Sarah Decker – Expand
Sara Decker tourt derzeit mit ihrem neuen Quintett Expand, bestehend aus Heidi Bayer (Trompete), Carlotta Ribbe (Vibraphon), Tabea Kind (Bass) und Michala Østergaard Nielsen (Drums). Für ihr drittes Album „Expand“ versammelte Decker langjährige musikalische Weggefährtinnen im Studio und schuf ein facettenreiches Werk zwischen avanciertem Pop und modernem Vocal Jazz. Mit diesem Album knüpft sie an frühere Erfolge an und schlägt zugleich ein neues Kapitel ihrer internationalen Karriere auf.
„Mit jeder Produktion komme ich näher an meinen eigenen Sound“, sagt sie. Das Album verbindet klare Melodien mit harmonischer Raffinesse und rhythmischer Vielschichtigkeit. Neben Deckers warm timbrierter, wandlungsfähiger Stimme setzen die Musikerinnen mit feinsinnigen Soli individuelle Akzente und prägen den transparenten, lebendigen Bandsound.
Erstmals hat Sara Decker eine rein weibliche Band um sich versammelt. Dieser Aspekt lässt sich durchaus politisch lesen, stand jedoch nicht im Vordergrund der Entscheidung: „Da Frauen im Jazz immer noch unterrepräsentiert sind, finde ich es wichtig, dass wir uns als Kolleginnen gegenseitig unterstützen und zum Strahlen bringen. Zunächst hatte ich aber vor allem den Wunsch, mit Freundinnen zu arbeiten, mit denen ich auch über die Musik hinaus verbunden bin.“ Der Albumtitel „Expand“ verweist auf die Erweiterung zum Quintett ebenso wie auf Deckers gewachsene künstlerische Souveränität als Sängerin, Komponistin und Bandleaderin mit internationalem Profil.
Sara Decker (voc, comp, lyrics), Heidi Bayer (flh, tp), Carlotta Ribbe (vib), Tabea Kind (b), Michala Østergaard Nielsen (dr)
Solidarisches Preissystem. Solidarisches Preissystem mit 27 Euro (Förderpreis), 22 Euro (regulärer Preis), 17 Euro (Minimalpreis), 6 Euro (Schüler*innen + Studierende). Sie haben die Wahl.
Tickets im Vvk und an der AK, 6 € Studenten/Schüler; Reservierungen sind nicht möglich. Kulturpass-Inhaber werden gebeten, sich bei der Romanfabrik vorab anzumelden (s. vorstehender Link).
Eine Veranstaltung der Romanfabrik in Zusammenarbeit mit dem Frauen* Musik Büro. Gefördert durch das Frauenreferat Frankfurt und das Kulturamt

https://www.saradecker.de
https://unitrecords.com/backstage/sara-decker/665eccea9859704a22087834/
Romanfabrik
19:30 Uhr
22,00 € / 6,00 € / 17,00 €
Paul Scheugenpflug Quartett
Jazz Connects: Newcomer Contest
Preisträger: Paul Scheugenpflug Quartett
Paul Scheugenpflug schafft mit seinen Kompositionen einen Spagat zwischen eingängigen Melodien und energetischer Jazz-Improvisation. Der Fokus liegt auf einem abwechslungsreichen und groovebasierten Jazzprogramm mit Einflüssen aus Fusion, Hip-Hop und Pop. Der junge Saxofonist wurde bereits vielfach ausgezeichnete – u.a. Jazz-undesigend Preis der Dörken-Stiftung (2025), Newcomer-Jazzpreis Rheinland-Pfalz und Biberacher Jazzpreis (beides 2024) sowie Frankfurter Jazzstipendium (2023, mit dem Jazzkollektiv „FÄZZ“).
Kürzlich hat er sein Debütalbum eingespielt und sagt darüber: „,Who I am‘ ist ein Spiegel meiner Zeit – ein Sound von Neugier, Hoffnung und Aufbruch. Zwischen Jazz, HipHop und Pop erkunde ich, was es bedeutet, echt zu sein in einer Welt, die sich ständig verändert. Jeder Track ierzählt ein Stück meiner Suche – mal ruhig, mal rastlos, immer ehrlich. Dieses Album ist für alle, die wissen wie es ist, verloren, inspiriert oder einfach nur erfüllt zu sein. Keine Regeln. Keine Grenzen. Nur Klang, Gefühl und Identität. Das ist mein Sound. Das ist ,Who I am’“.
Paul Scheugenpflug (sax, fl, comp), Lion Lauer (p, keyb), Moritz Neukam (b), Joshua Knauber (dr)
Online-Vvk über den Button „Tickets“ etwa vier Wochen vor dem Konzert; keine Reservierungen. Kulturpass Ffm 1 €. Ermäßigt für Studierende, Schüler und Auszubildende (bis einschl. 30 Jahre).
Das Konzert ist Teil des Jazz Connects Festivals 2026, ermöglicht durch den Kulturfonds Frankfurt/RheinMain.
https://jazzconnects.de/
https://jazzconnects.de/Newcomer
Club Voltaire , Kneipe
20:00 Uhr
15,00 € / 6,00 € / 12,00 €
S T R I J O N
Jazz Connects Festival 2026
STRIJON ist ein Jazzensemble um den jungen hessischen Posaunisten Jonathan Strieder. Die Band präsentiert eigene Kompositionen und ausgewählte Interpretationen, ihre Musik entsteht immer im Zusammenspiel unterschiedlicher musikalischer Handschriften und lebt von der Offenheit des Moments. Pulsierende Rhythmen, organische Grooves und markante Basslines treffen auf weite, lyrische Melodiebögen und atmosphärische Klangflächen. Im Zentrum steht dabei ein dialogisches Miteinander der vier Musiker:innen. Inspiriert unter anderem vom nordeuropäischem Jazz, von vielfältigen Klangfarben und -räumen und dem Wechselspiel von Struktur und Freiheit, entfaltet STRIJON eine Musik, die zugleich energetisch und meditativ wirkt: Groove-Jazz mit Einflüssen aus Funk, Soul und Modern Jazz – für alle, die Musik nicht nur hören, sondern erleben wollen.
Nach Jonathan Strieders Bachelor an der Mainzer Musikhochschule folgte im 2025 sein Master-Abschluss im Bigband-Studiengang an der Frankfurter HdfMK. Das Jazzpublikum in Frankfurt/Rhein-Main kann noch viel von diesem Talent erwarten!
Jonathan Strieder (tb), Manuel Seng (p), Vroni Frisch (b), Max Jentzen (dr)
Lokal geöffnet ab 18:00 Uhr.
Reservierungen nur telefonisch bei der Frankfurt Art Bar, Tel. 069 63307938.
Eintritt frei. Die JIF freut sich über Spenden für das Konzert. Die Musiker erhalten selbstverständlich eine feste Gage.
In Kooperation mit der Frankfurt Art Bar.
Das Konzert ist Teil des Jazz Connects Festivals 2026, ermöglicht durch den Kulturfonds Frankfurt/RheinMain.
https://www.jonathanstrieder.de/
Frankfurt Art Bar
20:00 Uhr
0,00 € /
Luise Volkmann & Été Large
The Stories We Tell
Die Kölner Saxofonistin Luise Volkmann ist eine passionierte Grenzgängerin. Mit dieser Maxime hat sie sich auch ans dritte Album ihrer 13-köpfigen Band Été Large gemacht. Der Titel ist bezeichnenderweise „The Stories We Tell“.
Diese Geschichten stehen im Zeichen eines Bekenntnisses zur Einfachheit. Alles Überflüssige muss weg, damit sich die Leidenschaft umso klarer manifestieren kann. Und eben die Stories, die zu erzählen sind. Luise Volkmann ist eine brillante Geschichtenerzählerin, die mit Wucht und poetischem Feingefühl ihre Stories umsetzt. Musik ist kein Selbstzweck. Es geht um etwas. Jeder Ton, jede Silbe löst etwas aus, bei Hörerinnen und Hörern, aber auch auf lange Sicht global, denn die Energie der Lieder geht oft ungeahnte Wege. Die Komponistin ist sich dieser Verantwortung bewusst, und diese Mission spürt man, auch wenn sie hier absolut unaufdringlich und unprätentiös transportiert wird.
Die sagt selbst: „In Zeiten, in denen Polarisierung immer stärker spürbar wird, möchte ich meiner Musik die Kraft geben, mit ihren Geschichten Ambivalenzen nebeneinander zu stellen. Ich kann gleichzeitig über verschiedene Dinge wütend oder traurig sein und trotzdem auch Verständnis für andere Empfindungen oder Haltungen aufbringen. Die Komplexität des Denkens und Handelns fühlbar zu machen und damit die Grundlage für einen offenen Dialog zu schaffen, ist mir wichtig.“
Tamara Lukasheva, Laurin Oppermann (voc), Conni Trieder (fl), Luise Volkmann (as), Stefan Karl Schmid (ts), Rémi Fox (bs), Johannes Böhmer (tp), Marleen Dahms (tb), Marie-Louise Wundling (cello), Peter Meyer (g), Yannick Lestra (p), Athina Kontou (b), Max Santner (dr), Tobias Hess (sound engineer)
Solidarisches Preissystem. Solidarisches Preissystem mit 27 Euro (Förderpreis), 22 Euro (regulärer Preis), 17 Euro (Minimalpreis), 6 Euro (Schüler*innen + Studierende). Sie haben die Wahl.
Tickets im Vvk und an der AK, 6 € Studenten/Schüler; Reservierungen sind nicht möglich. Kulturpass-Inhaber werden gebeten, sich bei der Romanfabrik vorab anzumelden (s. vorstehender Link).
In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik
Das Konzert ist Teil des Jazz Connects Festivals 2026, ermöglicht durch den Kulturfonds Frankfurt/RheinMain.
https://luisevolkmann.com/
https://www.youtube.com/channel/UCZ578I91jA1Yy5-O7HoQfcA
Romanfabrik
20:00 Uhr
22,00 € / 6,00 € / 17,00 €
Eric Plandé & Jörg Meder – Fragmente
Kompositionen von Diego Ortiz, Giovanni Battista Vitali und Marin Marais sowie eigene Werke von Eric Plandé und Jörg Meder verweben sich in diesem Konzert mit Elementen des Modern Jazz – freie Improvisationen und barocke Traditionen werden zu einem einzigartigen Crossover. Durch die kreative musikalische Kommunikation des Gambisten Jörg Meder und des Saxophonisten Eric Plandé entstehen neue Klänge und ungewöhnliche musikalische Ideen.
Bereits im 16. und 17. Jahrhundert war die Kunst der Variation und Improvisation hoch angesehen. Improvisierte Glossen und elegante Verzierungen bringen uns den besonderen Moment einer jahrhundertealten Musik näher, den wir später auch im Jazz wiederfinden.
Im Jahr 1553 veröffentlichte der spanische Komponist Diego Ortiz in Rom die „Trattado de glosas…“ eine Anleitung über das Diminuieren, der Ornamentik und der Praxis der Improvisation über Ostinati sowie über harmonische Strukturen wie bspw. von Madrigalen. Traktate weiterer Musiker über diese populäre Musizierpraxis, angereichert mit virtuosesten Kompositionen folgten seinem Beispiel.
Jörg Meder
Der vielseitige Musiker Jörg Meder fühlt sich mit seinen Instrumenten Viola da gamba und Violone nicht nur in der Alten Musik zuhause. Sein besonderes Interesse an verschiedensten Musikstilen prägen seit jeher seine künstlerische Arbeit und führte ihn mit Musikern zusammen wie Heinz Sauer und Michael Wollny, der spanischen Sängerin und Tänzerin Elva La Guardia und der griechischen Sängerin Theodora Baka.
Er ist Leiter des von ihm gegründeten United Continuo Ensemble und realisiert in unterschiedlichen Formationen und in Kooperation mit anderen Ensembles innovative Konzertformate, Musiktheater und Opernproduktionen sowie genreübergreifende Projekte. Er konzertiert zudem mit diversen Ensembles und Orchestern der Alten Musik wie der Akademie für Alte Musik Berlin.
Jörg Meder ist Lehrbeauftragter für Violone und Streichbass des 17. Jahrhunderts an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig sowie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg als Projektleiter verantwortlich für die Entwicklung und Durchführung fachbereichsübergreifender und studienerweiternder Projekte und Kooperationen des Fachbereichs Jazz.
Eric Plandé
„…ein Saxophonist, wie man ihn selten trifft: Eric Plandé. Er hat einen geradezu explosiven Spieldrang mit einer enormen Virtuosität und kreativem Furor.“ Ulrich Olshausen, Frankfurter Allgemeine Zeitung
Seine Laufbahn als Saxophonist begann er im Südwesten Frankreichs an der École Nationale De Musique Et De Danse in Pau, Paris ab 1989. Produktionen entstanden unter anderem in Frankreich, Großbritannien, der Schweiz und Deutschland, wo er inzwischen auch lebt (bei Frankfurt am Main ab 2005).
Seine professionelle Laufbahn begann er gemeinsam mit Musikern aus der afrikanischen Szene. Seit vielen Jahren arbeitet er mit renommierten Musikern wie Barre Phillips, Joachim Kühn, Bob Degen, Heinz Sauer, Jean-Paul Celea, Jean-Jacques Avenel, John Betsch, Dominique Pifarély zusammen.
Ein seltener Ausflug in die Pop-Welt erfolgte mit der französisch-amerikanischen Band Deleyaman. Darüber hinaus arbeitet er mit der Tänzerin Sara Orselli aus der Kompanie von Carolyn Carlson sowie auch musikliterarisch mit Schauspielerinnen zusammen. Fanny Ardant, Maruschka Detmers und dem Sänger und Komponisten der Gruppe The Stranglers, Jean-Jacques Burnel.
Jörg Meder und Eric Plandé spielen seit einigen Jahren zusammen. Konzerte führten sie u.a. nach Florenz. 2025 entstand eine Aufnahme in der Normandie, die CD wird im August 2026 veröffentlicht.
Eric Plandé (ts), Jörg Meder (viola da gamba, violone)
Keine Reservierungen. Kulturpass Ffm 1 €. Der ermäßigte Preis gilt für Studenten, Schüler und Auszubildende bis einschl. 30 Jahre. Zugang zum Kirchenraum barrierefrei (Fahrstuhl vorhanden).
In Kooperation mit der Gethsemanegemeinde
https://de.wikipedia.org/wiki/Eric_Pland%C3%A9
https://ericplande.bandcamp.com/
http://www.joergmeder.com/JoergMeder/Startseite.html
https://www.youtube.com/watch?v=DRQA_e3BG-Q
http://www.joergmeder.com/JoergMeder/Media.html
Gethsemanekirche , Kirchenschiff 1. OG
20:00 Uhr
22,00 € / 6,00 € / 17,00 €
Christof Lauer: Odyssea Sonorum – Improvisationen II
Der Saxofonist Christof Lauer hat sich mit seiner Virtuosität einen Spitzenplatz in der Jazz-Welt erspielt.
Anfang 2019 hat er mit seinen Solo-Benefiz-Konzerten ein sehr erfolgreiches neues Format gestartet: in der Alten Nikolaikirche spielt er auch jetzt wieder einmal im Monat 30-40 Minuten frei improvisierte Musik.
„Es hat für mich einen besonderen Reiz in dem weiten Kirchenraum zu spielen. Aus dem Moment heraus entsteht eine Klang -und Motivreise, auf die ich meine Zuhörer*innen mitnehmen will.“
Christof Lauer (ts, ss)
Die Reihe findet immer am 2. Montag eines Monats statt und endet am 12.10.2026 (Pause von Nov. bis März), d.h. nächste Termine sind 15.6. / 13.7. / 10.8. / 14.9. / 12.10.2026
Eintritt frei, keine Reservierungen, Spenden sind willkommen. Der wohltätige Spendenzweck wird zur jeweiligen Veranstaltung bekanntgegeben.
Das Konzert veranstalten die Jazz-Initiative und die St. Paulsgemeinde gemeinsam.
http://talkingtoyou-christoflauer-film.de/
Alte Nikolaikirche
19:00 Uhr
0,00 € /
Enrico Pieranunzi & Thomas Fonnesbæk
Wenn der herausragende italienische Pianist Enrico Pieranunzi und der renommierte dänische Bassist Thomas Fonnesbæk zusammenspielen, erleben die Zuhörer etwas, das man als eine Explosion von Energie bezeichnen kann. Pieranunzi und Fonnesbæk sind zwei Musiker, die in der Gesellschaft des anderen aufblühen und sich gegenseitig mit einer seltenen Kombination aus Technik und Temperament herausfordern. Einzeln sind sie herausragend auf ihren Instrumenten, und zusammen ist es nichts weniger als Weltklasse. Sie sind über die Jahre ausgiebig zusammen aufgetreten, haben dabei eine Fülle von Erfahrungen gesammelt und ihre gegenseitige Liebe und Wertschätzung für das musikalische Verständnis und Talent, das sie teilen, ausgebaut. Inspiriert ist die Musik der beiden vom unvergessenen Bill Evans und dessen kongenialem Partner, dem Bassisten Scott La Faro. Man kann fast die gegenseitige Liebe und den Respekt in der Luft spüren (und hören!), wenn die beiden Musiker sich gegenseitig necken, inspirieren und zitieren in einem Zusammenspiel, das es schafft, niemals vorhersehbar zu werden.
Im Laufe seiner Karriere hat der schon mehrfach als Europas bester Jazzmusiker ausgezeichnete Pieranunzi mit vielen der größten Namen des Jazz zusammengearbeitet. Da war das legendäre Trio mit Marc Johnson und Joey Baron, sowie Projekte mit Lee Konitz, Chris Potter, Chet Baker, Paul Motian und zahlreichen anderen.
Thomas Fonnesbæk schafft dazu ein Fundament für die Songs mit einer tänzerischen, rhythmischen Eindringlichkeit, die einen gefangen nimmt, aber mit einer Eleganz, Reaktionsfähigkeit und Sensibilität, die eine große Aufmerksamkeit für Details zulässt. Im Laufe der Jahre hat er sich in die obere Riege der Elite gespielt und mit internationalen Stars wie Monty Alexander, Christian Sands, Justin Kauflin, Aaron Parks, John Taylor, Helge Lien, Paolo Fresu und Adam Baldych zusammengearbeitet.
Enrico Piranunzi (p), Thomas Fonnesbæk (b)
Solidarisches Preissystem. Solidarisches Preissystem mit 32 Euro (Förderpreis), 27 Euro (regulärer Preis), 22 Euro (Minimalpreis), 6 Euro (Schüler*innen + Studierende). Sie haben die Wahl.
Tickets im Vvk und an der AK. Reservierungen sind nicht möglich. Kulturpass-Inhaber werden gebeten, sich bei der Romanfabrik vorab anzumelden (s. vorstehender Link).
In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik
https://www.enricopieranunzi.it/
https://www.thomasfonnesbaek.dk/
Romanfabrik
19:30 Uhr
32,00 € / 6,00 € / 27,00 €
Frigo
Die Musik des Mannheimer Trios Frigo mit dem Pianisten und Komponisten Justin (aka Jürgen) Zitt wird sehr präzise in einem Artikel von Norbert Krampf charakterisiert, den wir leicht gekürzt zitieren:
„Die zeitgenössische Jazz-Szene ist nicht eben arm an Klaviertrios, trotzdem finden sich immer wieder Akteure, die dem scheinbar vertrauten Format neue Aspekte abgewinnen und durch eigenständige Ideen verblüffen. Zu eben diesen Künstlern gehört Justin Zitt, der mit seinem Trio Frigo ein facetten- und klangfarbenreiches Debüt präsentiert. Als Pianist und Komponist bewegt sich Zitt am Puls des Modern Creative-Jazz, verarbeitet bemerkenswert souverän Einflüsse der Neuen Musik und des Jazz, kreiert weite Bögen und verliert dabei nie die Adressaten, also das Publikum, aus dem Blick. Seine Stücke brillieren mit polyrhythmischen Strukturen und der Mehrdimensionalität stark erweiterter Harmonik; bei aller detailscharfen Ausklügelung wirken sie stets lebendig und vermitteln eine Intensität, die intellektuell wie emotional befeuert wird.
Seit rund vier Jahren spielt das Trio Zitts Kompositionen, ab 2023 auch Gigs in ganz Deutschland. „Ehe wir im Februar 2024 ins Studio gingen, hatten wir fast alle Stücke vorher schon live gespielt. Einige sind über mehrere Jahre gereift, wir haben sie in Details immer wieder bearbeitet“, erzählt Zitt. „So konnten wir bei den Aufnahmen mit Varianten in Rhythmik und Harmonik arbeiten.“ Die Ergebnisse sind durchweg eindrucksvoll, teils auch faszinierend, ob durch ihre höchst unterschiedlichen Metren inklusive Quintolen, ihre wechselnden Stimmungen, ihre Farbenspiele und dem übergreifenden Gestaltungswillen der Band.
Klar ist, dass die Musik einen ungeheueren Charakter besitzt. Zitts rhythmische und melodische Imaginationskraft, sein Stilwillen und die gemeinsam mit seinen Mitspielern kreierte Klangsprache machen Frigo zu einem ebenso überraschenden wie eindrucksvollen Erlebnis und lassen das Debüt-Album des Trios aus dem weiten Feld des Jazz-Pianos herausragen.”
Justin Zitt (p), Julian Grüneberg (b), Julius Steyer (dr)
Keine Pause, 1 Set ca. 75 Minuten
Keine Reservierungen. Kulturpass Ffm 1 €. Der ermäßigte Preis gilt für Studenten, Schüler und Auszubildende bis einschl. 30 Jahre.
In Zusammenarbeit mit Steinway & Sons, Frankfurt am Main
https://justinzitt.bandcamp.com/
https://www.youtube.com/watch?v=N0PAzdU03r4
Steinway & Sons
20:00 Uhr
22,00 € / 6,00 € / 17,00 €
Sonic Dialogue
Mit „Conversations in Jazz“ präsentiert der Gitarrist, Komponist und Arrageur Michael Sagmeister ein Trio, das nicht weniger als ein musikalisches Gipfeltreffen verspricht: Virtuosität, Interaktion und ein gemeinsamer Atemzug, in dem Jazz zu einem lebendigen Dialog wird. Im Zentrum steht Sagmeisters neues Projekt „Sonic Dialogue“ – ein Klangkosmos, der seine Handschrift als Weltklasse-Gitarrist trägt: klare Linien, harmonische Tiefe und rhythmische Finesse. Seit über vier Jahrzehnten prägt Sagmeister die internationale Jazzszene, arbeitete mit Ikonen wie Pat Martino, Johnny Griffin oder Lyle Mays/Pat Metheny Group, und wurde 2019 mit dem Hessischen Jazzpreis ausgezeichnet. Publikum wie Kritik sind sich einig: Sagmeister gehört zu den unverwechselbaren Stimmen seines Instruments, gefeiert als einer der bedeutendsten Jazz- und Fusion-Gitarristen unserer Zeit.
An seiner Seite spielen zwei Musiker, die seine musikalische Vision ideal ergänzen – und ihr zugleich eigene Akzente verleihen: Michael Ehret (Schlagzeug) zählt zu den herausragenden europäischen Jazz-Drummern. Seine enorme stilistische Bandbreite – von Jazz und Fusion über Funk bis hin zu traditionellem Swing – hat ihn auf internationale Festivalbühnen von China bis Finnland geführt. Als langjähriger Begleiter von Größen wie Klaus Göbel oder der Barrelhouse Jazzband und als Partner von Musikern wie Jason Marsalis, Scott Hamilton oder Red Holloway verkörpert Ehret jene Mischung aus Präzision, Energie und musikalischer Offenheit, die ein modernes Jazztrio zum Klingen bringt.
Dirk Kunz (Kontra- und E-Bass)gilt als eine der spannendsten Neuentdeckungen der jüngeren deutschen Jazzszene. Sein ebenso warmes wie dynamisches Spiel, geprägt von emotionaler Tiefe und ausgeprägtem Interaktionswillen, machte ihn sofort zur Idealbesetzung für Sagmeisters Trio. Der im Saarland geborene Bassist ist Absolvent der Musikhochschule Mannheim, war Mitglied im Bundesjugendjazzorchester und der European Masterclass Bigband und wirkte bereits an über 30 CD-Produktionen mit. Als gefragter Sideman, Pädagoge und Bandleader bereichert er seit Jahren die nationale Jazzlandschaft. „Conversations in Jazz“ beschreibt daher weit mehr als einen Konzerttitel: Es ist das Programm einer musikalischen Begegnung auf Augenhöhe – spontan, kraftvoll, virtuos und voller feiner Zwischentöne. Sagmeister, Ehret und Kunz lassen Jazz im Moment entstehen: als offenes Gespräch, als wechselseitige Inspiration, als lebendige Kunstform.
Michael Sagmeister (g, comp, arr), Dirk Kunz (b), Michael Ehret (dr)
Lokal geöffnet ab 18:00 Uhr.
Reservierungen nur telefonisch bei der Frankfurt Art Bar, Tel. 069 63307938.
Eintritt frei. Die JIF freut sich über Spenden für das Konzert. Die Musiker erhalten selbstverständlich eine feste Gage.
In Kooperation mit der Frankfurt Art Bar.
https://www.youtube.com/@MichaelSagmeister--SonicDialog
Frankfurt Art Bar
20:00 Uhr
0,00 € /
Miles Davis 100
100 Jahre wäre Miles Davis am 26. Mai 2026 alt geworden. Die hr-Bigband nimmt diesen runden Geburtstag auf den Tag genau zum Anlass für eine ganz besondere Hommage an die Jazzlegende, die im Übrigen 1990 selbst in der Alten Oper zu erleben war. Sie würdigt das gemeinsame Schaffen von Miles Davis und Arrangeur Gil Evans, indem sie deren zwischen 1957 und 1960 entstandene Werke „Miles Ahead“, „Porgy and Bess“ und „Sketches of Spain“ mit drei erlesenen Solisten vollständig an einem Abend zur Aufführung bringt. Die drei Alben gelten als epochale wie bahnbrechende Werke, die die Musiklandschaft des orchestralen Jazz für immer prägen sollten. „Miles Ahead“ markierte den Beginn der erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen den beiden Musikern und war zugleich ein wichtiger Grundstein für ihren späteren Status als Musik-Legenden. Aber auch mit den zwei folgenden Alben loteten die beiden die Möglichkeiten des Jazz in großer Formation aus und schrieben Jazzgeschichte.
hr-Bigband
Miho Hazama, Leitung
Arve Henriksen, Trompete, Flügelhorn
Paolo Fresu, Trompete, Flügelhorn
Axel Schlosser, Flügelhorn
hr-Bigband in Kooperation mit der Alten Oper Frankfurt
Preise und Tickets
EURO 50,- / 56,- / 66,- / 76,-
Diese Veranstaltung ist im Angebot: Abo Jazz, Wahlabonnement
Details zu den Ermäßigungen siehe Ticket-Link.
JIF-Mitglieder erhalten Tickets zu den Wahlabo-Preisen. Der für die Buchung notwendige Promo-Code kann beim Vorstand per E-Mail angefordert werden. Diese Tickets sind nur online oder per Telefon (069-13 40 400) bei Frankfurt Ticket erhältlich (nicht an der Kasse der Alten Oper).
https://www.hr-bigband.de/index.html
Alte Oper Frankfurt , Großer Saal
19:00 Uhr
50,00 € / 15,00 € / 39,20 €
Stephanie Wagner & Norbert Dömling – Flute ’n‘ Bass
Transparenz, Leichtigkeit und Spielraum für Sound- und Rhythmus-Experimente: Das Duo „Stephanie Wagner & Norbert Dömling – Flute ’n‘ Bass“ wurde 2023 für den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert. Hoch trifft auf Tief, Melodie auf Basslinie, Beatboxen auf Bass-Percussion. Sound- und Rhythmus-Experimente erzeugen auf dem im April 2026 bei JazzHausMusik erscheinenden neuen Album „Elektrolyte“ wunderbare Kontraste, Klangfarben und Stimmungen und überraschen in jedem Stück aufs Neue. Ein Duo mit Seltenheitswert und Experimentierfreude.
„,Elektrolyte“ verbindet Bass und Flöte zu faszinierenden Klangwelten: rhythmische Loops, perkussive Flötenimprovisationen, transkribierte Vogelgesänge, subsonische Tiefen und intime Solo-Momente. Mal kraftvoll, mal zart, mal experimentell – Stephanie Wagner und Norbert Dömling erkunden Improvisation, Effektvielfalt und Klangcollagen, von introspektiven Nachtstücken bis zu kosmischen Raumklängen. Eine Reise durch Sound, Gefühl und lebendige Musik, die virtuos zwischen sorgfältiger Planung und spontaner Improvisation wechselt.“ Wolfram Knauer
„Sie zaubern mit ungewöhnlicher Besetzung außergewöhnlich schöne Farben und Stimmungen (…) Da vermisst man nichts wenn Flöte und Kontrabass so virtuos und musikalisch miteinander agieren und sich (…) auch als Rhythmusinstrumente betätigen (…) Im Dialog loten sie eine große stilistische Bandbreite aus.“ hr2-kultur
„Ein müheloser, schlüssiger Mix, der mit vielen kleinen Überraschungen aufwartet. Die größte ist vielleicht dieses federleichte sympathische Duo selbst, dem man in jedem Augenblick den Spaß am Zusammenspiel anhören kann.“ Jazzpodium
„Dass es keine Begleitband gibt, erfordert punktgenaues Spiel und gutes Timing – eine Herausforderung, die Wagner und Dömling spielend meistern (…) Eine wahre Ohrenfreude!“ Melodiva
Stephanie Wagner (c-flute, alto-flute, bassflute, looper, effects, comp), Norbert Dömling (6-string fretless bass, 4-string fretted bass, looper, effects, comp)
Online-Vvk über den Button „Tickets“ etwa vier Wochen vor dem Konzert; keine Reservierungen. Kulturpass Ffm 1 €. Ermäßigt für Studierende, Schüler und Auszubildende (bis einschl. 30 Jahre).
In Kooperation mit dem Club Voltaire
https://www.stephaniewagner-jazzflute.com/
https://www.doemling.com/
https://flute-and-bass.doemling.com/
Club Voltaire
20:00 Uhr
15,00 € / 6,00 € / 12,00 €
Tarun Balani Quartet
Album Release Concert: ‘ڪڏهن ملنداسين Kadahin Milandaasin
Tarun’s music and artistry has been described as “nothing short of remarkable” (All About Jazz, USA) and his debut album, Sacred World has said to“ Point to the future of jazz in India” (Time Out Magazine).
Tarun’s fearless and imaginative compositions can be heard on his albums ‘Sacred World’, ‘Dharma’ and ‘The Shape of Things to Come’, which have been featured on WNYC, BBC, GQ, Rolling Stone India, hr2-kultur, Red Bull Music and CLASH Magazine. He has performed at various local and international stages, such as Magnetic Fields Festival, NH7 Weekender, Roskilde Music Festival, Serendipity Arts Festival, and Jazz Café in London, to name a few. In his live performances, Tarun Balani seamlessly blends the finesse, controlled volatility, and discipline of jazz with Indian, acoustic and electronic elements, crafting a powerful and evocative musical storytelling experience.
Olli Hirvonen (g), Sonja Ott (tp, electronics), Marie Krüttli, (p/synths), Tarun Balani (dr)
Solidarisches Preissystem. Solidarisches Preissystem mit 27 Euro (Förderpreis), 22 Euro (regulärer Preis), 17 Euro (Minimalpreis), 6 Euro (Schüler*innen + Studierende). Sie haben die Wahl.
Tickets im Vvk und an der AK, 6 € Studenten/Schüler; Reservierungen sind nicht möglich. Kulturpass-Inhaber werden gebeten, sich bei der Romanfabrik vorab anzumelden (s. vorstehender Link).
In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik
https://tarunbalani.com/
https://www.youtube.com/watch?v=AAKsqEIbd04
https://www.youtube.com/watch?v=pmJnJGrDisU
https://www.youtube.com/watch?v=toy0TKsYnOQ
Romanfabrik
20:00 Uhr
22,00 € / 6,00 € / 17,00 €
Yumi Ito
Yumi Ito erschafft mit ihrer Stimme Welten fern aller Grenzen. Die schweizerisch-polnisch-japanische Musikerin gilt als eine der eigenständigsten Stimmen der Gesangsimprovisation. Dabei bewegt sie sich mühelos zwischen Jazz, Art-Pop und Neoklassik – als ob Tori Amos und Norah Jones mit Ólafur Arnalds Musik zu einem Debussy-Biopic geschrieben hätten. Ihre weltweiten Tourneen führten Yumi Ito unter anderem ans Montreux Jazz Festival (CH), Blue Note Jazz Festival (US) und Euro-Venezuelan Jazzfestival (VE), viele ihrer Konzerte sind ausverkauft. Kein Wunder: An den Auftritten bilden sich wahre Klangräume voller Intuition und Tiefe, die noch einmal eine ganz eigene Energie entfalten. Keine Performance klingt wie die andere. Live performt sie wahlweise solo am Klavier oder mit ihrer Band, stets begleitet von einer klaren Haltung: «Ich bin überzeugt, dass alle die Sprache der Improvisation verstehen können, unabhängig von Herkunft, Geschlecht oder Lebensrealität.»
2026 kehrt Yumi Ito mit ihrer Band zurück und präsentiert erstmals Musik aus ihrem kommenden, siebten Album, das im Herbst veröffentlicht wird. Ihre neuen Songs verbinden akustische Wärme mit improvisatorischer Freiheit und emotionaler Klarheit. Stets im Fokus: Das Erschaffen musikalischer Welten im Zeichen der Grenzenlosigkeit.
Yumi Ito (voc, p, comp), Alessio Cazzetta (g), Nadav Erlich (b), Iago Fernández dr)
Keine Reservierungen. Kulturpass Ffm 1 €. Der ermäßigte Preis gilt für Studenten, Schüler und Auszubildende bis einschl. 30 Jahre.
In Kooperation mit dem Instituto Cervantes Frankfurt
Gefördert von Instituto Cervantes
https://www.yumiito.com/
https://www.yumiito.com/about
https://www.instagram.com/yumiitomusic
Instituto Cervantes , Großer Saal
19:00 Uhr
22,00 € / 6,00 € / 17,00 €
Jens Thomas & Jürgen Spiegel
Cinematic Art Pop
Nach ihren gefeierten Konzerten mit der „Neil Young Collage“ stellen der aus seiner Zusammenarbeit mit dem Schauspieler Matthias Brandt bekannte Pianist/ Stimmperformer Jens Thomas und der mehrfache ECHO-Preisträger und Tingvall Trio- Drummer Jürgen Spiegel ihr erstes gemeinsames Album „Cinematic Art Pop“ vor.
Dabei verlassen sich die beiden ausschließlich auf ihr telepathisches Zusammenspiel und die Kraft der Improvisation. Thomas & Spiegel erfinden Songs, Geschichten und Gedichte aus dem Augenblick heraus und verschmelzen Jazzfragmente, spätromantische Harmonien und Heavy Rock Rhythmen zu einer filmischen, hochenergetischen und ganz und gar eigenständigen Musik- garantiert nicht nur für Jazzfans.
“Pianist und Stimmperformer Jens Thomas und Drummer Jürgen Spiegel hinterlassen einen nachhaltigen Eindruck auch von einem ganz besonderen Konzertformat. Fast zwei Stunden entwickeln die beiden Musiker einen intensiven Dialog, der an energetischer Dichte kaum zu übertreffen ist. Der Konzertabend entpuppt sich als kleine Sensation.“ Heinrich Brinkmöller-Becker/ nrwjazz
Jens Thomas (p, voc, text), Jürgen Spiegel (dr, perc, multiple instruments)
Keine Reservierungen. Kulturpass Ffm 1 €. Der ermäßigte Preis gilt für Studenten, Schüler und Auszubildende bis einschl. 30 Jahre.
Zugang zum Kirchenraum barrierefrei (Fahrstuhl vorhanden).
In Kooperation mit der Gethsemanegemeinde
https://www.jensthomas.com/
https://www.jensthomas.com/
Gethsemanekirche , Kirchenschiff 1. OG
20:00 Uhr
22,00 € / 6,00 € / 17,00 €
Christof Lauer: Odyssea Sonorum – Improvisationen III
Der Saxofonist Christof Lauer hat sich mit seiner Virtuosität einen Spitzenplatz in der Jazz-Welt erspielt.
Anfang 2019 hat er mit seinen Solo-Benefiz-Konzerten ein sehr erfolgreiches neues Format gestartet: in der Alten Nikolaikirche spielt er auch jetzt wieder einmal im Monat 30-40 Minuten frei improvisierte Musik.
„Es hat für mich einen besonderen Reiz in dem weiten Kirchenraum zu spielen. Aus dem Moment heraus entsteht eine Klang -und Motivreise, auf die ich meine Zuhörer*innen mitnehmen will.“
Christof Lauer (ts, ss)
Die Reihe findet immer am 2. Montag eines Monats statt und endet am 12.10.2026 (Pause von Nov. bis März), d.h. nächste Termine sind 13.7. / 10.8. / 14.9. / 12.10.2026
Eintritt frei, keine Reservierungen, Spenden sind willkommen. Der wohltätige Spendenzweck wird zur jeweiligen Veranstaltung bekanntgegeben.
Das Konzert veranstalten die Jazz-Initiative und die St. Paulsgemeinde gemeinsam.
http://talkingtoyou-christoflauer-film.de/
Alte Nikolaikirche
19:00 Uhr
0,00 € /
Frederik Köster – Dark Matter
Mehr als zehn Jahre hat Frederik Kösters Band „Die Verwandlung“ zusammengespielt, mit jedem Album haben die vielfach ausgezeichneten Musiker (diverse Jazz-Echos, Neuer Deutscher Jazzpreis, WDR-Jazzpreis) durch neue Klangvariationen überrascht.
Doch die Zeichen stehen bei dem Kölner Trompeter und Komponisten auch weiterhin auf Erneuerung. Das neue Quartett heißt Dark Matter und spielt Musik, die seit 2024 entstanden ist.
Laut Jazz Facts im DLF ist Köster längst „…einer der herausragenden Jazzmusiker Deutschlands. Sein strahlendes Trompetenspiel gebietet souverän über die ganze Palette der modernen Tradition – von Freddie Hubbard bis Kenny Wheeler.“
Er selbst sagt: „Für mich ist der Live-Moment beim Jazz der entscheidende Faktor und an den kommt kein Spotify, Youtube oder Instagram ran!“
Auf der Suche nach Erneuerung hat er diesmal an seiner Seite die experimentierfreudigen und vielseitigen jungen Musiker Jannis Sicker, Calvin Lennig und Thomas Sauerborn, die größtenteils neue, eigens für diese Besetzung geschriebene Musik präsentieren und interpretieren. Bestimme Facetten in Kösters Musik tauchen immer wieder auf wie Elemente des Alternative Rock, sphärische Klänge oder die kompositorischen Verbindungen zur klassischen europäischen Musik.
Frederik Köster (flh, tp, voc), Jannis Sicker (g, effects), Calvin Lennig (b), Dominik Mahnig (dr)
Solidarisches Preissystem. Solidarisches Preissystem mit 27 Euro (Förderpreis), 22 Euro (regulärer Preis), 17 Euro (Minimalpreis), 6 Euro (Schüler*innen + Studierende). Sie haben die Wahl.
Tickets im Vvk und an der AK, 6 € Studenten/Schüler; Reservierungen sind nicht möglich. Kulturpass-Inhaber werden gebeten, sich bei der Romanfabrik vorab anzumelden (s. vorstehender Link).
In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik
Romanfabrik
20:00 Uhr
22,00 € / 6,00 € / 17,00 €
Kind / Wögler / Walke
Ursprünglich als Duo begonnen, haben die Kontrabassistin Tabea Kind und der Gitarrist Paul Walke ihr Projekt um Lukas Wögler an Tenorsaxofon und Klarinette erweitert. Die drei Musiker:innen, die sich unter anderem während ihrer gemeinsamen Zeit im Bundesjazzorchester zu schätzen lernten, spielen unaufgeregte, folkige Improvisationsmusik von ihrem Debütalbum „Wellen im Bauch“, das im März 2025 auf dem Label sts sts records erschien.
Die drei Musiker:innen lassen uns mit ihren Kompositionen an ihrem Leben teilhaben und verflechten ihre Erzahlung trialogisch – mit jazztypischen Strukturen und flächigen Improvisationen – zu einem kammermusikalischen Bandklang.
Tabea Kind (b), Lukas Wögler (sax), Paul Walke (g)
Online-Vvk über den Button „Tickets“ etwa vier Wochen vor dem Konzert; keine Reservierungen. Kulturpass Ffm 1 €. Ermäßigt für Studierende, Schüler und Auszubildende (bis einschl. 30 Jahre).
https://tabeakind.com/
https://www.paulwalke.de/
https://www.lukaswoegler.com/
Club Voltaire , Kneipe
20:00 Uhr
15,00 € / 6,00 € / 12,00 €
Perico Sambeat Flamenco Quintet
Der spanische Altsaxofonist Perico Sambeat (Jahrgang 1962) hat eine Playlist, die kaum eine Größe des Weltjazz auslässt. Nach dem Studium in Barcelona folgten mehrere Jahre in New York. Die Verbindung von Flamenco und Jazz ist in einigen seiner erfolgreichsten Plattenproduktionen zu finden, an denen einige der besten Flamenco-Musiker wie z.B. Enrique Morente (1995) oder Gerardo Nuñez (2001) mitgewirkt haben. Spätestens als er 2003 zusammen mit Pat Metheny auf dem North Sea Festival mit dem hochangesehenen Bird Award ausgezeichnet wurde, war er endgültig in der ersten Reihe der Saxofonisten angekommen.
Drei Jahrzehnte sind vergangen, seit er den Sound einer Jazz-Bigband in der Sprache des „Cante Jondo” orchestriert und arrangiert hat, was eine der faszinierendsten Erfahrungen im spanischen Jazzhimmel darstellt. Das Album „Roneando” des Perico Sambeat Flamenco Quintets wurde bei den spanischen MIN Awards als bestes Jazzalbum ausgezeichnet, weil es die Emotionen des Flamencos und die Freiheit des Jazz perfekt kombiniert. In diesem Album erkunden die Musiker die Komplexität und den emotionalen Ausdruck des Flamencos durch eine Vielzahl von Formen, wie Bulerías, Tanguillos, Alegrías und Seguidillas. Jede Originalkomposition ist eine künstlerische Manifestation, die die lebendige und leidenschaftliche Essenz dieser musikalischen Traditionen einfängt. Die Synergie zwischen den Instrumenten schafft einen harmonischen und überraschenden Klang, der das Publikum in ein immersives und emotional bewegendes Musikerlebnis entführt.
Dieses Programm stellt eine rigorose und innovative Erkundung der Fusion zwischen Jazz und Flamenco dar und zeigt Perico Sambeats Fähigkeit, neue Wege in der Musik zu beschreiten.
Perico Sambeat (sax, palmas), Albert Sanz (p), Miquel Álvarez (b), Sergio Martínez (perc), Tico Porcar (dr)
Eintritt: 20 €, ermäßigt 10 €. JIF-Mitglieder 5 €, bitte Mitgliedskarte zusammen mit amtlichem Lichtbildausweis vorzeigen. Frankfurt-Pass und Kulturpass Frankfurt 1 € (nur an der AK und Verfügbarkeit). Vorverkauf an den Kassen des Palmengartens (gebürhrenfrei) und online bei Frankfurt Ticket (+ Vvk-Geb.) ab 13. April 2026. Der Online-Vvk endet immer am Tag vor dem Konzert, am Konzerttag gibt es Tickets nur noch im Palmengarten. Reservierungen sind nicht möglich.
Einlass eine Stunde vor Konzertbeginn. Die Veranstaltungen finden bei jedem Wetter im Freien statt (Musikpavillon). Es gibt keinen Anspruch auf einen Sitzplatz.
Eine Veranstaltung des Palmengarten Frankfurt, kuratiert von der Jazz-Initiative Frankfurt am Main
Mit freundlicher Unterstützung des Instituto Cervantes

Medienpartner: Journal Frankfurt

https://pericosambeat.com/
Palmengarten Frankfurt , Konzertmuschel
19:30 Uhr
20,00 € / 10,00 € / 5,00 €
Christof Lauer: Odyssea Sonorum – Improvisationen IV
Der Saxofonist Christof Lauer hat sich mit seiner Virtuosität einen Spitzenplatz in der Jazz-Welt erspielt.
Anfang 2019 hat er mit seinen Solo-Benefiz-Konzerten ein sehr erfolgreiches neues Format gestartet: in der Alten Nikolaikirche spielt er auch jetzt wieder einmal im Monat 30-40 Minuten frei improvisierte Musik.
„Es hat für mich einen besonderen Reiz in dem weiten Kirchenraum zu spielen. Aus dem Moment heraus entsteht eine Klang -und Motivreise, auf die ich meine Zuhörer*innen mitnehmen will.“
Christof Lauer (ts, ss)
Die Reihe findet immer am 2. Montag eines Monats statt und endet am 12.10.2026 (Pause von Nov. bis März), d.h. nächste Termine sind 10.8. / 14.9. / 12.10.2026
Eintritt frei, keine Reservierungen, Spenden sind willkommen. Der wohltätige Spendenzweck wird zur jeweiligen Veranstaltung bekanntgegeben.
Das Konzert veranstalten die Jazz-Initiative und die St. Paulsgemeinde gemeinsam.
http://talkingtoyou-christoflauer-film.de/
Alte Nikolaikirche
19:00 Uhr
0,00 € /
Baby Sommer‘s Brother & Sisterhood
Günter „Baby“ Sommers Großprojekt erweist der legendären „Brotherhood Of Breath“ des südafrikanischen Musikers Chris McGregor (Piano, Flöte, Komposition) aus den 70er und 80er Jahren seine Referenz. Mit ungezügelter Spielfreude erweckt es den grenzenlosen Geist der damaligen Pioniere zu neuem Leben „Musik muss einen Rhythmus besitzen“ hatte Chris McGregor 1971 das Konzept seiner Kompositionen beschrieben: „Ich habe einfach genug von dieser beschissenen Avantgarde, die meint, dass die Musik auf die time verzichten solle. […] Die Leute hier in Europa identifizieren sich nicht mit der Trommel. Und das ist schade“.
Baby Sommers Projekt transponiert die Vergangenheit einer spezifischen Formation aus der jüngeren Jazzgeschichte in die Gegenwart – als Impuls für die aktuelle Musikszene (auch über die Grenzen des „Jazz“ hinaus) – und nicht zuletzt auch für eine multi-kulturelle Verständigung. Denn die „Brother & Sisterhood“ verbindet nicht nur Musiker verschiedener Nationalitäten, Musiktraditionen und Geschlechter, sie gibt auch ein Beispiel für eine „Identität“, in der sich solche Kategorien als irrelevant erweisen und auflösen.
Die Großformation begeistert das Publikum und vereint ausgewiesene FreeJazz-Fans und jugendliche Jazzrock-Anhänger.
Günter „Baby“ Sommer (dr, comp, artistic director), Matthias Schubert (ts), Raymond MacDonald (as, ss, comp), Anna Kaluza (as), Johannes Enders (ts), Shannon Barnett (tb), Anke Lucks (tb), Gerhard Gschlößl (tb), Shannon Barnett (tb), Martin Klingeberg (tp, voice), Didrik Ingvaldsen (tp), Nikolaus Neuser (tp), Uli Gumpert (p, comp), Maike Hilbig (b), Wolf-P. „Assi“ Glöde (prod manager)
Weitere Informationen zur ursprünglichen Brotherhood of Breath
Eintritt: 20 €, ermäßigt 10 €. JIF-Mitglieder 5 €, bitte Mitgliedskarte zusammen mit amtlichem Lichtbildausweis vorzeigen. Frankfurt-Pass und Kulturpass Frankfurt 1 € (nur an der AK und Verfügbarkeit). Vorverkauf an den Kassen des Palmengartens (gebürhrenfrei) und online bei Frankfurt Ticket (+ Vvk-Geb.) ab 13. April 2026. Der Online-Vvk endet immer am Tag vor dem Konzert, am Konzerttag gibt es Tickets nur noch im Palmengarten. Reservierungen sind nicht möglich.
Einlass eine Stunde vor Konzertbeginn. Die Veranstaltungen finden bei jedem Wetter im Freien statt (Musikpavillon). Es gibt keinen Anspruch auf einen Sitzplatz.
Eine Veranstaltung des Palmengarten Frankfurt, kuratiert von der Jazz-Initiative Frankfurt am Main
Medienpartner: Journal Frankfurt

https://www.babysommer.com/
https://brotherandsisterhood.de/
https://www.youtube.com/watch?v=hw-wNQ6zDwU
Palmengarten Frankfurt , Konzertmuschel
19:30 Uhr
20,00 € / 10,00 € / 5,00 €
Rebecca Trescher Tentett
Changing Perspectives
Die Zahl 10 hilft uns seit Gedenken Ordnung in viele Facetten des täglichen Lebens zu bringen und stand schon früh in der Geschichte der Menschheit symbolisch für Transformation, Vollendung und Vollkommenheit. Eine gewisse Perfektion hatte auch Rebecca Trescher im Sinn, als sie 2019 ihr Tentett gründete. Ganz bewusst achtete sie bei der Instrumentierung auf den idealen Klangmix und fragte sich, welche Kombinationen sich für das Spiel mit Texturen am besten eignen. Sie besetzte ihre kleine Big Band mit Saxofonen, Klarinetten, Trompete, Konzertharfe, Vibrafon, Klavier, Cello, Bass und Schlagzeug.
„Harfe, Cello und Flöten spielen prominente Rollen im ungewöhnlich besetzten Ensemble, sinfonische Dichtungen impressionistischer Komponisten wie Debussy dürften Treschers Klangideal ebenso stark beeinflusst haben wie in der afroamerikanischen Tradition stehende mittelgroße Ensembles, etwa eines Charles Mingus.“ Münchner Merkur, 1/2023
Ihre Band brachte die Impressionen zum Leuchten, die Rebecca Trescher als „artist-in-residence“ nach einem mehrmonatigen Aufenthalt an der Pariser Cité Internationale des Arts in Musik übersetzte. Ihr „Paris Zyklus / The Spirit of the Streets“ wurde 2022 beim Deutschen Jazzpreis als „Komposition des Jahres“ ausgezeichnet.
Bei diesem Konzert stellt Rebecca Trescher das aktuelle Programm „Changing Perspektives“ vor.
Rebecca Trescher (cl, bcl, comp), Julian Hesse (tp), Markus Harm (as, cl), Joachim Lenhardt (ts, fl), Anton Mangold (harp, as), Eugen Bazijan (cello), Roland Neffe (vib), Andreas Feith (p), Lukas Keller (b), Silvio Morger (dr), Friedrich Betz (sound engineer)
Eintritt: 20 €, ermäßigt 10 €. JIF-Mitglieder 5 €, bitte Mitgliedskarte zusammen mit amtlichem Lichtbildausweis vorzeigen. Frankfurt-Pass und Kulturpass Frankfurt 1 € (nur an der AK und Verfügbarkeit). Vorverkauf an den Kassen des Palmengartens (gebürhrenfrei) und online bei Frankfurt Ticket (+ Vvk-Geb.) ab 13. April 2026. Der Online-Vvk endet immer am Tag vor dem Konzert, am Konzerttag gibt es Tickets nur noch im Palmengarten. Reservierungen sind nicht möglich.
Einlass eine Stunde vor Konzertbeginn. Die Veranstaltungen finden bei jedem Wetter im Freien statt (Musikpavillon). Es gibt keinen Anspruch auf einen Sitzplatz.
Eine Veranstaltung des Palmengarten Frankfurt, kuratiert von der Jazz-Initiative Frankfurt am Main
Medienpartner: Journal Frankfurt

https://rebeccatrescher.com/projects/tentett/
https://www.youtube.com/watch?v=aOtxO3nRYok&list=RDaOtxO3nRYok&start_radio=1
Palmengarten Frankfurt , Konzertmuschel
19:30 Uhr
20,00 € / 10,00 € / 5,00 €
Adam Bałdych Quintet
Portraits
Der polnische Jazzgeiger Adam Bałdych gehört nicht nur zu den einzigartigen Virtuosen, sondern auch zu den großen Poeten des aktuellen Jazz. Seine Musik hat eine besonders lyrische Ader, gespeist aus der klassisch-romantischen Tradition seines Instruments, aus den typischen Melismen der polnischen Volksmusik, aber auch durch die Blue Notes des Jazz. Es sind tatsächlich eher Gedichte als Geschichten, die Adam Bałdych mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln kreiert, vom Pizziccato und Battuto über butterweichen Bogenstrich bis zu Verfremdungen und Loops.
Adam Bałdych ist „zweifellos der größte lebende Geigentechniker des Jazz. Von ihm kann man alles erwarten“, meint Ulrich Olshausen in der F.A.Z. Ab dem neunten Lebensjahr besuchte der 1986 geborene Adam eine Musikschule und galt bald als Wunderkind auf der Violine. Mit dreizehn Jahren entschied er sich für den Jazz. Mit 16 Jahren begann er eine internationale Karriere und spielte bald in Europa und Asien. Nachdem er sein Jazzstudium an der Musikakademie Kattowitz mit Auszeichnung abgeschlossen hatte, erhielt er ein Stipendium für das Berklee College of Music in Boston.
Er spielte auf zahlreichen internationalen Festivals und wurde vielfach ausgezeichnet, so beim Echo Jazz, beim Grand Prix Jazz Melomani und mit dem Goldenen Verdienstkreuz der Republik Polen.
Adam Bałdych (v), Marek Konarski (ts), Sebastian Zawadzki (p), Andrzej Święs (b), Dawid Fortuna (dr)
Eintritt: 20 €, ermäßigt 10 €. JIF-Mitglieder 5 €, bitte Mitgliedskarte zusammen mit amtlichem Lichtbildausweis vorzeigen. Frankfurt-Pass und Kulturpass Frankfurt 1 € (nur an der AK und Verfügbarkeit). Vorverkauf an den Kassen des Palmengartens (gebürhrenfrei) und online bei Frankfurt Ticket (+ Vvk-Geb.) ab 13. April 2026. Der Online-Vvk endet immer am Tag vor dem Konzert, am Konzerttag gibt es Tickets nur noch im Palmengarten. Reservierungen sind nicht möglich.
Einlass eine Stunde vor Konzertbeginn. Die Veranstaltungen finden bei jedem Wetter im Freien statt (Musikpavillon). Es gibt keinen Anspruch auf einen Sitzplatz.
Eine Veranstaltung des Palmengarten Frankfurt, kuratiert von der Jazz-Initiative Frankfurt am Main
Medienpartner: Journal Frankfurt

https://www.adambaldych.com/
https://www.youtube.com/watch?v=figfrQlzC7Y
Palmengarten Frankfurt , Konzertmuschel
19:30 Uhr
20,00 € / 10,00 € / 5,00 €
Christof Lauer: Odyssea Sonorum – Improvisationen V
Der Saxofonist Christof Lauer hat sich mit seiner Virtuosität einen Spitzenplatz in der Jazz-Welt erspielt.
Anfang 2019 hat er mit seinen Solo-Benefiz-Konzerten ein sehr erfolgreiches neues Format gestartet: in der Alten Nikolaikirche spielt er auch jetzt wieder einmal im Monat 30-40 Minuten frei improvisierte Musik.
„Es hat für mich einen besonderen Reiz in dem weiten Kirchenraum zu spielen. Aus dem Moment heraus entsteht eine Klang -und Motivreise, auf die ich meine Zuhörer*innen mitnehmen will.“
Christof Lauer (ts, ss)
Die Reihe findet immer am 2. Montag eines Monats statt und endet am 12.10.2026 (Pause von Nov. bis März), d.h. nächste Termine sind 14.9. / 12.10.2026
Eintritt frei, keine Reservierungen, Spenden sind willkommen. Der wohltätige Spendenzweck wird zur jeweiligen Veranstaltung bekanntgegeben.
Das Konzert veranstalten die Jazz-Initiative und die St. Paulsgemeinde gemeinsam.
http://talkingtoyou-christoflauer-film.de/
Alte Nikolaikirche
19:00 Uhr
0,00 € /
Céline Bonacina
„Jump!“
Die Französin Céline Bonacina ist auch hierzulande vielen ein Begriff. Nicht nur, weil sie beim ACT-Label zwei Alben veröffentlichte, sondern auch, weil ihre Auftritte unverwechselbar sind. Sie spielt das mächtige Baritonsaxofon so virtuos wie nur wenige, aber auch stilistisch hebt sich ihre Musik ab: Bonacina hat nach einem klassischen Musikstudium und Lehrjahren in den Pariser Bigbands sieben Jahre lang auf La Réunion gelebt. Der dort übliche europäisch-afrikanische Rhythmus- und Formen-Mix prägt bis heute ihre Musik. Ihr neues Album „Jump!“ ist eine eigenwillige Reminiszenz an den Achtzigerjahre-Fusion-Jazz der Brecker Brothers oder der Yellowjackets.
Mit ihrer unverwechselbaren musikalischen Stimme – einer Art kreolischem Jazz – und ihrer unwiderstehlichen Energie hat sie sich längst zu einer der faszinierendsten Persönlichkeiten der heutigen Jazzszene entwickelt. Von Kritikern gefeiert und auf großen Bühnen bejubelt, setzt sie ihren Weg mit beeindruckender Vitalität fort.
„Jump!“ entstand aus dem Wunsch heraus, wieder in die amerikanischen Einflüsse aus Céline Bonacinas prägenden Jahren einzutauchen. So ist „Jump!“ ist kein Tribute- oder Revival-Album, sondern eine Hommage – eine Liebesbeziehung zu einer Musik, die farbenfroh, energiegeladen und verspielt ist. Über ihre Musik sagt sie selbst: „Musik ist ein Weg der Liebe. Das Ziel ist es, Menschen glücklich zu machen und zu teilen, indem man offen bleibt (…) Ich bewege mich im Bereich der Improvisation, einem Bereich, in dem Musik geschrieben ist, aber gleichzeitig stark auf mündlicher Überlieferung basiert. In der Improvisation lernt man, den Moment zu erfassen.“
Céline Bonacina (bs), Julian Caetano (p, keyb), Chris Jennings (b), Stéphane Galland (dr)
Eintritt: 20 €, ermäßigt 10 €. JIF-Mitglieder 5 €, bitte Mitgliedskarte zusammen mit amtlichem Lichtbildausweis vorzeigen. Frankfurt-Pass und Kulturpass Frankfurt 1 € (nur an der AK und Verfügbarkeit). Vorverkauf an den Kassen des Palmengartens (gebürhrenfrei) und online bei Frankfurt Ticket (+ Vvk-Geb.) ab 13. April 2026. Der Online-Vvk endet immer am Tag vor dem Konzert, am Konzerttag gibt es Tickets nur noch im Palmengarten. Reservierungen sind nicht möglich.
Einlass eine Stunde vor Konzertbeginn. Die Veranstaltungen finden bei jedem Wetter im Freien statt (Musikpavillon). Es gibt keinen Anspruch auf einen Sitzplatz.
Eine Veranstaltung des Palmengarten Frankfurt, kuratiert von der Jazz-Initiative Frankfurt am Main
Mit freundlicher Unterstützung von Net & Publication Consultance GmbH
Medienpartner: Journal Frankfurt

https://celine-bonacina.com/
https://www.youtube.com/watch?v=usba87TOuEs
Palmengarten Frankfurt , Konzertmuschel
19:30 Uhr
20,00 € / 10,00 € / 5,00 €
Martin Lejeune’s „Mangelsdorff Revisited“
Die Musik von Albert Mangelsdorff neu gedacht
Frankfurter Jazzstipendium 2025
Martin Lejeune stellt seine schon lange währende Auseinandersetzung mit dem überragenden Posaunisten Albert Mangelsdorff selbst vor: „Im Rahmen des Gedenkens an den ersten Todestag von Albert Mangelsdorff im Jahr 2006 hatte ich bereits die Ehre, eine musikalische Formation im Auftrag der Jazz-Initiative Frankfurt zu etablieren und hierfür Stücke auszuwählen und neu zu arrangieren. Sowohl damals als auch heute besteht das Ziel darin, die Musik und das Lebenswerk Albert Mangelsdorffs regelmäßig in das kollektive Gedächtnis zu rufen, das Besondere daran zu erkennen sowie die Botschaft von Freiheit, Frieden, Demokratie und Völkerverständigung weiterzutragen (…) Die Suche nach der individuellen künstlerischen Stimme hat Albert Mangelsdorff zu einem der bekanntesten deutschen Jazzmusiker gemacht. Meine Untersuchungen zielen darauf ab, diese Stimme zu erforschen:
- Welche musikalischen und gesellschaftlichen Faktoren haben die Persönlichkeit des innovativen Musikers sowie des gleichermaßen bescheidenen Menschen geprägt?
- Welches ist der europäische Faktor des Jazz und welchen Einfluss hatte Albert Mangelsdorff darauf?“
Besonders die Soloposaunenaufnahmen haben Martin Lejeune fasziniert und er fragt weiter:
- „Sind Sprechstimme und Musikinstrument tatsächlich untrennbar miteinander verbunden?
- Wie kann ich Mangelsdorff-Fragmente neu zusammensetzen und welche Inspiration ergibt sich daraus für meine eigene Musik? Welche neuen Ansätze ergeben sich kompositorisch und/oder improvisatorisch?
- Welche Rolle spielen seine Feldaufnahmen von Vogelstimmen, abgesehen von der bekannten Meise vorm Fenster?“
Auf diese spannenden Fragen wird die neu formierte Band ihre Antworten suchen und präsentieren – auf der allerbesten Bühne dafür, dem Palmengarten, wo Albert über viele Jahre den musikalischen Standard gesetzt und das Frankfurter Jazzpublikum fasziniert und begeistert hat.
Bernd Lömsch Lehmann (cl, bcl, ts, bs), Karen Ng (as), Corinna Danzer (ts), Martin Lejeune (g, samples, arr), Athina Kontou (b), Rudi Fischerlehner (dr)
Eintritt: 20 €, ermäßigt 10 €. JIF-Mitglieder 5 €, bitte Mitgliedskarte zusammen mit amtlichem Lichtbildausweis vorzeigen. Frankfurt-Pass und Kulturpass Frankfurt 1 € (nur an der AK und Verfügbarkeit). Vorverkauf an den Kassen des Palmengartens (gebürhrenfrei) und online bei Frankfurt Ticket (+ Vvk-Geb.) ab 13. April 2026. Der Online-Vvk endet immer am Tag vor dem Konzert, am Konzerttag gibt es Tickets nur noch im Palmengarten. Reservierungen sind nicht möglich.
Einlass eine Stunde vor Konzertbeginn. Die Veranstaltungen finden bei jedem Wetter im Freien statt (Musikpavillon). Es gibt keinen Anspruch auf einen Sitzplatz.
Eine Veranstaltung des Palmengarten Frankfurt, kuratiert von der Jazz-Initiative Frankfurt am Main
Medienpartner: Journal Frankfurt

https://www.martinlejeune-jazz.de/
Palmengarten Frankfurt , Konzertmuschel
19:30 Uhr
20,00 € / 10,00 € / 5,00 €
Markus Stockhausen Group
„Celebration“
„Feiern, in unserer Zeit mit so vielen Herausforderungen in der Welt? Ja! Unbedingt, mit Musik. Das ist unser bescheidener Beitrag zur Versöhnung in der Welt.“ M. Stockhausen
Als Trompetensolist, Improvisator und Komponist im Jazz genauso zuhause wie in der zeitgenössischen und der klassischen Musik, zählt Markus Stockhausen international zu den vielseitigsten Musikern unserer Zeit und ist bekannt als musikalischer Grenzgänger – stets auf der Suche nach neuen Ausdrucksformen.
Nach „Wild Life“ und „Tales“ erscheint nun „Celebration“. Auf dem mittlerweile dritten Album feiert die Markus Stockhausen Group das Leben, die Musik und die Freundschaft ihres Quartetts mit wunderbaren Gastmusikern aus vielen verschiedenen Ländern. Da auf dem vorherigen Album „Tales“ (o-tone music) bereits viele Facetten der Gruppe erklangen, möchten sie diesmal wirklich „feiern“ und ihre Musik durch die außerordentliche Musikalität jener Gastsolisten bereichern.
Markus Stockhausen (tp), Jeroen van Vliet (p), Jörg Brinkmann (cello), Christian Thomé (dr)
Eintritt: 20 €, ermäßigt 10 €. JIF-Mitglieder 5 €, bitte Mitgliedskarte zusammen mit amtlichem Lichtbildausweis vorzeigen. Frankfurt-Pass und Kulturpass Frankfurt 1 € (nur an der AK und Verfügbarkeit). Vorverkauf an den Kassen des Palmengartens (gebürhrenfrei) und online bei Frankfurt Ticket (+ Vvk-Geb.) ab 13. April 2026. Der Online-Vvk endet immer am Tag vor dem Konzert, am Konzerttag gibt es Tickets nur noch im Palmengarten. Reservierungen sind nicht möglich.
Einlass eine Stunde vor Konzertbeginn. Die Veranstaltungen finden bei jedem Wetter im Freien statt (Musikpavillon). Es gibt keinen Anspruch auf einen Sitzplatz.
Eine Veranstaltung des Palmengarten Frankfurt, kuratiert von der Jazz-Initiative Frankfurt am Main
Medienpartner: Journal Frankfurt

https://www.markusstockhausen.de/
Palmengarten Frankfurt , Konzertmuschel
19:30 Uhr
20,00 € / 10,00 € / 5,00 €
Christof Lauer: Odyssea Sonorum – Improvisationen VI
Der Saxofonist Christof Lauer hat sich mit seiner Virtuosität einen Spitzenplatz in der Jazz-Welt erspielt.
Anfang 2019 hat er mit seinen Solo-Benefiz-Konzerten ein sehr erfolgreiches neues Format gestartet: in der Alten Nikolaikirche spielt er auch jetzt wieder einmal im Monat 30-40 Minuten frei improvisierte Musik.
„Es hat für mich einen besonderen Reiz in dem weiten Kirchenraum zu spielen. Aus dem Moment heraus entsteht eine Klang -und Motivreise, auf die ich meine Zuhörer*innen mitnehmen will.“
Christof Lauer (ts, ss)
Die Reihe findet immer am 2. Montag eines Monats statt und endet am 12.10.2026 (Pause von Nov. bis März), d.h. nächste Termine sind 12.10.2026
Eintritt frei, keine Reservierungen, Spenden sind willkommen. Der wohltätige Spendenzweck wird zur jeweiligen Veranstaltung bekanntgegeben.
Das Konzert veranstalten die Jazz-Initiative und die St. Paulsgemeinde gemeinsam.
http://talkingtoyou-christoflauer-film.de/
Alte Nikolaikirche
19:00 Uhr
0,00 € /
Christof Lauer: Odyssea Sonorum – Improvisationen VII
Der Saxofonist Christof Lauer hat sich mit seiner Virtuosität einen Spitzenplatz in der Jazz-Welt erspielt.
Anfang 2019 hat er mit seinen Solo-Benefiz-Konzerten ein sehr erfolgreiches neues Format gestartet: in der Alten Nikolaikirche spielt er auch jetzt wieder einmal im Monat 30-40 Minuten frei improvisierte Musik.
„Es hat für mich einen besonderen Reiz in dem weiten Kirchenraum zu spielen. Aus dem Moment heraus entsteht eine Klang -und Motivreise, auf die ich meine Zuhörer*innen mitnehmen will.“
Christof Lauer (ts, ss)
Die Reihe findet immer am 2. Montag eines Monats statt und endet am 12.10.2026 (Pause von Nov. bis März).
Eintritt frei, keine Reservierungen, Spenden sind willkommen. Der wohltätige Spendenzweck wird zur jeweiligen Veranstaltung bekanntgegeben.
Das Konzert veranstalten die Jazz-Initiative und die St. Paulsgemeinde gemeinsam.
http://talkingtoyou-christoflauer-film.de/
Alte Nikolaikirche
19:00 Uhr
0,00 € /