Sebastian Gramss State of Play© Frank Schindelbeck

Rückblick:
Donnerstag, 1. Jul. 2021

Palmengarten Frankfurt

Einlass Konzertgelände 18:30

Sebastian Gramss States of PlaySebastian Gramss States of Play

„States of Play“ versammelt Musikerinnen und Musiker aus Australien, Japan, Neuseeland, der Schweiz, Argentinien und Deutschland. Begründet wurde das Ensemble von dem Kölner Kontrabassisten und Komponisten Sebastian Gramss. Nicht nur Instrumentalist*innen werden hier zu den Band-Mitgliedern gerechnet, sondern mit gutem Grund auch der Klangregisseur. Die Rhythmusgruppe, bestehend aus zwei Schlagzeugern / Perkussionisten, einem Bassisten und einem Gitarristen, ist klanglich erweitert durch zweierlei elektronische Tasteninstrumente und ergänzt um drei Bläser. Eine Vorform dieses Ensembles und seiner speziellen Arbeitsweise hat Gramss im Zuge eines Kompositionsauftrages 2016 beim Ensemble Modern entwickelt. Die Gründung von „States of Play“ erfolgte ein Jahr später. Im Jahr darauf waren drei Musiker der Band ihrerseits Gäste beim Ensemble Modern. Für Gramss ist „States of Play“ eine Formation, in der er seine neuartigen konzeptionellen Ansätze bündeln und mit Hilfe speziell entwickelter Kompositions- und Spieltechniken die Entwicklung der zeitgenössischen Musik auf einem noch weitgehend brachliegenden Feld vorantreiben kann.

Wanja Slavin (ts), Valentin Garvie (tp, piccolo-tp, flh), Shannon Barnett (tb), Philip Zoubek (präp. p, moog synth), Christian Lorenzen (analog electronics, moog synth), Nicola Hein (präp. g), Sebastian Gramss (b, comp), Sydney Christian Ramond (b), Dominik Mahnig (dr, perc), Etienne Nillesen (präp. dr, noises)