musikfonds und Berliner Senats erhalten und zwei Alben veröffentlicht. 2023 wurde die Insomnia Brass Band mit dem Deutschen Jazzpreis als „Band des Jahres“ ausgezeichnet.

Jazzthetik schreibt zum Album „Road Works“ (2023): „Auch auf ihrem Zweitling besitzt die Insomnia Brass Band die tänzerische Kraft echter Brassbands, diese aggressive Energie und Funkiness – und das trotz der minimalistischen Triobesetzung. (…) In jedem Fall: ein Riesenspaß.“

Bei diesem Konzert stellt die Band ihr aktuelles Album „Crooked Alligator“ vor. Jazzpodium schwärmt: „Auch das augenzwinkernde Spiel mit musikalischen Formen, Klischees und Stilen, das zu ihrem Markenzeichen geworden ist, führen sie munter weiter: Kinderlieder, Tanzschulen-Rumba oder Dancefloor-Groove – nichts ist vor ihnen sicher.“ (Michael Bossong)

In Zusammenarbeit mit Die Fabrik – Kulturwerk Frankfurt und Melodiva – flinta* music network
Logo 'Melodiva - flinta* music network'

 

Anke Lucks (tb), Almut Schlichting (bs), Christian Marien (dr)

Preise zzgl. Vvk-Gebühren. AK: 25,- €, erm. 20,–/10,– (JIF/Stud.). Frankfurt Pass, Kulturpass 1 €. Ermäßigungen gegen Nachweis.

 


https://insomniabrassband.de/

Sankt Bonifatiuskirche UG

20:00 Uhr
23,00 € /  11,50 € /  18,00 €
Donnerstag, 12. Februar 2026



Constantin Krahmer Trio

Care

Wohin entwickelt sich das Klaviertrio als klassische Jazzbesetzung aktuell? Der Rostocker Pianist und Komponist Constantin Krahmer (geb. 1986) hat dazu ein klares Statement abgegeben und zeigt seinen ganz eigenen Zugang zum Klavier und zum Klaviertrio. Zweifellos ist er von der großen, bestehenden Tradition beeinflusst, aber er hat auch seine eigene, sehr persönliche Klangwelt geschaffen. Sie erinnert an die Klangsprache von Bill Evans, Paul und Carla Bley, an skandinavischen Jazz wie etwa von Jan Johansson oder Christian Wallumröd, aber auch an Morton Feldman, stellenweise sogar an Joseph Haydn oder Frederic Chopin, geht aber auch darüber hinaus.

Constantin Krahmer verfolgt mit seinem Trio eine eher ruhige, maximal akustische Klangästhetik und verbindet auf innovative Art und Weise melodische Kraft und Emotionalität mit Improvisation. Sein Augenmerk liegt besonders auf den Feinheiten: die Stücke sind mit dem Gedanken komponiert, den Interpreten maximale Freiheit bei der detaillierten Ausgestaltung einzuräumen und die Entwicklung der Musik aus dem Moment heraus zu begünstigen.

Mit dem norwegischen Bassisten Dan Peter Sundland und dem Leipziger Schlagzeuger Max Stadtfeld hat Constantin hierfür zwei hervorragende Partner gefunden, die das Trio mit ihren musikalischen Persönlichkeiten komplettieren und bereichern. Beide haben ein hochentwickeltes, musikalisches Gespür und können sich hervorragend auf Constantins intendierte Klangästhetik einstellen.

Das Trio präsentiert vor allem die Kompositionen des 2024 erschienenen Debütalbums „Care“.

Constantin Krahmer (p, comp), Dan Peter Sundland (b), Max Stadtfeld (dr)

Lokal geöffnet ab 18:00 Uhr.

Reservierungen nur telefonisch bei der Frankfurt Art Bar, Tel. 069 63307938.

Eintritt frei. Die JIF freut sich über Spenden für das Konzert. Die Musiker erhalten selbstverständlich eine feste Gage.


https://www.instagram.com/constantinkrahmer
https://yewrecords.bandcamp.com/album/care

Frankfurt Art Bar

20:00 Uhr
0,00 € / 
Dienstag, 17. Februar 2026



Uwe Oberg plays Ellington

Als Solist steht für Uwe Oberg das freie Spiel mit eigenen Stücken im Fokus. Im Laufe der Jahre hat er in seinen Solo-Performances mehr und mehr Material unterschiedlicher Herkunft eingebettet. Er startet frei, setzt fort mit einer Eigenkomposition und landet schließlich bei Coltrane – alles in einem Rutsch. Dekonstruktion / Transformation / Übergänge: Das Finden ist die Herausforderung und der Spaß zugleich. Steve Lacy und Monk waren Oberg schon immer gute Begleiter, es können aber auch Kompositionen von Annette Peacock oder Robert Wyatt sein. Was auch immer er spielt, transformiert er in seine unverwechselbare, schillernde Klangsprache, die keine stilistischen Grenzen kennt.

Oberg hat zahlreiche CDs eingespielt (mit Heinz Sauer, Joe Fonda und vielen anderen) und erhielt 2007 den Hessischen Jazzpreis. Sein Album „Work“ wurde vom britischen Magazin The Wire zu den Top 50 Releases of 2015 ausgewählt.

Über seine Beziehung zu Duke Ellington sagt Uwe Oberg: „Die Musik von Ellington begleitet mich schon mein ganzes Leben und sein Piano-Stil hat durchaus Spuren bei mir hinterlassen. Neben meiner eigenen Musik tauche ich immer gerne in die Jazz-Tradition. Mich fasziniert die Geschichte und ihre Übergänge ins Heute. Thelonious Monk, Steve Lacy, Paul & Carla Bley oder John Coltrane habe ich schon Konzerte gewidmet. Jetzt muss es Duke Ellington sein (…) Ich spiele seine Kompositionen nicht einfach straightforward. Der Sound der Big Band, seine Klaviertechnik, seine Titel, der rhythmische Flow, all dies ist Futter für meine Annäherung an Ellington. Und natürlich will ich seine Stücke mit meinen verbinden, mit meinem eigenen Sound.“

Uwe Oberg (p)

Die angegebenen Preise sind die der Abendkasse; die Preise im Vorverkauf weichen geringfügig davon ab. Keine Reservierungen.
Kulturpass Ffm 1 €. Der ermäßigte Preis gilt für Studenten, Schüler und Auszubildende bis einschl. 30 Jahre.

In Zusammenarbeit mit Steinway & Sons, Frankfurt am Main


https://uweoberg.de/

Steinway & Sons

20:00 Uhr
22,00 € /  6,00 € /  17,00 €
Freitag, 20. Februar 2026



Karmazin / de Oliveira / Rücker

Dieses Konzert vereint drei local heroes der Jazzszene Frankfurt/Rhein-Main, die nur selten in dieser Zusammensetzung zu erleben sind. Natalya Karmazin und Wilson de Oliveira präsentieren eigene Kompositionen und Klassiker des Latin Jazz.

Natalya Karmazin: Die exzellente ukrainische Jazzpianistin sowie ihre Band gewannen bereits zweimal das Frankfurter Jazzstipendium (2009 und 2019) und eröffneten 2009 das Deutsche Jazzfestival mit den eigenen Kompositionen der Pianistin. Die Jury bescheinigte Natalya Karmazin „virtuoses Spiel und eigenständige Klangsprache auf hohem Niveau“. Pressestimmen feiern die Musik von Natalya Karmazin als facettenreich, komplex, doch stets verständlich, mit außergewöhnlichen Spannungsbögen.

Wilson de Oliveira: Der Saxofonist und Komponist, unvergessen aus seiner 30 Jahre währenden Zeit als Mitglied der hr-Bigband, Er verbindet hochkarätigen Jazz mit dem energiegeladenen Candombe-Rhythmus aus seiner Heimat Uruguay sowie mit dem Tango, der seine Wurzeln in Uruguay und Argentinien hat. Wilson de Oliveira gelingt es, seine einprägsamen Themen und moderne Improvisationen mit der komplexen rhythmischen Struktur des Candombe auf höchstem musikalischem Niveau zu verbinden.

Chris Rücker: Der Kontrabassist, E-Bassist und Gitarrist spielt schwerpunktmäßig Jazz, aber auch Funk, Pop und Elektronik, ist Mitglied der Gruppen Nachttierhaus, Karma Jazz Group, Das Grüne Hemd, Die Brotlose Brotdose und weiteren Formationen. Seine Vielseitigkeit zeigt er in der Zusammenarbeit mit co.lab.tanztheater, der Komposition und Produktion von Filmmusik sowie als Lehrer an mehreren Musikschulen. Mit der Karma Jazz Group erhielt er 2009 das Jazzstipendium der Stadt Frankfurt am Main.

Natalya Karmazin (p, comp), Wilson de Oliveira (sax, comp), Chris Rücker (b)

Eintritt frei. Um Spenden für die JIF wird gebeten (Spendenbescheinigungen können ausgestellt werden), die MusikerInnen erhalten selbstverständlich eine feste Gage.

Keine Reservierungen möglich. Das Café ist ab 10:00 Uhr durchgehend geöffnet, Essen nur bis 18 Uhr.

In Kooperation mit den Frankfurter Verein für soziale Heimstätten e.V.


https://natalyakarmazin.com/

frankfurtersalon

20:00 Uhr
0,00 € / 
Freitag, 27. Februar 2026



Florian Werther Quartett

Eine Band, die klingt wie keine andere: cool, modern und mit viel Humor. Originell, vertrackt, und zugleich lässig und funky sind die Kompositionen des Bandleaders und Bassisten Florian Werther. Ganz auf der Höhe der Zeit hört man eingängige Melodien über meist ungeraden Metren. Die ungewöhnliche Besetzung mit Trompete, E-Gitarre, Bass und Schlagzeug kreiert einen neuen, individuellen Sound, den man so noch nicht kennt. Dabei schaffen die vier gestandenen Profis das Kunststück, diese vertrackten Rhythmen so locker aus den Instrumenten fließen zu lassen, als wäre es das Einfachste auf der Welt.

Seit 2007 gibt es die Band um den Mainzer Kontrabassisten Florian Werther. Alle vier Musiker sind in der Jazzszene des Rhein-Main-Gebiets mit den unterschiedlichsten Projekten verbunden, wie Bigbands, Theatermusik und eigenen Formationen, und daher bestens bekannt. Das Repertoire der Band besteht vorwiegend aus Werthers Eigenkompositionen.

„Innenstadtjazz“ lautet treffend der Titel des Debüt-Albums. Zu diesem Konzert präsentiert das Quartett hauptsächlich neue Kompositionen.

Heiko Hubmann (tp, flh), Stefan Kowollik (g), Florian Werther (b, comp), Jens Biehl (dr)

Online-Vvk über den Button „Tickets“ etwa vier Wochen vor dem Konzert; keine Reservierungen. Kulturpass Ffm 1 €. Ermäßigt für Studierende, Schüler und Auszubildende (bis einschl. 30 Jahre).


https://florianwerther.de/
https://www.heikohubmann.de/
https://jensbiehl.de/

Club Voltaire Kneipe

20:00 Uhr
15,00 € /  6,00 € /  12,00 €
Sonntag, 1. März 2026



European Jazz Night

Jazz-Residenz Jakob Manz

„Wenn ich mir etwas wünschen darf, dann einen Abend mit verschiedenen jungen Jazzmusiker*innen. Aus verschiedenen Ländern. Es gibt da einige Leute, die sind einfach wahnsinnig interessant“, sagte Jakob Manz in den Vorgesprächen zu seiner Jazz-Residenz. Und in der Tat kommen hier einige der vielversprechendsten jungen Jazzer aus Europa zusammen, darunter die franko-algerische Cellistin Nesrine und der malische Balafon-Künstler Aly Keïta. „Die beiden erlauben es mir einfach, den Jazz noch mal in ganz anderen Klangfarben zu präsentieren. Man glaubt gar nicht, was es da auch an rhythmischen Möglichkeiten gibt, die für unsere Ohren in Europa total überraschend sind“, erklärt Manz, der sich für diesen Abend auch von Konzertreisen nach Haiti und La Reunion hat inspirieren lassen. Und weiter: „Das wird ein Abend voll mit frischem, energetischen Jazz und interessanten Konstellationen auf der Bühne. Alle haben völlig verschiedene Hintergründe und bringen viele musikalische Einflüsse mit – das ist super spannend, und das will ich unbedingt zeigen!“

Jakob Manz Saxofon, Flöte
Emma Rawicz Tenorsaxofon
Robinson Khoury Posaune
Shuteen Erdenebaatar Klavier
Nesrine Violoncello
Aly Keïta Balafon
Nils Kugelmann Kontrabass
Anissa Nehari Percussion
Mathieu Clement Schlagzeug

Eine Veranstaltung der Alten Oper Frankfurt

Preise
EURO 26,- / 33,- / 40,- / 46,-
Diese Veranstaltung ist im Angebot: Junges AboWahlabonnement

Details zu den Ermäßigungen siehe Ticket-Link.

JIF-Mitglieder erhalten Tickets zu den Wahlabo-Preisen. Der für die Buchung notwendige Promo-Code kann beim Vorstand per E-Mail angefordert werden. Diese Tickets sind nur online oder per Telefon (069-13 40 400) bei Frankfurt Ticket erhältlich (nicht an der Kasse der Alten Oper).

Hauptförderer: Freunde der Alten Oper


https://jakobmanz.de

Alte Oper Frankfurt Mozart Saal

20:00 Uhr
26,00 € /  15,00 € /  20,00 €
Donnerstag, 5. März 2026



Trio Süd feat. Bob Degen

Die Band Das Rosa Rauschen ist das Hauptprojekt des Berliner Saxofonisten Felix Wahnschaffe und seit Jahren eine feste Größe des deutschen zeitgenössischen Jazz. In jüngster Zeit geht Wahnschaffes musikalische Entwicklung wieder in Richtung kleinerer Besetzungen und zu weniger komplexen Kompositionen, die den Musikern mehr Freiraum zur Gestaltung und die Möglichkeit zur Entdeckung spontaner Klangräume geben.

Felix Wahnschaffe sagt über sein Trio Süd: „Als ich in Südhessen unterwegs war, traf ich nach langer Zeit wieder Dietmar Fuhr – und zusammen mit dem Mannheimer Schlagzeuger Holger Nesweda entstand Trio Süd. Ein Trio mit einem sehr persönlichen, intimen, fast schon kammermusikalischen Bandsound, in dem meine Kompositionen besonders gut zur Geltung kommen.“ Bei diesem Konzert ergänzt Bob Degen das Trio Süd.

Bob Degen lebt seit 1965 mit Unterbrechungen in Europa, wo er mit Dexter Gordon, Art Farmer und Attila Zoller spielte. Nach weltweiten Tourneen mit dem berühmten Original Glenn Miller Orchestra unter der Leitung von Buddy de Franco ließ sich Bob Degen in Frankfurt am Main nieder. Mit den Brüdern Mangelsdorff sowie dem Saxofonisten Heinz Sauer spielte er zahlreiche Alben ein und im hr-Jazzensemble war er jahrelang Pianist und Solist. Als „musicians musician“ genießt höchste Anerkennung, als ein grandioser Begleiter ebenso wie als Solist.

Dietmar Fuhr: Musikalisch aufgewachsen mit der Tradition des Jazz der 1940er und 1950er Jahre ist sein Interesse für die weitere Entwicklung des Jazz stets Teil seines künstlerischen Schaffens. Mit unzähligen Bands ist und war er auf Tour in vielen Ländern und Kontinenten. Dietmar Fuhr unterrichtet als Dozent für Jazz-Kontrabass und Theorie an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und am Dr. Hoch ́ s Konservatorium in Frankfurt a.M.

Holger Nesweda ist gefragter Sideman in zahlreichen Jazzprojekten und Dozent für Jazzschlagzeug an der Musikhochschule Mannheim. Er leitet die Reihe „New Jazzvoices“ für das Enjoy Jazz Festival Dass der großartige Frankfurter Pianist Bob Degen noch als Gast zu diesem Trio hinzukommt, darf als besonderer Glücksfall gewertet werden.

Felix Wahnschaffe (sax), Bob Degen (p), Dietmar Fuhr (b), Holger Nesweda (dr)

Solidarisches Preissystem. Sie haben die Wahl.
Tickets im Vvk (+Geb.) und an der AK (+2 €, ausgenommen Studenten/Schüler); Reservierungen sind nicht möglich. Kulturpass-Inhaber werden gebeten, sich bei der Romanfabrik vorab anzumelden (s. vorstehender Link).

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik


http://www.felix-wahnschaffe.de/
http://www.bobdegen.de/
http://www.dietmarfuhr.de/
https://holger-nesweda.de/

Romanfabrik

19:30 Uhr
22,00 € /  6,00 € /  17,00 €
Donnerstag, 12. März 2026



Gee Hye Lee Trio feat. Bänsch & Kuhn

Ecounters

Das international besetzte Jazz-Trio, bestehend aus der preisgekrönten Pianistin Gee Hye Lee (u. a. Jazzpreis Baden-Württemberg), der Schlagzeugerin Mareike Wiening und dem renommierten Kontrabassisten Joel Locher, hat in den vergangenen Jahren das Publikum auf zahlreichen nationalen und internationalen Bühnen begeistert.

Um neue musikalische Wege zu beschreiten und die Klangfarbe ihres Trios zu erweitern, hat Bandleaderin Gee Hye Lee zwei herausragende Künstler für ihr neues Projekt gewonnen: den jungen Jakob Bänsch und Alexander „Sandi“ Kuhn. Kuhn – langjähriger musikalischer Weggefährte und Mitstreiter in ihrem Duo-Projekt SANGEE – bringt seine einzigartige, lyrisch-beseelte Saxofonstimme ein. Der junge Trompeter Jakob Bänsch, Gewinner des Deutschen Jazzpreises 2024, vervollständigt das Ensemble mit seinem beeindruckenden Spiel.

Das Programm „Encounters“ ist eine Hommage an die Vielfalt und Tiefe menschlicher Begegnungen. Gee Hye Lee verarbeitet persönliche Erfahrungen aus Konzertreisen, Freundschaften und Erinnerungen in ihren Kompositionen. Stücke wie „A Letter To Her“, „Korea, Here We Come“ und „For Today“ erzählen von Dankbarkeit, Verbundenheit und Neuanfängen. Mit einem einzigartigen Zusammenspiel voller Emotion und Energie erschaffen die Musiker ein besonderes Klangerlebnis, das berührt und begeistert.

Gee Hye Lee (p), Joel Locher (b), Sebastian Merk (dr), feat. Jakob Bänsch (tp), Alexander „Sandi“ Kuhn (sax)

Solidarisches Preissystem. Sie haben die Wahl.
Tickets im Vvk (+Geb.) und an der AK (+2 €, ausgenommen Studenten/Schüler); Reservierungen sind nicht möglich. Kulturpass-Inhaber werden gebeten, sich bei der Romanfabrik vorab anzumelden (s. vorstehender Link).

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik


https://www.geehyelee.com/
https://www.alexanderkuhn.com/
https://www.jakobbaensch.com/

Romanfabrik

19:30 Uhr
20,00 € /  6,00 € /  15,00 €
Freitag, 20. März 2026



Oversáez feat. Westergaard & Ott

Vor gut einem Jahr machte der Pianist Sandro Sáez zum ersten Mal mit einer Trio-CD auf sich aufmerksam. „No Perspective“ erschien ohne viel Getöse auf einem kleinen Label und erhielt trotzdem einige bemerkenswerte Reaktionen. So lobte der große Kollege Richie Beirach den „eigenen Spiel- und Improvisationsstil“ von Sandro Sáez und befand, es „klingt, als könne er alles spielen.“ Die Süddeutsche Zeitung begeisterte sich für groovende Miniaturen, die Sáez „in cooler Free-Jazz Abstraktion wieder zerbröseln“ lasse. Das niederländische Magazin Jazz In Europe erklärte Sáez „zu einer unverwechselbaren Stimme in der europäischen Jazzszene.“

Inzwischen hat sich einiges getan. Nach mehreren Wechseln fand Sáez im Lauf des vergangenen Jahres mit Jonas Westergaard endgültig den aus seiner Sicht richtigen Bassisten. Entsprechend versteht er sein Trio nun als eine echte Band – OVERSÁEZ. Die weiteren musikalischen Entwicklungen der letzten Zeit sind mindestens ebenso markant, sie verleihen „Abstract emotions“, dem ersten Album in der neuen Besetzung, ein beeindruckendes und herausragendes Format.

„Unser Zusammenspiel, die Kommunikation untereinander und wie wir Ideen ausformulieren, gelingt nun viel konsequenter“, freut sich der 27 Jahre alte Pianist und Komponist. Mit dem Schlagzeuger Nathan Ott arbeitet Sáez schon seit fünf Jahren, entsprechend intuitiv verstehen sich beide selbst in komplexen und freien Momenten, die die Musik reichlich bietet. Der um einige Jahre ältere Westergaard kann seine weitreichende Erfahrung (u.a. mit Christopher Dell, Christian Lillinger, Michael Wollny und Daniel Erdmann) in die wandlungsfähige und stilwillige Formation einbringen.

Sando Sáez (p), Jonas Westergaard (b), Nathan Ott (dr)

Eintritt frei. Um Spenden für die Jazz-Initiative Frankfurt am Main e.V. wird gebeten (Spendenbescheinigungen können ausgestellt werden). Die Musiker erhalten selbstverständlich eine feste Gage.


https://www.sandrosaez.com/
https://nathanott.com/

Stadtbücherei – Zentralbibliothek Foyer

20:00 Uhr
0,00 € / 
Dienstag, 24. März 2026



Ania Paz Trio

Espacios

Mit einer faszinierenden, universellen und zugleich sehr persönlichen Welt aus afro- lateinamerikanischer Energie, einer breiten Palette harmonischer Farben und kreativer Freiheit schafft Ania Paz bei jedem Konzert eine berührende und eindrucksvolle Atmosphäre. Sie groovt lebendig, unerwartet und zeitgenössisch. Ihre experimentelle Spielfreude zusammen mit Christoph Hillmann am Schlagzeug und Carmelo Leotta am Bass schafft eine dynamische Rhythmusgruppe mit einer einfühlsamen, solistischen Interpretation.

Nach einer erfolgreichen internationalen Karriere in Lateinamerika und den USA hat sie ihre musikalische Heimat in Berlin gefunden. Mit dem Ania Paz Trio und dem aktuellen Album „Espacios“ hat sie viel positive Resonanz erfahren. Die Presse beschrieb ihre Musik als „intelligent, sinnlich, wild und frei“ (Fürther Nachrichten). Auch ist sie Teil des Frauenkollektivs Mujeres de Iberoamérica en el Jazz, das sich aus lateinamerikanischen Jazzmusikerinnen zusammensetzt.

Ania Paz legt großen Wert darauf, Musik zu kreieren, die den menschlichen und musikalischen Dialog zwischen verschiedenen Kulturen widerspiegelt und kulturelle Bindungen durch die Universalität des Jazz stärkt. Nach ihren Tourneen und Auftritten bei zahlreichen internationalen Jazzfestivals wie dem TCI San Jose Jazz Festival in Kalifornien, dem Festival Internacional JazzUV in Mexiko oder dem Buenos Aires Jazz in Argentinien, hat sie mit neuentstandenen Freundschaften weitere multikulturelle Projekte entwickelt.

Ania Paz erhielt mehrfach Anerkennung für ihr Engagement im interkulturellen Dialog, insbesondere am International Jazz Day. Ihre Kompositionen sind rhythmisch, frisch, experimentierfreudig, vielfältig, intellektuell und emotional zugleich. Dem Trio gibt sie genügend Raum für die Erweiterung dieser Konzepte durch innovative Interpretation.

Ania Paz (p), Carmelo Leotta: Bass (e-b), Christoph Hillman (dr)

Die angegebenen Preise sind die der Abendkasse; die Preise im Vorverkauf sind incl. der Vvk-Gebühren geringfügig geringer. Keine Reservierungen.
Kulturpass Ffm 1 €. Der ermäßigte Preis gilt für Studenten, Schüler und Auszubildende bis einschl. 30 Jahre.

In Kooperation mit dem Instituto Cervantes Frankfurt

Gefördert von Instituto Cervantes


https://www.aniapaz.com/

Instituto Cervantes

19:00 Uhr
22,00 € /  6,00 € /  17,00 €
Donnerstag, 26. März 2026



Nils Landgren, Posaune und Gesang

Mr. Red Horn wird 70 – und beschenkt sein Publikum und sich selbst: Anlässlich seines runden Geburtstages erfüllt sich Nils Landgren einen absoluten Herzenswunsch und gestaltet einen Konzertabend gemeinsam mit einem groß besetzten klassischen Orchester. Hierfür hat Komponist Vince Mendoza die besten Songs aus der Karriere des stets umtriebigen schwedischen Posaunisten, Komponisten, Produzenten und Sängers für eine Live-Umsetzung im sinfonischen Gewand arrangiert. Aus der Keimzelle der Trioformation erwächst somit eine neue klangliche Dimension. Nils Landgren freut sich bereits auf die klangliche Erfahrung: „Die klanggewaltige Umarmung von einem Sinfonieorchester ist für einen Musiker wie mich, der aus einem kleinen Dorf in Schweden stammt, das Allergrößte. Davon habe ich bereits als junger Mann geträumt und ich hoffe, dass mein Erlebnis auch eures sein wird!“

Nils Landgren Posaune, Gesang
Joel Lyssarides, Klavier
Lars Danielsson, Bass
Robert Ikiz, Schlagzeug
Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz
Clark Rundell, Leitung 

Eine Veranstaltung der Alten Oper Frankfurt

Preise
EURO 50,- / 56,- / 66,- / 76,-
Diese Veranstaltung ist im Angebot: Abo JazzWahlabonnement

Details zu den Ermäßigungen siehe Ticket-Link.

JIF-Mitglieder erhalten Tickets zu den Wahlabo-Preisen. Der für die Buchung notwendige Promo-Code kann beim Vorstand per E-Mail angefordert werden. Diese Tickets sind nur online oder per Telefon (069-13 40 400) bei Frankfurt Ticket erhältlich (nicht an der Kasse der Alten Oper).


http://www.nilslandgren.com/

Alte Oper Frankfurt Großer Saal

20:00 Uhr
50,00 € /  15,00 € /  39,20 €
Freitag, 27. März 2026



Martin Lejeune 3

Die Formation Martin Lejeune 3 ist ein dynamisches und eingespieltes Jazztrio, das sich durch eine Mischung aus psychedelischen Klängen, traditionellem Swing und komplexen harmonischen sowie rhythmischen Strukturen auszeichnet. Die Band arbeitet sowohl mit eigenen, originellen Kompositionen als auch mit sorgfältig ausgewählten Jazzstandards, die sie in einem frischen und oft experimentellen Kontext interpretieren. Die Musiker legen viel Wert auf Improvisation, wobei das Trio auch mit unorthodoxen, experimentellen Klängen und unregelmäßigen Taktarten spielt. Diese Mischung macht die Band sowohl für Liebhaber klassischer Jazztraditionen als auch für Fans moderner, avantgardistischer Strömungen spannend.

Martin Lejeune ist schon lange der Jazzszene Frankfurt/Rhein-Main eng verbunden. Nach dem Studium der Jazzgitarre an der Hochschule der Künste in Amsterdam kam er 1994 nach Frankfurt. Hier ist er als freischaffender Gitarrist, Komponist und Arrangeur tätig, zudem lehrt er in Mainz an der Musikhochschule und dem Peter-Cornelius Konservatorium. Er komponierte unter anderem für Film, Tanz und Hörstücke (Hessischer- und Bayerischer Rundfunk). Vor allem arbeitet er für die Bühne: Wuppertaler Bühnen, Theater Freiburg, Kosmos Theater Wien, Theater Basel, Theaterhaus Frankfurt, Ensemble 9. November, Die Fliegende Volksbühne, Stalburg-Theater Frankfurt, Die Volksbühne und für das Theater Willy Praml.

Bereits zweimal erhielt er das Jazzstipendium der Stadt Frankfurt am Main. Nach 2003 erhielt er es zum zweiten Mal im Jahr 2025, dann für ein Projekt, das sich dem Werk und Nachlass Albert Mangelsdorffs künstlerisch widmet. Dazu stellten das Kulturamt und das Institut für Stadtgeschichte Teile des Mangelsdorff-Nachlasses (Noten, Notizen und Audio-Aufnahmen) zur Verfügung. Lejeune interpretiert Teile des Mangelsdorff-Œuvres neu und stellt das Ergebnis im Rahmen von „Jazz im Palmengarten“ am 20. August 2026 vor. In diesem Konzert gewährt er einen ersten Einblick und verbindet dies mit dem regulären Repertoire des Trios.

Martin Lejeune (g), Nikolai Olshansky (b), Holger Nesweda (dr)

Online-Vvk über den Button „Tickets“ etwa vier Wochen vor dem Konzert; keine Reservierungen. Kulturpass Ffm 1 €. Ermäßigt für Studierende, Schüler und Auszubildende (bis einschl. 30 Jahre).


https://www.martinlejeune-jazz.de/

Club Voltaire Kneipe

20:00 Uhr
15,00 € /  6,00 € /  12,00 €
Dienstag, 31. März 2026



Big Breeezy‘s Mumble Jazz

Dem Jazz die Street-Credibility zurückgeben – nicht weniger ist der Anspruch des Saxofonisten Breeezy alias Victor Fox. Auf seinem Album „Mumble Jazz“ gelingt ihm das ziemlich gut, denn er arbeitet mit alltäglichen Unschärfen, jähen Entscheidungen und einer Logik, die eher allgemein menschlichen als musikalischen Kriterien folgt. Erstaunlicherweise setzt er gerade mit diesem Zugang hohe musikalische Maßstäbe.

Die Selbstdarstellung der Band lässt einige Überraschungen erwarten:
„Big Breeezy (ca. 2000 n.Chr.) ist eine ,Kreatur‘ der deutschen Impro- und Avantgarde Szene. Sie spielt sowohl Saxofone als auch Bassklarinette und ihre Musik dient als Sprachrohr der Hölle. Zu ihren irdischen Projekten zählen einmal das Quartett Mumble Jazz feat. Roger Kintopf (bei diesem Konzert vertreten von Robert Landfermann), Fabian Dudek und Joshua Knauber sowie ein eigenes Soloprogramm. Die Musik von Mumble Jazz verbindet klassische Jazz Strukturen mit aktueller Musik und ist ein klares Abbild der Generation ,Z‘, diese Musik ist einfacher kommunizierbar durch ihre rhythmischen und melodischen Elemente, Musik für‘s Herz eben.“

Victor Fox (ss, ts, bcl), Fabian Dudek (as), Robert Landfermann (e-b), Joshua Knauber (dr)

Vvk zzgl. Vvk-Gebühr. AK: 25,- €, erm. 20,-/10,- (JIF/Stud.). Frankfurt Pass, Kulturpass 1 €. Ermäßigungen gegen Nachweis.

In Kooperation mit Die Fabrik – Kulturwerk Frankfurt


https://www.youtube.com/watch?v=dAt8SFyXSeM
https://fabiandudek.de/
https://rogerkintopf.com/

Sankt Bonifatiuskirche UG

20:00 Uhr
23,00 € /  11,50 € /  17,00 €
Dienstag, 26. Mai 2026



Miles Davis 100

100 Jahre wäre Miles Davis am 26. Mai 2026 alt geworden. Die hr-Bigband nimmt diesen runden Geburtstag auf den Tag genau zum Anlass für eine ganz besondere Hommage an die Jazzlegende, die im Übrigen 1990 selbst in der Alten Oper zu erleben war. Sie würdigt das gemeinsame Schaffen von Miles Davis und Arrangeur Gil Evans, indem sie deren zwischen 1957 und 1960 entstandene Werke „Miles Ahead“, „Porgy and Bess“ und „Sketches of Spain“ mit drei erlesenen Solisten vollständig an einem Abend zur Aufführung bringt. Die drei Alben gelten als epochale wie bahnbrechende Werke, die die Musiklandschaft des orchestralen Jazz für immer prägen sollten. „Miles Ahead“ markierte den Beginn der erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen den beiden Musikern und war zugleich ein wichtiger Grundstein für ihren späteren Status als Musik-Legenden. Aber auch mit den zwei folgenden Alben loteten die beiden die Möglichkeiten des Jazz in großer Formation aus und schrieben Jazzgeschichte.

hr-Bigband
Miho Hazama, Leitung
Arve Henriksen, Trompete, Flügelhorn
Paolo Fresu, Trompete, Flügelhorn
Axel Schlosser, Flügelhorn

hr-Bigband in Kooperation mit der Alten Oper Frankfurt

Preise
EURO 50,- / 56,- / 66,- / 76,-
Diese Veranstaltung ist im Angebot: Abo JazzWahlabonnement

Details zu den Ermäßigungen siehe Ticket-Link.

JIF-Mitglieder erhalten Tickets zu den Wahlabo-Preisen. Der für die Buchung notwendige Promo-Code kann beim Vorstand per E-Mail angefordert werden. Diese Tickets sind nur online oder per Telefon (069-13 40 400) bei Frankfurt Ticket erhältlich (nicht an der Kasse der Alten Oper).


https://www.hr-bigband.de/index.html

Alte Oper Frankfurt Großer Saal

19:00 Uhr
50,00 € /  15,00 € /  39,20 €