Jaimie BranchPeter Gannushkin

Rückblick:
Dienstag, 21. Jan. 2020

Dr. Hoch’s Konservatorium

Engelbert Humperdinck Saal

Jaimie BranchJaimie Branch

Ihre erste Europatour brachte die junge Trompeterin Jaimie Branch mit ihrer Band gleich zum Berliner Jazzfest und zu einem fulminanten Erfolg mit ihrem Album „Fly or Die“.

Auf der Tour schrieb sie gleich mal ihr nächstes Album: „Fly or Die II – Bird Dogs Of Paradise“, das gerade erschienen ist. Zu Komposition und Trompete ist jetzt auch der Gesang gekommen. Mit 16 hatte sie zum ersten Mal Ornette Coleman gehört, heute sagt sie: „Free Jazz is a lot more room to be yourself.“ Eine Aussage, die sie keineswegs als musikalische Begrenzung gelten lässt. Nach dem Musikstudium in Boston machte sie ihre entscheidenden musikalischen Erfahrungen in den Jazzclubs von Chicago.

„Branch hatte es schwer, was man auch hören kann, wenn man mag. Schmerz, Empörung, Groll, Wildheit, all das übersetzt die Trompeterin wie kaum jemand anderes im zeitgenössischen Jazz derzeit in eine hörbare (Mit-)Erfahrung. … Ein glasklares, brutales Spiel, das Gänsehaut wachsen und aufhorchen ließ, als sie 2017 mit „Fly or Die“ debütierte.“ taz


Jaimie Branch (tp), Lester St Louis (cello), Jason Ajemian (b), Chad Taylor (dr)