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Mittwoch, 12. November 2025

Stadtbücherei – Zentralbibliothek

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Die Marimbistin und Vibraphonistin Taiko Saito, die Koto-Spielerin Naoko Kikuchi und der Pianist und Komponist Niko Meinhold lernten sich zuerst in dem Trickster Orchester kennen. In dem Ensemble spielten sie auf Bühnen wie z.B. der Elbphilharmonie und auf internationalen Festivals. Ein Album mit ihnen erschien auf ECM.

Der Duo-Auftritt von Taiko Saito und Naoko Kikuchi auf dem Moers Festival 2024 legte den Grundstein für eine intensivere musikalische Zusammenarbeit der zwei Japanerinnen, aus der nun mit Niko Meinhold ein facettenreiches Trio entsteht.

Naoko Kikuchi, in Sendai, Japan geboren, erlernte in ihrer frühen Kindheit von ihrer Mutter und Großmutter das Kotospielen. Sie ist mehrfache Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe (u.a. Nagatani Kengyo Memorial Wettbewerb für traditionelle japanische Musik, Auszeichnung für hervorragende Leistungen, 2006) 2007 erhielt sie ein einjähriges Stipendium vom Amt für Kulturelle Angelegenheiten und kam so nach Frankfurt, wo sie an der IEMA (Internationale Ensemble Modern Akademie) zeitgenössische Ensemblemusik studierte. Seitdem ist sie in Deutschland aktiv. Zu ihrem Repertoire gehört nicht nur klassische, sondern auch moderne Koto Musik. Die vielseitige Künstlerin spielte unter anderem mit den Berliner und den Wiener Philharmonikern.

Das Vibraphon, erst recht die Marimba zählen im Jazz zu den selteneren Instrumenten. Umso mehr fallen Musikerinnen und Musiker auf, die darauf einen individuellen Ausdruck, eine besondere Klangsprache entwickeln. Taiko Saito ist genau so eine Künstlerin. 1976 in Sapporo geboren, studierte sie in Tokio klassische Marimba und zog 1998 nach Berlin, um sich an der UdK in den Jazz zu vertiefen. Seitdem bewegt sie sich in der Neuen und improvisierten Musik, spielt mit internationalen Orchestern und renommierten Jazzern. Sie erhielte den Jazzpreis Berlin 2023 und den Deutschen Jazzpreis 2024. Mit dem vielseitigen Pianisten und Komponisten Niko Meinhold arbeitet Saito seit bald zwei Dekaden, ihr erstes gemeinsames Album Koko wurde 2006/07 von internationalen Medien für seine „eigene Klangwelt“ (Fono Forum) und Intensität gefeiert. Das dritte Album soll nun erscheinen.

Niko Meinhold studierte in Berlin und Stockholm Jazzpiano und Komposition. Er studierte darüber hinaus die Bwiti-Musik in Gabun und kolumbianische Musik während seiner mehrjährigen Gastprofessur in Bogotá de Colombia. Musikalische Kollaborationen mit renommierten Musiker*innen und Künstler*innen verschiedenster Genres, Konzertreisen und Festivalauftritte führten ihn in über 25 Länder auf 5 Kontinenten. Er komponierte für Radio Bigbands, Orchester und Ensembles, Film, Radio und Theater. Seit geraumer Zeit liegt sein kompositorischer Schwerpunkt auf genreübergreifenden Projekten, für die er mehrfach Auszeichnungen bekam.

Naoko Kikuchi (koto), Taiko Saito (vib), Niko Meinhold (p)

Eintritt frei. Um Spenden für die Jazz-Initiative Frankfurt am Main e.V. wird gebeten (Spendenbescheinigungen können ausgestellt werden). Die Musiker erhalten selbstverständlich eine feste Gage.

Mit freundlicher Unterstützung von Net & Publication Consultance GmbH
In Zusammenarbeit mit der Zentralbibliothek der Stadtbüchereien Frankfurt

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