Aktuelle Termine Tabelle

Freitag, 20. Februar 2026



Karmazin / de Oliveira / Rücker

Dieses Konzert vereint drei local heroes der Jazzszene Frankfurt/Rhein-Main, die nur selten in dieser Zusammensetzung zu erleben sind. Natalya Karmazin und Wilson de Oliveira präsentieren eigene Kompositionen und Klassiker des Latin Jazz.

Natalya Karmazin: Die exzellente ukrainische Jazzpianistin sowie ihre Band gewannen bereits zweimal das Frankfurter Jazzstipendium (2009 und 2019) und eröffneten 2009 das Deutsche Jazzfestival mit den eigenen Kompositionen der Pianistin. Die Jury bescheinigte Natalya Karmazin „virtuoses Spiel und eigenständige Klangsprache auf hohem Niveau“. Pressestimmen feiern die Musik von Natalya Karmazin als facettenreich, komplex, doch stets verständlich, mit außergewöhnlichen Spannungsbögen.

Wilson de Oliveira: Der Saxofonist und Komponist, unvergessen aus seiner 30 Jahre währenden Zeit als Mitglied der hr-Bigband, Er verbindet hochkarätigen Jazz mit dem energiegeladenen Candombe-Rhythmus aus seiner Heimat Uruguay sowie mit dem Tango, der seine Wurzeln in Uruguay und Argentinien hat. Wilson de Oliveira gelingt es, seine einprägsamen Themen und moderne Improvisationen mit der komplexen rhythmischen Struktur des Candombe auf höchstem musikalischem Niveau zu verbinden.

Chris Rücker: Der Kontrabassist, E-Bassist und Gitarrist spielt schwerpunktmäßig Jazz, aber auch Funk, Pop und Elektronik, ist Mitglied der Gruppen Nachttierhaus, Karma Jazz Group, Das Grüne Hemd, Die Brotlose Brotdose und weiteren Formationen. Seine Vielseitigkeit zeigt er in der Zusammenarbeit mit co.lab.tanztheater, der Komposition und Produktion von Filmmusik sowie als Lehrer an mehreren Musikschulen. Mit der Karma Jazz Group erhielt er 2009 das Jazzstipendium der Stadt Frankfurt am Main.

Natalya Karmazin (p, comp), Wilson de Oliveira (sax, comp), Chris Rücker (b)

Eintritt frei. Um Spenden für die JIF wird gebeten (Spendenbescheinigungen können ausgestellt werden), die MusikerInnen erhalten selbstverständlich eine feste Gage.

Keine Reservierungen möglich. Das Café ist ab 10:00 Uhr durchgehend geöffnet, Essen nur bis 18 Uhr.

In Kooperation mit dem Frankfurter Verein für soziale Heimstätten e.V.


https://natalyakarmazin.com/
https://de.wikipedia.org/wiki/Wilson_de_Oliveira_(Musiker)

frankfurtersalon

19:30 Uhr
0,00 € / 
Samstag, 21. Februar 2026



Traumfabrik Jazzorchester & GBS-Bigband

Ein Abend im XXL-Format mit zwei Bigbands bietet die Maximal Kulturinitiative am Sa 21. Februar in der Aula der Georg-Büchner-Schule, Nordring 32 in Rodgau/Jügesheim. Zur Einstimmung zeigt die Schul-Bigband der Georg-Büchner-Schule ihr Können. Anschließend folgt das Konzert des Traumfabrik Jazzorchesters, einer Bigband-Formation aus Frankfurt, die frischen Schwung in die regionale Jazzszene bringt. Initiiert von dem jungen Frankfurter Finn Heine, formiert sich ein Ensemble aus Musiker*innen der Jazz- und Bigband-Szene. Finn Heine kennt die lokale Szene bereits als Bandmitglied von Quartertone und dem preisgekrönten Discovery Collective. Als Komponist und Bandleader bringt der Gitarrist einen fetten, neuen Sound auf die Bühne. Denn die Musik der Traumfabrik vereint den klassischen Bigband-Sound mit modernen Jazzeinflüssen und verspricht ein vielseitiges, energiegeladenes Hörerlebnis.
Die Formation versteht sich als musikalische Einheit, die stilistische Grenzen überwindet und neue klangliche Horizonte erschließt. Im Oktober 2024 feierte die Traumfabrik ihr Debüt im Clara-Schumann-Saal des Dr. Hoch’s Konservatoriums in Frankfurt – mit einem ersten Programm, das ausschließlich aus Originalkompositionen der Bandmitglieder bestand und eigens für die Besetzung von Finn Heine arrangiert wurde. Seitdem setzte die Traumfabrik ihre musikalische Reise fort – unter anderem mit einem Programm, das für die Band arrangierte Werke des renommierten Komponisten Florian Ross (WDR Big Band, NDR Big Band, Metropole Orkest) enthält.
Die Maximal Kulturinitiative in der Rodgauer Eisenbahnstraße ist ein angesagter Treffpunkt für Fans von Livemusik. Größere Events finden auch andernorts statt. So der Abend mit zwei Bigbands im XXL-Format, der in der Aula der Georg-Büchner-Schule im Nordring 32 stattfindet.

Lineup Traumfabrik: Finn Heine (Conducting & Arranging) / Holzbläser: Paul Beskers, Paul Scheugenpflug, Clemens Köhler, Lucie Graehl, Fabian Deschler / Trompeten: Nico Wellers, Nils Attermeyer, Johannes Knoll, Jordi Roviró / Posaunen: Paul Lüpfert, Carlotta Armbruster, Matthis Wroblewski, Béla Tschochner / Rhythm-Section: Maxim Burtsev, Jakob Jäger, Henning Katz; Vocals: Tilmann Risse.

Online Vorbestellungen:Bestätigung erfolgt per E-Mail – Bitte ausdrucken und an der Abendkasse bis spätestens 19:30 Uhr vorlegen und zum Vorverkaufspreis bezahlen! Die Vorbestellungen sind, im gegenseitigen Vertrauen, verbindlich. Stornierungen daher bitte zeitnah mitteilen.

Ermäßigter Kartenpreis: Nur für Maximal- (Jahresbeitrag 50,-€) und Jazz-Initiative-Mitglieder (Jahresbeitrag 60 €).

Kultur/Ehrenamt-Karte: Bei Vorlage erhalten sie ein Freigetränk.

Kartenvorverkauf Rodgau: Lokaler Kartenvorverkauf ist aktuell leider nicht möglich.

Georg-Büchner-Schule, Nordring 32/Ecke Lange Str., 63110 Rodgau-Jügesheim

Veranstalter: Maximal-Kulturinitiative Rodgau e.V.

 


https://www.finn-heine.com/

Aula der Georg Büchner Schule

19:00 Uhr
20,00 € /  15,00 € /  15,00 €
Freitag, 27. Februar 2026



Florian Werther Quartett

Eine Band, die klingt wie keine andere: cool, modern und mit viel Humor. Originell, vertrackt, und zugleich lässig und funky sind die Kompositionen des Bandleaders und Bassisten Florian Werther. Ganz auf der Höhe der Zeit hört man eingängige Melodien über meist ungeraden Metren. Die ungewöhnliche Besetzung mit Trompete, E-Gitarre, Bass und Schlagzeug kreiert einen neuen, individuellen Sound, den man so noch nicht kennt. Dabei schaffen die vier gestandenen Profis das Kunststück, diese vertrackten Rhythmen so locker aus den Instrumenten fließen zu lassen, als wäre es das Einfachste auf der Welt.

Seit 2007 gibt es die Band um den Mainzer Kontrabassisten Florian Werther. Alle vier Musiker sind in der Jazzszene des Rhein-Main-Gebiets mit den unterschiedlichsten Projekten verbunden, wie Bigbands, Theatermusik und eigenen Formationen, und daher bestens bekannt. Das Repertoire der Band besteht vorwiegend aus Werthers Eigenkompositionen.

„Innenstadtjazz“ lautet treffend der Titel des Debüt-Albums. Zu diesem Konzert präsentiert das Quartett hauptsächlich neue Kompositionen.

Heiko Hubmann (tp, flh), Stefan Kowollik (g), Florian Werther (b, comp), Jens Biehl (dr)

Online-Vvk über den Button „Tickets“ etwa vier Wochen vor dem Konzert; keine Reservierungen. Kulturpass Ffm 1 €. Ermäßigt für Studierende, Schüler und Auszubildende (bis einschl. 30 Jahre).


https://florianwerther.de/

Club Voltaire Kneipe

20:00 Uhr
15,00 € /  6,00 € /  12,00 €
Sonntag, 1. März 2026



European Jazz Night

Jazz-Residenz Jakob Manz

„Wenn ich mir etwas wünschen darf, dann einen Abend mit verschiedenen jungen Jazzmusiker*innen. Aus verschiedenen Ländern. Es gibt da einige Leute, die sind einfach wahnsinnig interessant“, sagte Jakob Manz in den Vorgesprächen zu seiner Jazz-Residenz. Und in der Tat kommen hier einige der vielversprechendsten jungen Jazzer aus Europa zusammen, darunter die franko-algerische Cellistin Nesrine und der malische Balafon-Künstler Aly Keïta. „Die beiden erlauben es mir einfach, den Jazz noch mal in ganz anderen Klangfarben zu präsentieren. Man glaubt gar nicht, was es da auch an rhythmischen Möglichkeiten gibt, die für unsere Ohren in Europa total überraschend sind“, erklärt Manz, der sich für diesen Abend auch von Konzertreisen nach Haiti und La Reunion hat inspirieren lassen. Und weiter: „Das wird ein Abend voll mit frischem, energetischen Jazz und interessanten Konstellationen auf der Bühne. Alle haben völlig verschiedene Hintergründe und bringen viele musikalische Einflüsse mit – das ist super spannend, und das will ich unbedingt zeigen!“

Jakob Manz Saxofon, Flöte
Emma Rawicz Tenorsaxofon
Robinson Khoury Posaune
Shuteen Erdenebaatar Klavier
Nesrine Violoncello
Aly Keïta Balafon
Nils Kugelmann Kontrabass
Anissa Nehari Percussion
Mathieu Clement Schlagzeug

Eine Veranstaltung der Alten Oper Frankfurt

Preise
EURO 26,- / 33,- / 40,- / 46,-
Diese Veranstaltung ist im Angebot: Junges AboWahlabonnement

Details zu den Ermäßigungen siehe Ticket-Link.

JIF-Mitglieder erhalten Tickets zu den Wahlabo-Preisen. Der für die Buchung notwendige Promo-Code kann beim Vorstand per E-Mail angefordert werden. Diese Tickets sind nur online oder per Telefon (069-13 40 400) bei Frankfurt Ticket erhältlich (nicht an der Kasse der Alten Oper).

Hauptförderer: Freunde der Alten Oper


https://jakobmanz.de

Alte Oper Frankfurt Mozart Saal

20:00 Uhr
26,00 € /  15,00 € /  20,00 €
Donnerstag, 5. März 2026



Trio Süd feat. Bob Degen

Die Band Das Rosa Rauschen ist das Hauptprojekt des Berliner Saxofonisten Felix Wahnschaffe und seit Jahren eine feste Größe des deutschen zeitgenössischen Jazz. In jüngster Zeit geht Wahnschaffes musikalische Entwicklung wieder in Richtung kleinerer Besetzungen und zu weniger komplexen Kompositionen, die den Musikern mehr Freiraum zur Gestaltung und die Möglichkeit zur Entdeckung spontaner Klangräume geben.

Felix Wahnschaffe sagt über sein Trio Süd: „Als ich in Südhessen unterwegs war, traf ich nach langer Zeit wieder Dietmar Fuhr – und zusammen mit dem Mannheimer Schlagzeuger Holger Nesweda entstand Trio Süd. Ein Trio mit einem sehr persönlichen, intimen, fast schon kammermusikalischen Bandsound, in dem meine Kompositionen besonders gut zur Geltung kommen.“ Bei diesem Konzert ergänzt Bob Degen das Trio Süd.

Bob Degen lebt seit 1965 mit Unterbrechungen in Europa, wo er mit Dexter Gordon, Art Farmer und Attila Zoller spielte. Nach weltweiten Tourneen mit dem berühmten Original Glenn Miller Orchestra unter der Leitung von Buddy de Franco ließ sich Bob Degen in Frankfurt am Main nieder. Mit den Brüdern Mangelsdorff sowie dem Saxofonisten Heinz Sauer spielte er zahlreiche Alben ein und im hr-Jazzensemble war er jahrelang Pianist und Solist. Als „musicians musician“ genießt höchste Anerkennung, als ein grandioser Begleiter ebenso wie als Solist.

Dietmar Fuhr: Musikalisch aufgewachsen mit der Tradition des Jazz der 1940er und 1950er Jahre ist sein Interesse für die weitere Entwicklung des Jazz stets Teil seines künstlerischen Schaffens. Mit unzähligen Bands ist und war er auf Tour in vielen Ländern und Kontinenten. Dietmar Fuhr unterrichtet als Dozent für Jazz-Kontrabass und Theorie an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und am Dr. Hoch ́ s Konservatorium in Frankfurt a.M.

Holger Nesweda ist gefragter Sideman in zahlreichen Jazzprojekten und Dozent für Jazzschlagzeug an der Musikhochschule Mannheim. Er leitet die Reihe „New Jazzvoices“ für das Enjoy Jazz Festival Dass der großartige Frankfurter Pianist Bob Degen noch als Gast zu diesem Trio hinzukommt, darf als besonderer Glücksfall gewertet werden.

Felix Wahnschaffe (sax), Bob Degen (p), Dietmar Fuhr (b), Holger Nesweda (dr)

Solidarisches Preissystem. Solidarisches Preissystem mit 27 Euro (Förderpreis), 22 Euro (regulärer Preis), 17 Euro (Minimalpreis), 6 Euro (Schüler*innen + Studierende). Sie haben die Wahl.
Tickets im Vvk und an der AK, 6 € Studenten/Schüler; Reservierungen sind nicht möglich. Kulturpass-Inhaber werden gebeten, sich bei der Romanfabrik vorab anzumelden (s. vorstehender Link).

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik


http://www.felix-wahnschaffe.de/
http://www.bobdegen.de/
http://www.dietmarfuhr.de/
https://holger-nesweda.de/

Romanfabrik

19:30 Uhr
22,00 € /  6,00 € /  17,00 €
Donnerstag, 12. März 2026



Gee Hye Lee Trio feat. Bänsch & Kuhn

Ecounters

Das international besetzte Jazz-Trio, bestehend aus der preisgekrönten Pianistin Gee Hye Lee (u. a. Jazzpreis Baden-Württemberg), der Schlagzeugerin Mareike Wiening und dem renommierten Kontrabassisten Joel Locher, hat in den vergangenen Jahren das Publikum auf zahlreichen nationalen und internationalen Bühnen begeistert.

Um neue musikalische Wege zu beschreiten und die Klangfarbe ihres Trios zu erweitern, hat Bandleaderin Gee Hye Lee zwei herausragende Künstler für ihr neues Projekt gewonnen: den jungen Jakob Bänsch und Alexander „Sandi“ Kuhn. Kuhn – langjähriger musikalischer Weggefährte und Mitstreiter in ihrem Duo-Projekt SANGEE – bringt seine einzigartige, lyrisch-beseelte Saxofonstimme ein. Der junge Trompeter Jakob Bänsch, Gewinner des Deutschen Jazzpreises 2024, vervollständigt das Ensemble mit seinem beeindruckenden Spiel.

Das Programm „Encounters“ ist eine Hommage an die Vielfalt und Tiefe menschlicher Begegnungen. Gee Hye Lee verarbeitet persönliche Erfahrungen aus Konzertreisen, Freundschaften und Erinnerungen in ihren Kompositionen. Stücke wie „A Letter To Her“, „Korea, Here We Come“ und „For Today“ erzählen von Dankbarkeit, Verbundenheit und Neuanfängen. Mit einem einzigartigen Zusammenspiel voller Emotion und Energie erschaffen die Musiker ein besonderes Klangerlebnis, das berührt und begeistert.

Gee Hye Lee (p), Joel Locher (b), Sebastian Merk (dr), feat. Jakob Bänsch (tp), Alexander „Sandi“ Kuhn (sax)

Solidarisches Preissystem. Solidarisches Preissystem mit 27 Euro (Förderpreis), 22 Euro (regulärer Preis), 17 Euro (Minimalpreis), 6 Euro (Schüler*innen + Studierende). Sie haben die Wahl.
Tickets im Vvk und an der AK, 6 € Studenten/Schüler; Reservierungen sind nicht möglich. Kulturpass-Inhaber werden gebeten, sich bei der Romanfabrik vorab anzumelden (s. vorstehender Link).

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik


https://www.geehyelee.com/
https://www.alexanderkuhn.com/
https://www.jakobbaensch.com/

Romanfabrik

19:30 Uhr
22,00 € /  6,00 € /  17,00 €
Freitag, 20. März 2026



Oversáez feat. Westergaard & Ott

Vor gut einem Jahr machte der Pianist Sandro Sáez zum ersten Mal mit einer Trio-CD auf sich aufmerksam. „No Perspective“ erschien ohne viel Getöse auf einem kleinen Label und erhielt trotzdem einige bemerkenswerte Reaktionen. So lobte der große Kollege Richie Beirach den „eigenen Spiel- und Improvisationsstil“ von Sandro Sáez und befand, es „klingt, als könne er alles spielen.“ Die Süddeutsche Zeitung begeisterte sich für groovende Miniaturen, die Sáez „in cooler Free-Jazz Abstraktion wieder zerbröseln“ lasse. Das niederländische Magazin Jazz In Europe erklärte Sáez „zu einer unverwechselbaren Stimme in der europäischen Jazzszene.“

Inzwischen hat sich einiges getan. Nach mehreren Wechseln fand Sáez im Lauf des vergangenen Jahres mit Jonas Westergaard endgültig den aus seiner Sicht richtigen Bassisten. Entsprechend versteht er sein Trio nun als eine echte Band – OVERSÁEZ. Die weiteren musikalischen Entwicklungen der letzten Zeit sind mindestens ebenso markant, sie verleihen „Abstract emotions“, dem ersten Album in der neuen Besetzung, ein beeindruckendes und herausragendes Format.

„Unser Zusammenspiel, die Kommunikation untereinander und wie wir Ideen ausformulieren, gelingt nun viel konsequenter“, freut sich der 27 Jahre alte Pianist und Komponist. Mit dem Schlagzeuger Nathan Ott arbeitet Sáez schon seit fünf Jahren, entsprechend intuitiv verstehen sich beide selbst in komplexen und freien Momenten, die die Musik reichlich bietet. Der um einige Jahre ältere Westergaard kann seine weitreichende Erfahrung (u.a. mit Christopher Dell, Christian Lillinger, Michael Wollny und Daniel Erdmann) in die wandlungsfähige und stilwillige Formation einbringen.

Sando Sáez (p), Jonas Westergaard (b), Nathan Ott (dr)

Eintritt frei. Um Spenden für die Jazz-Initiative Frankfurt am Main e.V. wird gebeten (Spendenbescheinigungen können ausgestellt werden). Die Musiker erhalten selbstverständlich eine feste Gage.


https://www.sandrosaez.com/
https://nathanott.com/

Stadtbücherei – Zentralbibliothek Foyer

20:00 Uhr
0,00 € / 
Samstag, 21. März 2026



Jazzsalon: Ev Machui, Michael Will & Andreas Müller

Ev singt Knef!

Beim Frankfurter Trio Jazzsalon „kneft“ es schon seit Langem – die jazzigen Chansons der großen Berliner Diva sind fester Bestandteil der Konzerte. Anlässlich ihres 100. Geburtstags gibt es nun einen ganzen Abend mit ihrer Musik!

„Die Knef“, das war die Frau, die im prüden Nachkriegsdeutschland für Aufbruch stand. In den 60er Jahren feierte sie als „größte Sängerin der Welt ohne Stimme“ (Ella Fitzgerald) Platten- und Tourneeerfolge. Hildegard Frieda Albertine Knef führte ein Leben wie auf einer Achterbahn zwischen Berlin, Broadway und Hollywood. Sie hatte mindestens drei Karrieren – als Schauspielerin („Die Mörder sind unter uns“), Chansonsängerin („Für mich soll’s rote Rosen regnen“) und Bestsellerautorin („Der geschenkte Gaul“).

Ev Machui führt an diesem Abend nicht nur mit Liedern, sondern auch mit erzählerischen Anekdoten durch das bewegte Leben dieser umtriebigen Künstlerin. Musikalisch virtuos begleitet von Andreas Müller am Klavier und Michael Will am Kontrabass, nähert sich Ev Machui mit dem unverwechselbaren Timbre ihrer Stimme dem großen Vorbild. Dabei geht es dem Trio nicht um Imitation, sondern um eine zeitgemäße Interpretation der Knef-Klassiker.

Ev Machui (voc), Andreas Müller (p), Michael Will (b)

Solidarisches Preissystem. Solidarisches Preissystem mit 27 Euro (Förderpreis), 22 Euro (regulärer Preis), 17 Euro (Minimalpreis), 6 Euro (Schüler*innen + Studierende). Sie haben die Wahl.
Tickets im Vvk und an der AK, 6 € Studenten/Schüler; Reservierungen sind nicht möglich. Kulturpass-Inhaber werden gebeten, sich bei der Romanfabrik vorab anzumelden (s. vorstehender Link).

Eine Veranstaltung der Romanfabrik

Knef_Hildegard © 1969, The Algemeen Nederlandsch Fotobureau (ANeFo)


https://www.jazzsalon-trio.de/ueberuns.html
https://www.jazzsalon-trio.de/gallerie.html#videoplayer

Romanfabrik

20:00 Uhr
22,00 € /  6,00 € /  17,00 €
Dienstag, 24. März 2026



Ania Paz Trio

Espacios

Mit einer faszinierenden, universellen und zugleich sehr persönlichen Welt aus afro- lateinamerikanischer Energie, einer breiten Palette harmonischer Farben und kreativer Freiheit schafft Ania Paz bei jedem Konzert eine berührende und eindrucksvolle Atmosphäre. Sie groovt lebendig, unerwartet und zeitgenössisch. Ihre experimentelle Spielfreude zusammen mit Christoph Hillmann am Schlagzeug und Carmelo Leotta am Bass schafft eine dynamische Rhythmusgruppe mit einer einfühlsamen, solistischen Interpretation.

Nach einer erfolgreichen internationalen Karriere in Lateinamerika und den USA hat sie ihre musikalische Heimat in Berlin gefunden. Mit dem Ania Paz Trio und dem aktuellen Album „Espacios“ hat sie viel positive Resonanz erfahren. Die Presse beschrieb ihre Musik als „intelligent, sinnlich, wild und frei“ (Fürther Nachrichten). Auch ist sie Teil des Frauenkollektivs Mujeres de Iberoamérica en el Jazz, das sich aus lateinamerikanischen Jazzmusikerinnen zusammensetzt.

Ania Paz legt großen Wert darauf, Musik zu kreieren, die den menschlichen und musikalischen Dialog zwischen verschiedenen Kulturen widerspiegelt und kulturelle Bindungen durch die Universalität des Jazz stärkt. Nach ihren Tourneen und Auftritten bei zahlreichen internationalen Jazzfestivals wie dem TCI San Jose Jazz Festival in Kalifornien, dem Festival Internacional JazzUV in Mexiko oder dem Buenos Aires Jazz in Argentinien, hat sie mit neuentstandenen Freundschaften weitere multikulturelle Projekte entwickelt.

Ania Paz erhielt mehrfach Anerkennung für ihr Engagement im interkulturellen Dialog, insbesondere am International Jazz Day. Ihre Kompositionen sind rhythmisch, frisch, experimentierfreudig, vielfältig, intellektuell und emotional zugleich. Dem Trio gibt sie genügend Raum für die Erweiterung dieser Konzepte durch innovative Interpretation.

Ania Paz (p), Carmelo Leotta (e-b), Christoph Hillman (dr)

Die angegebenen Preise sind die der Abendkasse; die Preise im Vorverkauf sind incl. der Vvk-Gebühren geringfügig geringer. Keine Reservierungen.
Kulturpass Ffm 1 €. Der ermäßigte Preis gilt für Studenten, Schüler und Auszubildende bis einschl. 30 Jahre.

In Kooperation mit dem Instituto Cervantes Frankfurt

Gefördert von Instituto Cervantes


https://www.aniapaz.com/

Instituto Cervantes Großer Saal

19:00 Uhr
22,00 € /  6,00 € /  17,00 €
Donnerstag, 26. März 2026



Nils Landgren zum 70. Geburtstag

Mr. Red Horn wird 70 – und beschenkt sein Publikum und sich selbst: Anlässlich seines runden Geburtstages erfüllt sich Nils Landgren einen absoluten Herzenswunsch und gestaltet einen Konzertabend gemeinsam mit einem groß besetzten klassischen Orchester. Hierfür hat Komponist Vince Mendoza die besten Songs aus der Karriere des stets umtriebigen schwedischen Posaunisten, Komponisten, Produzenten und Sängers für eine Live-Umsetzung im sinfonischen Gewand arrangiert. Aus der Keimzelle der Trioformation erwächst somit eine neue klangliche Dimension. Nils Landgren freut sich bereits auf die klangliche Erfahrung: „Die klanggewaltige Umarmung von einem Sinfonieorchester ist für einen Musiker wie mich, der aus einem kleinen Dorf in Schweden stammt, das Allergrößte. Davon habe ich bereits als junger Mann geträumt und ich hoffe, dass mein Erlebnis auch eures sein wird!“

Nils Landgren Posaune, Gesang
Joel Lyssarides Klavier
Lars Danielsson Bass
Robert Ikiz Schlagzeug
Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz
Clark Rundell Leitung

Eine Veranstaltung der Alten Oper Frankfurt

Preise
EURO 50,- / 56,- / 66,- / 76,-
Diese Veranstaltung ist im Angebot: Abo JazzWahlabonnement

Details zu den Ermäßigungen siehe Ticket-Link.

JIF-Mitglieder erhalten Tickets zu den Wahlabo-Preisen. Der für die Buchung notwendige Promo-Code kann beim Vorstand per E-Mail angefordert werden. Diese Tickets sind nur online oder per Telefon (069-13 40 400) bei Frankfurt Ticket erhältlich (nicht an der Kasse der Alten Oper).


http://www.nilslandgren.com/

Alte Oper Frankfurt Großer Saal

20:00 Uhr
50,00 € /  15,00 € /  39,20 €
Freitag, 27. März 2026



Martin Lejeune 3

Die Formation Martin Lejeune 3 ist ein dynamisches und eingespieltes Jazztrio, das sich durch eine Mischung aus psychedelischen Klängen, traditionellem Swing und komplexen harmonischen sowie rhythmischen Strukturen auszeichnet. Die Band arbeitet sowohl mit eigenen, originellen Kompositionen als auch mit sorgfältig ausgewählten Jazzstandards, die sie in einem frischen und oft experimentellen Kontext interpretieren. Die Musiker legen viel Wert auf Improvisation, wobei das Trio auch mit unorthodoxen, experimentellen Klängen und unregelmäßigen Taktarten spielt. Diese Mischung macht die Band sowohl für Liebhaber klassischer Jazztraditionen als auch für Fans moderner, avantgardistischer Strömungen spannend.

Martin Lejeune ist schon lange der Jazzszene Frankfurt/Rhein-Main eng verbunden. Nach dem Studium der Jazzgitarre an der Hochschule der Künste in Amsterdam kam er 1994 nach Frankfurt. Hier ist er als freischaffender Gitarrist, Komponist und Arrangeur tätig, zudem lehrt er in Mainz an der Musikhochschule und dem Peter-Cornelius Konservatorium. Er komponierte unter anderem für Film, Tanz und Hörstücke (Hessischer- und Bayerischer Rundfunk). Vor allem arbeitet er für die Bühne: Wuppertaler Bühnen, Theater Freiburg, Kosmos Theater Wien, Theater Basel, Theaterhaus Frankfurt, Ensemble 9. November, Die Fliegende Volksbühne, Stalburg-Theater Frankfurt, Die Volksbühne und für das Theater Willy Praml.

Bereits zweimal erhielt er das Jazzstipendium der Stadt Frankfurt am Main. Nach 2003 erhielt er es zum zweiten Mal im Jahr 2025, dann für ein Projekt, das sich dem Werk und Nachlass Albert Mangelsdorffs künstlerisch widmet. Dazu stellten das Kulturamt und das Institut für Stadtgeschichte Teile des Mangelsdorff-Nachlasses (Noten, Notizen und Audio-Aufnahmen) zur Verfügung. Lejeune interpretiert Teile des Mangelsdorff-Œuvres neu und stellt das Ergebnis im Rahmen von „Jazz im Palmengarten“ am 20. August 2026 vor. In diesem Konzert gewährt er einen ersten Einblick und verbindet dies mit dem regulären Repertoire des Trios.

Martin Lejeune (g), Nikolai Olshansky (b), Holger Nesweda (dr)

Online-Vvk über den Button „Tickets“ etwa vier Wochen vor dem Konzert; keine Reservierungen. Kulturpass Ffm 1 €. Ermäßigt für Studierende, Schüler und Auszubildende (bis einschl. 30 Jahre).

In Kooperation mit dem Club Voltaire


https://www.martinlejeune-jazz.de/

Club Voltaire Kneipe

20:00 Uhr
15,00 € /  6,00 € /  12,00 €
Dienstag, 31. März 2026



Big Breeezy‘s Mumble Jazz

Dem Jazz die Street-Credibility zurückgeben – nicht weniger ist der Anspruch des Saxofonisten Breeezy alias Victor Fox. Auf seinem Album „Mumble Jazz“ gelingt ihm das ziemlich gut, denn er arbeitet mit alltäglichen Unschärfen, jähen Entscheidungen und einer Logik, die eher allgemein menschlichen als musikalischen Kriterien folgt. Erstaunlicherweise setzt er gerade mit diesem Zugang hohe musikalische Maßstäbe.

Die Selbstdarstellung der Band lässt einige Überraschungen erwarten:
„Big Breeezy (ca. 2000 n.Chr.) ist eine ,Kreatur‘ der deutschen Impro- und Avantgarde Szene. Sie spielt sowohl Saxofone als auch Bassklarinette und ihre Musik dient als Sprachrohr der Hölle. Zu ihren irdischen Projekten zählen einmal das Quartett Mumble Jazz feat. Roger Kintopf (bei diesem Konzert vertreten von Robert Landfermann), Fabian Dudek und Joshua Knauber sowie ein eigenes Soloprogramm. Die Musik von Mumble Jazz verbindet klassische Jazz Strukturen mit aktueller Musik und ist ein klares Abbild der Generation ,Z‘, diese Musik ist einfacher kommunizierbar durch ihre rhythmischen und melodischen Elemente, Musik für‘s Herz eben.“

Victor Fox (ss, ts, bcl), Fabian Dudek (as), Robert Landfermann (e-b), Leif Berger (dr)

Vvk zzgl. Vvk-Gebühr. AK: 25,- €, erm. 20,-/10,- (JIF/Stud.). Frankfurt Pass, Kulturpass 1 €. Ermäßigungen gegen Nachweis.

In Kooperation mit Die Fabrik – Kulturwerk Frankfurt


https://www.youtube.com/watch?v=dAt8SFyXSeM
https://fabiandudek.de/
https://rogerkintopf.com/

Sankt Bonifatiuskirche UG

20:00 Uhr
23,00 € /  11,50 € /  17,00 €
Donnerstag, 9. April 2026



Amit Friedman Quartet

Der Saxofonist und Komponist Amit Friedman gehört zu den führenden Musikern der israelischen Jazzszene. Friedmans Musik ist in der Jazztradition verwurzelt und verbindet Elemente der Weltmusik und insbesondere der orientalischen Musik. In der Zusammenarbeit der Band entsteht eine frische Mischung aus klassischem Jazz-Soul, orientalischen Grooves und zeitgenössischen Vibes. Ihre Musik ist tief emotional und rhythmisch mitreißend und zieht das Publikum von der ersten Note an in ihren Bann.

Neben seiner Arbeit als Instrumentalist, Komponist und Arrangeur ist Friedman sehr aktiv als Pädagoge und arbeitet daran, den Jazz unter jungen Menschen voranzutreiben.

Amit Friedman (ts), Hila Kulik (p), Thiago Duarte (b), Marc Michel (dr)

Preise zzgl. Vvk-Gebühren. AK: 25,- €, erm. 20,–/10,– (JIF/Stud.). Frankfurt Pass, Kulturpass 1 €. Ermäßigungen gegen Nachweis.


https://www.amitfriedman.com/

Sankt Bonifatiuskirche Konzertsaal im UG

20:00 Uhr
23,00 € /  11,50 € /  18,00 €
Montag, 13. April 2026



Christof Lauer: Odyssea Sonorum – Improvisationen I

Der Saxofonist Christof Lauer hat sich mit seiner Virtuosität einen Spitzenplatz in der Jazz-Welt erspielt.

Anfang 2019 hat er mit seinen Solo-Benefiz-Konzerten ein sehr erfolgreiches neues Format gestartet: in der Alten Nikolaikirche spielt er auch jetzt wieder einmal im Monat 30-40 Minuten frei improvisierte Musik.

„Es hat für mich einen besonderen Reiz in dem weiten Kirchenraum zu spielen. Aus dem Moment heraus entsteht eine Klang -und Motivreise, auf die ich meine Zuhörer*innen mitnehmen will.“

Christof Lauer (ts, ss)

Die Reihe findet immer am 2. Montag eines Monats statt und endet am 12.10.2026 (Pause von Nov. bis März), d.h. nächste Termine sind 11.5. / 15.6. / 13.7. / 10.8. / 14.9. / 12.10.2026

Eintritt frei, keine Reservierungen, Spenden sind willkommen. Der wohltätige Spendenzweck wird zur jeweiligen Veranstaltung bekanntgegeben.

Das Konzert veranstalten die Jazz-Initiative und die St. Paulsgemeinde gemeinsam.


http://talkingtoyou-christoflauer-film.de/

Alte Nikolaikirche

19:00 Uhr
0,00 € / 
Dienstag, 14. April 2026



Satoko Fujii Quartet (Japan)

Es ist schon mehr als zwei Jahrzehnte her, dass die Pianistin Satoko Fujiis mit ihrem Quartett die Welt der improvisierten Musik zu erschüttern begann mit einer einmaligen Mischung aus Avantgarde-Rock und hochartifiziellem Freejazz. Jetzt sind die vier Musiker erneut vereint und legen wieder los mit ihrer rauen, unbändigen Energie, die nur von Fujiis quecksilberartig unvorhersehbaren Kompositionen im Zaum gehalten wird. Den fünf erfolgreichen Alben aus der ersten Phase des Quartetts werden nun weitere Einspielungen folgen.

John Barrett beschreibt das Quartett in JazzUSA.com: „Es ist intellektuell, es ist laut und das Beste von allem, es macht Spaß.“

„Es ist genug Energie auf den CD‘s, um eine Kleinstadt zu versorgen – was man von Musikern dieser Weltklassestatur schließlich auch erwarten kann. Ihre Mischung aus Freejazz und Freakrock klingt wie das missing link zwischen Cecil Taylor und Frank Zappa.“ Daniel Spicer, Jazzwise

Natsuki Tamura (tp), Satoko Fujii (p), Hayakawa Takeharu (e-b), Tatsuya Yoshida (dr)

Eintritt frei, Spenden für die JIF sind willkommen

In Kooperation mit der Stadtbücherei


https://www.youtube.com/watch?v=xfiy1wxpn74
https://satokofujii.bandcamp.com/album/dog-days-of-summer

Stadtbücherei – Zentralbibliothek Foyer

20:00 Uhr
0,00 € / 
Freitag, 17. April 2026



Ivan Habernal Quartet

Ihr aktuelles Album Places and Stories wurde von der Kritik als „gewaltiges und sensationelles Debüt“ gefeiert. Das 2015 in Frankfurt am Main gegründete Ivan Habernal Quartet bietet contemporary Jazz-Originalkompositionen seines Bandleaders und Bassisten. Ivan hat in Prag Musik studiert und in New York City Privatunterricht genommen, bevor er in der Frankfurter Szene ankam und konsequenterweise das Frankfurter Jazzstipendium 2021 gewann.

Die Band besteht aus „All-Stars“ der Rhein-Main-Jazzszene und versucht, Spontaneität und musikalische Freiheit auf einem Hintergrund von engen Grooves, farbenfrohen Harmonien und reichen melodischen Linien auszudrücken.

„Schnell entfacht der Bandleader auf seinem sechssaitigen E-Bass zusammen mit Schlagzeuger Martin Standke einen in die Beine fahrenden Groove, ebenso eingängig wirken die Leitmotive. Tatsächlich verfügt Habernal über ein feines Gespür für Melodien, die sich umgehend im Ohr festsetzen.“ Frankfurter Allgemeine Zeitung, 2023

„Habernal findet seine eigene musikalische Position. Durchweg großartig die Solisten, in einem austarierten Verhältnis von Komposition und Improvisation.“ Frankfurter Rundschau, 2023

Ivan Habernal (b, e-b, comp), Kerstin Haberecht (as), Andrey Shabashev (p), Martin Standke (dr)

Solidarisches Preissystem. Solidarisches Preissystem mit 27 Euro (Förderpreis), 22 Euro (regulärer Preis), 17 Euro (Minimalpreis), 6 Euro (Schüler*innen + Studierende). Sie haben die Wahl.
Tickets im Vvk und an der AK, 6 € Studenten/Schüler; Reservierungen sind nicht möglich. Kulturpass-Inhaber werden gebeten, sich bei der Romanfabrik vorab anzumelden (s. vorstehender Link).

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik


https://ivanhabernal.com/
https://open.spotify.com/artist/2iFPp0YbmxeDUm6GOvuVkE

Romanfabrik

20:00 Uhr
22,00 € /  6,00 € /  17,00 €
Freitag, 24. April 2026



Jazz Connects: Newcomer Contest

Eröffnung des Jazz Connects Festivals 2026

AUSSCHREIBUNG

1. Preis ist ein Auftritt im Club Voltaire in Frankfurt am Main am Eröffnungsabend des Jazz Connects Festivals 2026.

Eine Gage sowie Fahrt- und Hotelkosten werden von der Jazz Initiative Frankfurt übernommen, die den Konzertabend auch betreut und ausrichtet.
Du wirst / Ihr werdet Teil des offiziellen Festivalprogramms sowie der Werbekampagne zum Festival.

TEILNAHMEBEDINGUNGEN

  • Eure Band ist / Du bist bzw. der Großteil deiner MitmusikerInnen sind nicht älter als 30 Jahre
  • Du kannst / Ihr könnt am 24.04.26 ein Konzert von mind. 90 Minuten Länge in Frankfurt am Main spielen

WIE BEWIRBT MAN SICH

Sendet eine E-Mail mit einem Link zu einer Live-Performance sowie einem kurzen Pressetext an: projektleitung25(at)jazzconnects.de

Einsendeschluss ist der 01.03.2026

AUSWAHL

Eine Fachjury bestehend aus MusikerInnen, VeranstalterInnen, JournalistInnen und FörderpartnerInnen des Festivals wählt per Mehrheitsbeschluss einen Gewinner-Act aus.

Der Gewinner-Act wird Mitte März bekanntgegeben.

 

Online-Vvk über den Button „Tickets“ etwa vier Wochen vor dem Konzert; keine Reservierungen. Kulturpass Ffm 1 €. Ermäßigt für Studierende, Schüler und Auszubildende (bis einschl. 30 Jahre).

Das Konzert ist Teil des Jazz Connects Festivals 2026, ermöglicht durch den Kulturfonds Frankfurt/RheinMain und die Stiftung Flughafen Frankfurt/Main für die Region.


https://jazzconnects.de/
https://jazzconnects.de/Newcomer

Club Voltaire Kneipe

20:00 Uhr
15,00 € /  6,00 € /  12,00 €
Mittwoch, 29. April 2026



S T R I J O N

Jazz Connects Festival 2026

STRIJON ist ein Jazzensemble um den jungen hessischen Posaunisten Jonathan Strieder. Die Band präsentiert eigene Kompositionen und ausgewählte Interpretationen, ihre Musik entsteht immer im Zusammenspiel unterschiedlicher musikalischer Handschriften und lebt von der Offenheit des Moments. Pulsierende Rhythmen, organische Grooves und markante Basslines treffen auf weite, lyrische Melodiebögen und atmosphärische Klangflächen. Im Zentrum steht dabei ein dialogisches Miteinander der vier Musiker:innen. Inspiriert unter anderem vom nordeuropäischem Jazz, von vielfältigen Klangfarben und -räumen und dem Wechselspiel von Struktur und Freiheit, entfaltet STRIJON eine Musik, die zugleich energetisch und meditativ wirkt: Groove-Jazz mit Einflüssen aus Funk, Soul und Modern Jazz – für alle, die Musik nicht nur hören, sondern erleben wollen.

Nach Jonathan Strieders Bachelor an der Mainzer Musikhochschule folgte im 2025 sein Master-Abschluss im Bigband-Studiengang an der Frankfurter HdfMK. Das Jazzpublikum in Frankfurt/Rhein-Main kann noch viel von diesem Talent erwarten!

Jonathan Strieder (tb), Manuel Seng (p), Vroni Frisch (b), Max Jentzen (dr)

Lokal geöffnet ab 18:00 Uhr.

Reservierungen nur telefonisch bei der Frankfurt Art Bar, Tel. 069 63307938.

Eintritt frei. Die JIF freut sich über Spenden für das Konzert. Die Musiker erhalten selbstverständlich eine feste Gage.

In Kooperation mit der Frankfurt Art Bar.


https://www.jonathanstrieder.de/

Frankfurt Art Bar

20:00 Uhr
0,00 € / 
Freitag, 1. Mai 2026



Luise Volkmann & Été Large

The Stories We Tell

Die Kölner Saxofonistin Luise Volkmann ist eine passionierte Grenzgängerin. Mit dieser Maxime hat sie sich auch ans dritte Album ihrer 13-köpfigen Band Été Large gemacht. Der Titel ist bezeichnenderweise „The Stories We Tell“.

Diese Geschichten stehen im Zeichen eines Bekenntnisses zur Einfachheit. Alles Überflüssige muss weg, damit sich die Leidenschaft umso klarer manifestieren kann. Und eben die Stories, die zu erzählen sind. Luise Volkmann ist eine brillante Geschichtenerzählerin, die mit Wucht und poetischem Feingefühl ihre Stories umsetzt. Musik ist kein Selbstzweck. Es geht um etwas. Jeder Ton, jede Silbe löst etwas aus, bei Hörerinnen und Hörern, aber auch auf lange Sicht global, denn die Energie der Lieder geht oft ungeahnte Wege. Die Komponistin ist sich dieser Verantwortung bewusst, und diese Mission spürt man, auch wenn sie hier absolut unaufdringlich und unprätentiös transportiert wird.

Die sagt selbst: „In Zeiten, in denen Polarisierung immer stärker spürbar wird, möchte ich meiner Musik die Kraft geben, mit ihren Geschichten Ambivalenzen nebeneinander zu stellen. Ich kann gleichzeitig über verschiedene Dinge wütend oder traurig sein und trotzdem auch Verständnis für andere Empfindungen oder Haltungen aufbringen. Die Komplexität des Denkens und Handelns fühlbar zu machen und damit die Grundlage für einen offenen Dialog zu schaffen, ist mir wichtig.“

Tamara Lukasheva, Laurin Oppermann (voc), Conni Trieder (fl), Luise Volkmann (as), Peter Ewald (ts), Rémi Fox (bs), Johannes Böhmer (tp), Marleen dahms (tb), Johanna Stein (cello), Peter Meyer (g), Yannick Lestra (p), Athina Kontou (b), Max Santner (dr)

Solidarisches Preissystem. Solidarisches Preissystem mit 27 Euro (Förderpreis), 22 Euro (regulärer Preis), 17 Euro (Minimalpreis), 6 Euro (Schüler*innen + Studierende). Sie haben die Wahl.
Tickets im Vvk und an der AK, 6 € Studenten/Schüler; Reservierungen sind nicht möglich. Kulturpass-Inhaber werden gebeten, sich bei der Romanfabrik vorab anzumelden (s. vorstehender Link).

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik

 


https://luisevolkmann.com/
https://www.youtube.com/channel/UCZ578I91jA1Yy5-O7HoQfcA

Romanfabrik

20:00 Uhr
22,00 € /  6,00 € /  17,00 €
Mittwoch, 13. Mai 2026



Enrico Piranunzi & Thomas Fonnesbæk

Wenn der herausragende italienische Pianist Enrico Pieranunzi und der renommierte dänische Bassist Thomas Fonnesbæk zusammenspielen, erleben die Zuhörer etwas, das man als eine Explosion von Energie bezeichnen kann. Pieranunzi und Fonnesbæk sind zwei Musiker, die in der Gesellschaft des anderen aufblühen und sich gegenseitig mit einer seltenen Kombination aus Technik und Temperament herausfordern. Einzeln sind sie herausragend auf ihren Instrumenten, und zusammen ist es nichts weniger als Weltklasse. Sie sind über die Jahre ausgiebig zusammen aufgetreten, haben dabei eine Fülle von Erfahrungen gesammelt und ihre gegenseitige Liebe und Wertschätzung für das musikalische Verständnis und Talent, das sie teilen, ausgebaut. Inspiriert ist die Musik der beiden vom unvergessenen Bill Evans und dessen kongenialem Partner, dem Bassisten Scott La Faro. Man kann fast die gegenseitige Liebe und den Respekt in der Luft spüren (und hören!), wenn die beiden Musiker sich gegenseitig necken, inspirieren und zitieren in einem Zusammenspiel, das es schafft, niemals vorhersehbar zu werden.

Im Laufe seiner Karriere hat der schon mehrfach als Europas bester Jazzmusiker ausgezeichnete Pieranunzi mit vielen der größten Namen des Jazz zusammengearbeitet. Da war das legendäre Trio mit Marc Johnson und Joey Baron, sowie Projekte mit Lee Konitz, Chris Potter, Chet Baker, Paul Motian und zahlreichen anderen.

Thomas Fonnesbæk schafft dazu ein Fundament für die Songs mit einer tänzerischen, rhythmischen Eindringlichkeit, die einen gefangen nimmt, aber mit einer Eleganz, Reaktionsfähigkeit und Sensibilität, die eine große Aufmerksamkeit für Details zulässt. Im Laufe der Jahre hat er sich in die obere Riege der Elite gespielt und mit internationalen Stars wie Monty Alexander, Christian Sands, Justin Kauflin, Aaron Parks, John Taylor, Helge Lien, Paolo Fresu und Adam Baldych zusammengearbeitet.

Enrico Piranunzi (p), Thomas Fonnesbæk (b)

Solidarisches Preissystem. Solidarisches Preissystem mit 27 Euro (Förderpreis), 22 Euro (regulärer Preis), 17 Euro (Minimalpreis), 6 Euro (Schüler*innen + Studierende). Sie haben die Wahl.
Tickets im Vvk und an der AK, 6 € Studenten/Schüler; Reservierungen sind nicht möglich. Kulturpass-Inhaber werden gebeten, sich bei der Romanfabrik vorab anzumelden (s. vorstehender Link).

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik


https://www.enricopieranunzi.it/
https://www.thomasfonnesbaek.dk/

Romanfabrik

19:30 Uhr
27,00 € /  6,00 € /  22,00 €
Dienstag, 19. Mai 2026



Frigo

Die Musik des Mannheimer Trios Frigo mit dem Pianisten und Komponisten Justin (aka Jürgen) Zitt wird sehr präzise in einem Artikel von Norbert Krampf charakterisiert, den wir leicht gekürzt zitieren:

„Die zeitgenössische Jazz-Szene ist nicht eben arm an Klaviertrios, trotzdem finden sich immer wieder Akteure, die dem scheinbar vertrauten Format neue Aspekte abgewinnen und durch eigenständige Ideen verblüffen. Zu eben diesen Künstlern gehört Justin Zitt, der mit seinem Trio Frigo ein facetten- und klangfarbenreiches Debüt präsentiert. Als Pianist und Komponist bewegt sich Zitt am Puls des Modern Creative-Jazz, verarbeitet bemerkenswert souverän Einflüsse der Neuen Musik und des Jazz, kreiert weite Bögen und verliert dabei nie die Adressaten, also das Publikum, aus dem Blick. Seine Stücke brillieren mit polyrhythmischen Strukturen und der Mehrdimensionalität stark erweiterter Harmonik; bei aller detailscharfen Ausklügelung wirken sie stets lebendig und vermitteln eine Intensität, die intellektuell wie emotional befeuert wird.

Seit rund vier Jahren spielt das Trio Zitts Kompositionen, ab 2023 auch Gigs in ganz Deutschland. „Ehe wir im Februar 2024 ins Studio gingen, hatten wir fast alle Stücke vorher schon live gespielt. Einige sind über mehrere Jahre gereift, wir haben sie in Details immer wieder bearbeitet“, erzählt Zitt. „So konnten wir bei den Aufnahmen mit Varianten in Rhythmik und Harmonik arbeiten.“ Die Ergebnisse sind durchweg eindrucksvoll, teils auch faszinierend, ob durch ihre höchst unterschiedlichen Metren inklusive Quintolen, ihre wechselnden Stimmungen, ihre Farbenspiele und dem übergreifenden Gestaltungswillen der Band.

Klar ist, dass die Musik einen ungeheueren Charakter besitzt. Zitts rhythmische und melodische Imaginationskraft, sein Stilwillen und die gemeinsam mit seinen Mitspielern kreierte Klangsprache machen Frigo zu einem ebenso überraschenden wie eindrucksvollen Erlebnis und lassen das Debüt-Album des Trios aus dem weiten Feld des Jazz-Pianos herausragen.”

Justin Zitt (p), Julian Grüneberg (b), Julius Steyer (dr)

Keine Pause, 1 Set ca. 75 Minuten

Keine Reservierungen. Kulturpass Ffm 1 €. Der ermäßigte Preis gilt für Studenten, Schüler und Auszubildende bis einschl. 30 Jahre.

In Zusammenarbeit mit Steinway & Sons, Frankfurt am Main


https://justinzitt.bandcamp.com/
https://www.youtube.com/watch?v=N0PAzdU03r4

Steinway & Sons

20:00 Uhr
22,00 € /  6,00 € /  17,00 €
Donnerstag, 21. Mai 2026



Sonic Dialogue

Mit „Conversations in Jazz“ präsentiert der Gitarrist, Komponist und Arrageur Michael Sagmeister ein Trio, das nicht weniger als ein musikalisches Gipfeltreffen verspricht: Virtuosität, Interaktion und ein gemeinsamer Atemzug, in dem Jazz zu einem lebendigen Dialog wird. Im Zentrum steht Sagmeisters neues Projekt „Sonic Dialogue“ – ein Klangkosmos, der seine Handschrift als Weltklasse-Gitarrist trägt: klare Linien, harmonische Tiefe und rhythmische Finesse. Seit über vier Jahrzehnten prägt Sagmeister die internationale Jazzszene, arbeitete mit Ikonen wie Pat Martino, Johnny Griffin oder Lyle Mays/Pat Metheny Group, und wurde 2019 mit dem Hessischen Jazzpreis ausgezeichnet. Publikum wie Kritik sind sich einig: Sagmeister gehört zu den unverwechselbaren Stimmen seines Instruments, gefeiert als einer der bedeutendsten Jazz- und Fusion-Gitarristen unserer Zeit.
An seiner Seite spielen zwei Musiker, die seine musikalische Vision ideal ergänzen – und ihr zugleich eigene Akzente verleihen: Michael Ehret (Schlagzeug) zählt zu den herausragenden europäischen Jazz-Drummern. Seine enorme stilistische Bandbreite – von Jazz und Fusion über Funk bis hin zu traditionellem Swing – hat ihn auf internationale Festivalbühnen von China bis Finnland geführt. Als langjähriger Begleiter von Größen wie Klaus Göbel oder der Barrelhouse Jazzband und als Partner von Musikern wie Jason Marsalis, Scott Hamilton oder Red Holloway verkörpert Ehret jene Mischung aus Präzision, Energie und musikalischer Offenheit, die ein modernes Jazztrio zum Klingen bringt.

Dirk Kunz (Kontra- und E-Bass)gilt als eine der spannendsten Neuentdeckungen der jüngeren deutschen Jazzszene. Sein ebenso warmes wie dynamisches Spiel, geprägt von emotionaler Tiefe und ausgeprägtem Interaktionswillen, machte ihn sofort zur Idealbesetzung für Sagmeisters Trio. Der im Saarland geborene Bassist ist Absolvent der Musikhochschule Mannheim, war Mitglied im Bundesjugendjazzorchester und der European Masterclass Bigband und wirkte bereits an über 30 CD-Produktionen mit. Als gefragter Sideman, Pädagoge und Bandleader bereichert er seit Jahren die nationale Jazzlandschaft. „Conversations in Jazz“ beschreibt daher weit mehr als einen Konzerttitel: Es ist das Programm einer musikalischen Begegnung auf Augenhöhe – spontan, kraftvoll, virtuos und voller feiner Zwischentöne. Sagmeister, Ehret und Kunz lassen Jazz im Moment entstehen: als offenes Gespräch, als wechselseitige Inspiration, als lebendige Kunstform.

Michael Sagmeister (g, comp, arr), Dirk Kunz (b), Michael Ehret (dr)

Lokal geöffnet ab 18:00 Uhr.

Reservierungen nur telefonisch bei der Frankfurt Art Bar, Tel. 069 63307938.

Eintritt frei. Die JIF freut sich über Spenden für das Konzert. Die Musiker erhalten selbstverständlich eine feste Gage.

In Kooperation mit der Frankfurt Art Bar.

 


https://www.youtube.com/@MichaelSagmeister--SonicDialog

Frankfurt Art Bar

20:00 Uhr
0,00 € / 
Dienstag, 26. Mai 2026



Miles Davis 100

100 Jahre wäre Miles Davis am 26. Mai 2026 alt geworden. Die hr-Bigband nimmt diesen runden Geburtstag auf den Tag genau zum Anlass für eine ganz besondere Hommage an die Jazzlegende, die im Übrigen 1990 selbst in der Alten Oper zu erleben war. Sie würdigt das gemeinsame Schaffen von Miles Davis und Arrangeur Gil Evans, indem sie deren zwischen 1957 und 1960 entstandene Werke „Miles Ahead“, „Porgy and Bess“ und „Sketches of Spain“ mit drei erlesenen Solisten vollständig an einem Abend zur Aufführung bringt. Die drei Alben gelten als epochale wie bahnbrechende Werke, die die Musiklandschaft des orchestralen Jazz für immer prägen sollten. „Miles Ahead“ markierte den Beginn der erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen den beiden Musikern und war zugleich ein wichtiger Grundstein für ihren späteren Status als Musik-Legenden. Aber auch mit den zwei folgenden Alben loteten die beiden die Möglichkeiten des Jazz in großer Formation aus und schrieben Jazzgeschichte.

hr-Bigband
Miho Hazama, Leitung
Arve Henriksen, Trompete, Flügelhorn
Paolo Fresu, Trompete, Flügelhorn
Axel Schlosser, Flügelhorn

hr-Bigband in Kooperation mit der Alten Oper Frankfurt

Preise
EURO 50,- / 56,- / 66,- / 76,-
Diese Veranstaltung ist im Angebot: Abo JazzWahlabonnement

Details zu den Ermäßigungen siehe Ticket-Link.

JIF-Mitglieder erhalten Tickets zu den Wahlabo-Preisen. Der für die Buchung notwendige Promo-Code kann beim Vorstand per E-Mail angefordert werden. Diese Tickets sind nur online oder per Telefon (069-13 40 400) bei Frankfurt Ticket erhältlich (nicht an der Kasse der Alten Oper).


https://www.hr-bigband.de/index.html

Alte Oper Frankfurt Großer Saal

19:00 Uhr
50,00 € /  15,00 € /  39,20 €
Freitag, 29. Mai 2026



Stephanie Wagner & Norbert Dömling – Flute ’n‘ Bass

Transparenz, Leichtigkeit und Spielraum für Sound- und Rhythmus-Experimente: Das Duo „Stephanie Wagner & Norbert Dömling – Flute ’n‘ Bass“ wurde 2023 für den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert. Hoch trifft auf Tief, Melodie auf Basslinie, Beatboxen auf Bass-Percussion. Sound- und Rhythmus-Experimente erzeugen auf dem im April 2026 bei JazzHausMusik erscheinenden neuen Album „Elektrolyte“ wunderbare Kontraste, Klangfarben und Stimmungen und überraschen in jedem Stück aufs Neue. Ein Duo mit Seltenheitswert und Experimentierfreude.

„,Elektrolyte“ verbindet Bass und Flöte zu faszinierenden Klangwelten: rhythmische Loops, perkussive Flötenimprovisationen, transkribierte Vogelgesänge, subsonische Tiefen und intime Solo-Momente. Mal kraftvoll, mal zart, mal experimentell – Stephanie Wagner und Norbert Dömling erkunden Improvisation, Effektvielfalt und Klangcollagen, von introspektiven Nachtstücken bis zu kosmischen Raumklängen. Eine Reise durch Sound, Gefühl und lebendige Musik, die virtuos zwischen sorgfältiger Planung und spontaner Improvisation wechselt.“ Wolfram Knauer

„Sie zaubern mit ungewöhnlicher Besetzung außergewöhnlich schöne Farben und Stimmungen (…) Da vermisst man nichts wenn Flöte und Kontrabass so virtuos und musikalisch miteinander agieren und sich (…) auch als Rhythmusinstrumente betätigen (…) Im Dialog loten sie eine große stilistische Bandbreite aus.“ hr2-kultur

„Ein müheloser, schlüssiger Mix, der mit vielen kleinen Überraschungen aufwartet. Die größte ist vielleicht dieses federleichte sympathische Duo selbst, dem man in jedem Augenblick den Spaß am Zusammenspiel anhören kann.“ Jazzpodium

„Dass es keine Begleitband gibt, erfordert punktgenaues Spiel und gutes Timing – eine Herausforderung, die Wagner und Dömling spielend meistern (…) Eine wahre Ohrenfreude!“ Melodiva

Stephanie Wagner (c-flute, alto-flute, bassflute, looper, effects, comp), Norbert Dömling (6-string fretless bass, 4-string fretted bass, looper, effects, comp)

Online-Vvk über den Button „Tickets“ etwa vier Wochen vor dem Konzert; keine Reservierungen. Kulturpass Ffm 1 €. Ermäßigt für Studierende, Schüler und Auszubildende (bis einschl. 30 Jahre).

In Kooperation mit dem Club Voltaire


https://www.stephaniewagner-jazzflute.com/
https://www.doemling.com/
https://flute-and-bass.doemling.com/

Club Voltaire

20:00 Uhr
15,00 € /  6,00 € /  12,00 €
Samstag, 30. Mai 2026



Tarun Balani Quartet

Album Release Concert: ‘ڪڏهن ملنداسين Kadahin Milandaasin

Tarun’s music and artistry has been described as “nothing short of remarkable” (All About Jazz, USA) and his debut album, Sacred World has said to“ Point to the future of jazz in India” (Time Out Magazine).
Tarun’s fearless and imaginative compositions can be heard on his albums ‘Sacred World’, ‘Dharma’ and ‘The Shape of Things to Come’, which have been featured on WNYC, BBC, GQ, Rolling Stone India, hr2-kultur, Red Bull Music and CLASH Magazine. He has performed at various local and international stages, such as Magnetic Fields Festival, NH7 Weekender, Roskilde Music Festival, Serendipity Arts Festival, and Jazz Café in London, to name a few. In his live performances, Tarun Balani seamlessly blends the finesse, controlled volatility, and discipline of jazz with Indian, acoustic and electronic elements, crafting a powerful and evocative musical storytelling experience.

Olli Hirvonen (g), Sonja Ott (tp, electronics), Marie Krüttli, (p/synths), Tarun Balani (dr)

Solidarisches Preissystem. Solidarisches Preissystem mit 27 Euro (Förderpreis), 22 Euro (regulärer Preis), 17 Euro (Minimalpreis), 6 Euro (Schüler*innen + Studierende). Sie haben die Wahl.
Tickets im Vvk und an der AK, 6 € Studenten/Schüler; Reservierungen sind nicht möglich. Kulturpass-Inhaber werden gebeten, sich bei der Romanfabrik vorab anzumelden (s. vorstehender Link).

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik


https://tarunbalani.com/
https://www.youtube.com/watch?v=AAKsqEIbd04
https://www.youtube.com/watch?v=pmJnJGrDisU
https://www.youtube.com/watch?v=toy0TKsYnOQ

Romanfabrik

20:00 Uhr
22,00 € /  6,00 € /  17,00 €
Mittwoch, 3. Juni 2026



Yumi Ito

Yumi Ito erschafft mit ihrer Stimme Welten fern aller Grenzen. Die schweizerisch-polnisch-japanische Musikerin gilt als eine der eigenständigsten Stimmen der Gesangsimprovisation. Dabei bewegt sie sich mühelos zwischen Jazz, Art-Pop und Neoklassik – als ob Tori Amos und Norah Jones mit Ólafur Arnalds Musik zu einem Debussy-Biopic geschrieben hätten. Ihre weltweiten Tourneen führten Yumi Ito unter anderem ans Montreux Jazz Festival (CH), Blue Note Jazz Festival (US) und Euro-Venezuelan Jazzfestival (VE), viele ihrer Konzerte sind ausverkauft. Kein Wunder: An den Auftritten bilden sich wahre Klangräume voller Intuition und Tiefe, die noch einmal eine ganz eigene Energie entfalten. Keine Performance klingt wie die andere. Live performt sie wahlweise solo am Klavier oder mit ihrer Band, stets begleitet von einer klaren Haltung: «Ich bin überzeugt, dass alle die Sprache der Improvisation verstehen können, unabhängig von Herkunft, Geschlecht oder Lebensrealität.»

2026 kehrt Yumi Ito mit ihrer Band zurück und präsentiert erstmals Musik aus ihrem kommenden, siebten Album, das im Herbst veröffentlicht wird. Ihre neuen Songs verbinden akustische Wärme mit improvisatorischer Freiheit und emotionaler Klarheit. Stets im Fokus: Das Erschaffen musikalischer Welten im Zeichen der Grenzenlosigkeit.

Yumi Ito (voc, p, comp), Alessio Cazzetta (g), Nadav Erlich (b), Iago Fernández dr)

Keine Reservierungen. Kulturpass Ffm 1 €. Der ermäßigte Preis gilt für Studenten, Schüler und Auszubildende bis einschl. 30 Jahre.

In Kooperation mit dem Instituto Cervantes Frankfurt

Gefördert von Instituto Cervantes


https://www.yumiito.com/
https://www.yumiito.com/about
https://www.instagram.com/yumiitomusic

Instituto Cervantes Großer Saal

19:00 Uhr
22,00 € /  6,00 € /  17,00 €
Freitag, 12. Juni 2026



Jens Thomas & Jürgen Spiegel

Cinematic Art Pop

Nach ihren gefeierten Konzerten mit der „Neil Young Collage“ stellen der aus seiner Zusammenarbeit mit dem Schauspieler Matthias Brandt bekannte Pianist/ Stimmperformer Jens Thomas und der mehrfache ECHO-Preisträger und Tingvall Trio- Drummer Jürgen Spiegel ihr erstes gemeinsames Album „Cinematic Art Pop“ vor.

Dabei verlassen sich die beiden ausschließlich auf ihr telepathisches Zusammenspiel und die Kraft der Improvisation. Thomas & Spiegel erfinden Songs, Geschichten und Gedichte aus dem Augenblick heraus und verschmelzen Jazzfragmente, spätromantische Harmonien und Heavy Rock Rhythmen zu einer filmischen, hochenergetischen und ganz und gar eigenständigen Musik- garantiert nicht nur für Jazzfans.

“Pianist und Stimmperformer Jens Thomas und Drummer Jürgen Spiegel hinterlassen einen nachhaltigen Eindruck auch von einem ganz besonderen Konzertformat. Fast zwei Stunden entwickeln die beiden Musiker einen intensiven Dialog, der an energetischer Dichte kaum zu übertreffen ist. Der Konzertabend entpuppt sich als kleine Sensation.“ Heinrich Brinkmöller-Becker/ nrwjazz

Jens Thomas (p, voc, text), Jürgen Spiegel (dr, perc, multiple instruments)

Keine Reservierungen. Kulturpass Ffm 1 €. Der ermäßigte Preis gilt für Studenten, Schüler und Auszubildende bis einschl. 30 Jahre.
Zugang zum Kirchenraum barrierefrei (Fahrstuhl vorhanden).

In Kooperation mit der Gethsemanegemeinde


https://www.jensthomas.com/
https://www.jensthomas.com/

Gethsemanekirche Kirchenschiff 1. OG

20:00 Uhr
22,00 € /  6,00 € /  17,00 €
Freitag, 19. Juni 2026



Frederik Köster – Dark Matter

Mehr als 10 Jahre hat Frederik Kösters Band „Die Verwandlung“ zusammengespielt, mit jedem Album haben die vielfach ausgezeichneten Musiker (diverse Jazz-Echos, Neuer Deutscher Jazzpreis, WDR-Jazzpreis) durch neue Klangvariationen überrascht.

Doch die Zeichen stehen bei dem Kölner Trompeter und Komponisten auch weiterhin auf Erneuerung. Das neue Quartett heißt Dark Matter und spielt Musik, die seit 2024 entstanden ist.

Laut Jazz Facts im DLF ist Köster längst „…einer der herausragenden Jazzmusiker Deutschlands. Sein strahlendes Trompetenspiel gebietet souverän über die ganze Palette der modernen Tradition – von Freddie Hubbard bis Kenny Wheeler.“

Er selbst sagt: „Für mich ist der Live-Moment beim Jazz der entscheidende Faktor und an den kommt kein Spotify, Youtube oder Instagram ran!“

Auf der Suche nach Erneuerung hat er diesmal an seiner Seite die experimentierfreudigen und vielseitigen jungen Musiker Jannis Sicker, Calvin Lennig und Thomas Sauerborn, die größtenteils neue, eigens für diese Besetzung geschriebene Musik präsentieren und interpretieren. Bestimme Facetten in Kösters Musik tauchen immer wieder auf wie Elemente des Alternative Rock, sphärische Klänge oder die kompositorischen Verbindungen zur klassischen europäischen Musik.

Frederik Köster (flh, tp, voc), Jannis Sicker (g, eff), Calvin Lennig (b) ,Dominik Mahnig (dr)

Solidarisches Preissystem. Solidarisches Preissystem mit 27 Euro (Förderpreis), 22 Euro (regulärer Preis), 17 Euro (Minimalpreis), 6 Euro (Schüler*innen + Studierende). Sie haben die Wahl.
Tickets im Vvk und an der AK, 6 € Studenten/Schüler; Reservierungen sind nicht möglich. Kulturpass-Inhaber werden gebeten, sich bei der Romanfabrik vorab anzumelden (s. vorstehender Link).

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik




Romanfabrik

20:00 Uhr
22,00 € /  6,00 € /  17,00 €
Freitag, 26. Juni 2026



Kind / Wögler / Walke

Ursprünglich als Duo begonnen, haben die Kontrabassistin Tabea Kind und der Gitarrist Paul Walke ihr Projekt um Lukas Wögler an Tenorsaxofon und Klarinette erweitert. Die drei Musiker:innen, die sich unter anderem während ihrer gemeinsamen Zeit im Bundesjazzorchester zu schätzen lernten, spielen unaufgeregte, folkige Improvisationsmusik von ihrem Debütalbum „Wellen im Bauch“, das im März 2025 auf dem Label sts sts records erschien.

Die drei Musiker:innen lassen uns mit ihren Kompositionen an ihrem Leben teilhaben und verflechten ihre Erzahlung trialogisch – mit jazztypischen Strukturen und flächigen Improvisationen – zu einem kammermusikalischen Bandklang.

Tabea Kind (b), Lukas Wögler (sax), Paul Walke (g)

Online-Vvk über den Button „Tickets“ etwa vier Wochen vor dem Konzert; keine Reservierungen. Kulturpass Ffm 1 €. Ermäßigt für Studierende, Schüler und Auszubildende (bis einschl. 30 Jahre).


https://tabeakind.com/
https://www.paulwalke.de/
https://www.lukaswoegler.com/

Club Voltaire Kneipe

20:00 Uhr
15,00 € /  6,00 € /  12,00 €