Eric PlandéShelomo Sadak

Rückblick:
Freitag, 2. Okt. 2020

Romanfabrik

40 Sitzplätze

Plandé, Degen, Rek & Schiffelholz:
Hommage à Joachim KühnPlandé, Degen, Rek & Schiffelholz:
Hommage à Joachim Kühn

Der Saxofonist Eric Plandé und der Weltklasse-Pianist Joachim Kühn veröffentlichten 2007 das Album „Between the lines“. Seitdem stehen sie in ständigem Austausch, so dass Plandé mit seiner Konzertidee, ausschließlich Kühns Kompositionen zu spielen, beim Altmeister auf sehr offene Ohren stieß.

So fand Plandé eines Tages 20 Kühn‘sche Kompositionen in seinem Briefkasten vor, verbunden mit der Aufforderung, er möge ihn, sobald er seine Wahl getroffen habe, zurückrufen: Kühn spielte ihm dann am Telefon die Auswahl der Stücke vor. Das zunächst im Duo mit dem Pianisten Bob Degen begonnene Abenteuer ist nun im Quartett zu erleben, mit Vitold Rek am Kontrabass und Uli Schiffelholz am Schlagzeug.

Eric Plandé, der aus Frankreich stammende und heute in Wiesbaden lebende Sopran- und Tenorsaxofonist, pflegt ein energiegeladenes, ekstatisches Spiel und die freie Improvisation. Beeinflusst ist er von Coltrane, Zappa und Messiaen, das ergibt einen modernen Jazz mit Themenstrukturen und sehr frei gespielten Passagen.

Bob Degen gehört inzwischen zum „alten Adel des europäischen Jazz“. Der in Scranton, Pennsylvania, geborene Pianist kam schon 1965 nach Europa und öffnete hier zahlreichen amerikanischen Kollegen das Tor zum europäischen Publikum. Auf seinem ersten Album unter eigenem Namen begleitete ihn ein junger Bassist namens Manfred Eicher, und seine Aufnahmen mit Albert Mangelsdorff sind legendär. Seit 1973 gehört Degen dem hr-Jazzensemble an, 1994 wurde er mit dem Hessischen Jazzpreis ausgezeichnet.

Eric Plandé (sax), Bob Degen (p), Vitold Rek (b), Uli Schiffelholz (dr)

Eine Veranstaltung der Romanfabrik

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