Argüelles Quartet

Do., 1. September 2016
19:30bis22:00

Seit genau 50 Jahren verbindet Birmingham und Frankfurt am Main eine Städtepartnerschaft. Aus diesem Anlass ist heute ein Jazzquartett zu Gast mit vielfältigen musikalischen und biographischen Bezügen zwischen beiden Städten und Europa. Die Brüder Julian und Steve Argüelles sind in Birmingham aufgewachsen.

Julian Argüelles Foto : Louis de Carlo

Julian Argüelles Foto : Louis de Carlo

Der Saxofonist, Komponist und Arrangeur Julian Argüelles hat in Frankfurt durch seine mehrjährige Mitgliedschaft bei der hr-Bigband zahlreiche Fans gewonnen.

Stephen „Steve“ Argüelles ist Produzent, Schlagzeuger und Percussionist, ruheloser Erperimentierer und hungriger Konsument musikalischer Alternativen.

Die Aufnamen des Pianisten Pablo Held wurden von der weltweiten Fachpresse hochgelobt. Er ist als Dozent am Institut für Musik der Hochschule Osnabrück tätig und gibt weltweit Workshops.

Der Bassist Robert Landfermann präsentiert in Köln improvisierte Musik mit interessanten Persönlichkeiten des deutschen Jazz.

In Zusammenarbeit mit dem Referat für Internationale Angelegenheiten

Julian Argüelles (sax), Pablo Held(p), Robert Landfermann (b), Stephen Argüelles (dr)

www.julianarguelles.com
www.pabloheld.com
robertlandfermann.com

Donnerstag, 1. September 2016 | 19.30 Uhr | 12,–€/6,–€/frei (JIF)
Vorverkauf ab 26.5.2016 und Abendkasse an der Palmengarten-Kasse Eingang Siesmayerstraße 63. Reservierungen sind nicht möglich. Einlass an der Kasse ab 18.00 Uhr, Einlass zum Konzertgelände ab 18.30 Uhr, Veranstaltungsende spätestens 22.00 Uhr.
Achtung: Der Karten-Vorverkauf findet nur an der Palmengarten-Kasse statt.

Jochen Rückert Quartett feat. Mark Turner

Do., 8. September 2016
20:00

Der Kölner Schlagzeuger und Komponist Jochen Rückert lebt seit 1995 in New York, wo er sich zu einem der interessantesten Musiker seiner Generation entwickelt hat. Das Quartett mit seinen langjährigen musikalischen Mitstreitern Mark Turner am Tenorsaxofon, Lage Lund an der Gitarre und Orlando le Fleming am Kontrabass tourt seit 2009 um die Welt.

Mark Turner gilt zu Recht als einer der besten Tenorsaxofonisten der Gegenwart. In Südkalifornien geboren, studierte er in Long Beach und in Boston, MA. Mit seinem eigenen Quartett tritt er am 11.12.2016 in Dr. Hoch’s Konservatorium auf.

Jochen_Rueckert_PR_7-bDie blinde Vertrautheit der Band, ihr organisches, fein geschliffenes Zusammenspiel ab dem ersten Ton überzeugt ohne jede Effekthascherei. Zunächst wirkt die Musik dezent, sanft und doch kompakt, um mehr und mehr das differenzierte Miteinander zu offenbaren. Jochen Rückerts Stücke überraschen eher mit zuversichtlichem Swing als mit Primzahl-Metren, die man vielleicht von einem deutschen Schlagzeuger erwarten würde. Seine Vermeidung einer formellen Ausbildung, vor allem im Bereich der Jazz-Komposition, sorgt für einen erfrischenden Mangel an elitärem Unsinn in seiner Musik.

Eine Veranstaltung der Romanfabrik

Mark Turner (sax), Lage Lund (g), Orlando le Fleming (b) und Jochen Rückert (dr)

www.jochenrueckert.net

Romanfabrik | Do.,8.9.2016 | 20 Uhr | 20,–/15,– € erm.

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Philipp Brämswig Trio

So., 18. September 2016
20:00
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Foto: Nadine-Targiel

Das Trio aus jungen gefragten Musikern der Kölner Szene um den Gitarristen Philipp Brämswig veröffentlichte Anfang 2016 mit „Molecular Soul“ sein erstes Album. Mit Florian Rynkowski am elektrischen Bass und Drummer Fabian Arends, dessen Spiel erkennen lässt, dass er bei Jonas Burgwinkel in die Schule gegangen ist, hat Brämswig einen traumhaft eingespielten Klangkörper geformt, der vertrackte Rhythmen so furios wie mühelos durchforstet.

Balladeske Figuren, für deren Gestaltung Brämswig das Plektrum aus der Hand legt, spielen die drei Musiker ebenso perfekt aufeinander bezogen wie die rockigen Gebilde, die sie mit Fusionsounds überziehen. Neben einer natürlichen Virtuosität ist vor allem die mal einfühlsame, mal zupackende Interaktion zum Markenzeichen der Band geworden. Die Kompositionen von Brämswig sind Schmelztiegel verschiedenster musikalischer Einflüsse und vereinen Intellekt und Groove.

Der Niedersachse Brämswig studierte in Amsterdam und New York City und war u.a. Mitglied im BuJazzO. Heute lebt er als freischaffender Musiker in Köln und lehrt in Osnabrück.

In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire

Philipp Brämswig (g), Florian Rynkowski (E-b), Fabian Arends (dr)

www.philippbraemswig.com

Club Voltaire | So.,18.9.2016 | 20 Uhr | 12,–/9,– €
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Jason Rebello solo

Do., 29. September 2016
20:00

Der rasante Aufstieg von Englands wohl bekanntestem Pianisten Jason Rebello begann Anfang der 1990er Jahre, als der legendäre Miles-Davis-Saxofonist Wayne Shorter ihn entdeckte und sein Debütalbum produzierte. Der breiten Weltöffentlichkeit wurde Jason Rebello dann bekannt, als er sein großes Vorbild Kenny Kirkland nach dessen unerwartetem Tod in der Band von Sting ersetzte, mit diesem drei mit Grammys ausgezeichnete Alben aufnahm und mehrfach auf Welttournee ging. Jason Rebello veröffentlichte bislang sieben eigene Alben und begleitete u.a. Peter Gabriel, Jeff Beck, Phil Collins und den französischen Schlagzeuger Manu Katché.

photo0054RebelloIm intimen Rahmen der Romanfabrik stellt Jason Rebello sein neues Solo-Piano-Album „Held“ vor und stellt dabei seine herausragende Musikalität und Technik unter Beweis. Klaviermusik, gespielt von einem der wohl profiliertesten Künstler der europäischen Klavier- und Jazzszene.
Eine Veranstaltung der Romanfabrik
Jason Rebello (p)

www.jasonrebello.co.uk

Romanfabrik | Do., 29.9.2016 | 20 Uhr | 20,–/15,– €

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Daniel Guggenheim Quartett

Fr., 30. September 2016
20:00

Mit Daniel Guggenheim, Peter Madsen, Dietmar Fuhr und Jonas Burgwinkel treffen sich vier erfahrene Jazzmusiker, um ihrer Spielfreude und Lust auf Neues Ausdruck zu verleihen. Sie präsentieren Kompositionen aus der Feder Guggenheims, die sowohl atmosphärische Dichte als auch Raum für individuelle Entfaltung schaffen.

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Foto: Dominique-Rieffel

Der Weg Daniel Guggenheims führte aus der Schweiz über Paris, Rio de Janeiro und New York zum Erfolg. Dabei haben ihn von Anfang an starke Persönlichkeiten geprägt, wie Jimi Hendrix, John Coltrane oder Sonny Rollins. 1983 traf er in Brasilien auf Hermeto Pascoal, für ihn ein wahrer Glücksfall. Durch Musikanarchist Pascoal lernte Guggenheim seine eigene Musik zu leben und Grenzen immer wieder neu auszuloten.

Seit über 15 Jahren verbindet Peter Madsen und Daniel Guggenheim eine tiefe musikalische Freundschaft. Auch Madsen liebt Gegensätze und Kontraste: er lebt teils in New York City, teils im österreichischen Vorarlberg, und seine künstlerische Bandbreite überzeugt durch Jazz, Volksmusik, afrikanische Einflüsse und Ausflüge in die musikalische Untermalung von Literatur und Poesie.

In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire

Daniel Guggenheim (sax), Peter Madsen (p), Dietmar Fuhr (b), Jonas Burgwinkel (dr)

www.danielguggenheim.com

Club Voltaire | Fr., 30.9.2016 | 20 Uhr | 12,–/9,– €
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Izabella Effenberg Trio feat. Nicole Johänntgen

Do., 6. Oktober 2016
20:00
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Foto: Ludwig-Olah

Die Vibrafonistin und Komponistin Izabella Effenberg stammt aus Polen und lebt in Nürnberg. Nach dem viel beachteten Debütalbum „Cuéntame“ hat sie kürzlich „Iza“ eingespielt, ihr jüngstes Album, begleitet von Pianist Jochen Pfister und Schlagzeuger Pawel Czubatka. Für das CD-Release-Konzert hat Effenberg die vielfach ausgezeichnete Schweizer Saxofonistin Nicole Johänntgen eingeladen, die derzeit in New York City lebt und u.a. Organisatorin des SOFIA Projekts ist.

Izabella Efffenberg kreiert Stimmungen und Sounds mit musikalischen Miniaturen als Grundlagen für die Improvisationen. Ihre Eigenkompositionen sind inspiriert von Jazz, europäischer Klassik und zeitgenössischer Musik, Improvisation und arrangierte Passagen fließen ineinander im kreativen Austausch zwischen den vier außergewöhnlichen Musikern.

Effekte wie präpariertes Klavier, verschieden präparierte und gelegentlich auch mit dem Bogen gestrichene Becken und Trommeln, außergewöhnliche Instrumente wie Plastiktüten, Marimbola u.a. treten neben den originalen akustischen Klang der Instrumente.

In Zusammenarbeit mit dem Kulturzentrum Die Fabrik
und dem Frauen Musik Büro Frankfurt

Izabella Effenberg (vib, crotales, array mbira), Jochen Pfister (p)
Pawel Czubatka (dr, marimbola, crotales), Nicole Johänntgen (sax)

www.izabellaeffenberg.com

Die Fabrik | Do., 6.10.2016 | 20 Uhr | 15,–/10,– €/Festivalpässe

Ryan Carniaux Quartet

Do., 13. Oktober 2016
20:00

Ryan Carniaux studierte in Boston, MA, und in Maastricht. Er brachte mit seinem Quartett zuletzt das Album „Never leave your baggage unattended“ heraus und trat bereits mit vielen bekannten Jazzgrößen aus Europa und den USA auf. Er unterrichtet im In- und Ausland sowie auf internationalen Workshops; 2013 wurde er zum Professor für Jazz-Trompete an der Folkwang Universität der Künste in Essen ernannt.

Der New Yorker Altsaxofonist Plume gehört zu einer neuen Generation talentierter, entschlossener junger Musiker, die sich in der amerikanischen Metropole einen Namen gemacht haben. Plume greift als Improvisator, Bandleader und Komponist die Musik u.a. von Coltrane auf und formt sie neu, ohne dass sie ihren Charakter verliert.

43_Jazz_inde_klep_Nov2014_jpgDie Kompositionen des Quartetts erzählen Geschichten und verwandeln die Farbigkeit und die Vielfalt der Welt in faszinierend dichte Klangstrukturen. Fast unmerklich bauen sich rhythmische Spannungsbögen auf und gipfeln in leidenschaftlich geführten Disputen am Instrument.

„Real Jazz“ aus New York City, wie er „echter“ nicht sein kann, mit einer hochkarätigen internationalen Besetzung.

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik

Ryan Carniaux (tp, flh), Plume (sax), Mike Roelofs (p), Reza Askari (b), Samuel Dühsler (dr)

www.ryancarniaux.com

Romanfabrik | Do., 13.10.2016 | 20 Uhr | 15,–/12,– €

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F.I.M.-Session im HoRsT

Di., 18. Oktober 2016
19:30

Um dem „freien“ und „zeitgenössischen Jazz“ eine Heimstätte in Frankfurt zu geben und gerade auch jungen Musikern Möglichkeiten zu bieten, Neues auszuprobieren, initiierten Christof Krause und Jürgen Werner eine „offene Bühne für frei improvisierte Musik“. Erste organisierte Konzerte frei improvisierter Musik mit anschließender Session finden bereits seit 2014 statt.
P1020827bAls Rahmen für die „offene Bühne/Session“ bietet das „F.I.M. Forum für improvisierte Musik“ eine regelmäßige Sessionreihe im Abstand von etwa zwei Monaten an. F.I.M. sieht sich weniger als reiner Veranstalter, sondern will ein Angebot für diese musikalische Szene initiieren und etablieren und hofft, dass daraus weitere Aktivitäten erwachsen können. Die Sessions finden statt im „HoRsT“, in den ehemaligen Adlerwerken in Frankfurter Gallusviertel.

Di., 18.10.2016, 19.30 Uhr:
Burkard Kunkel (bassetthorn, bcl, zither), John Schröder (g), Uwe Oberg (p), Willi Kappich (dr)
anschließend Session

www.horst-ffm.de

HoRsT (Adlerwerke) | 5,– €

Sebastian Sternal/Vitold Rek

Do., 20. Oktober 2016
20:00

Sebastian Sternal Porträt 1ebastian Sternal studierte Jazzklavier und -komposition in Köln und Paris wurde mit dem Neuen Deutschen Jazzpreis 2014, dem ECHO Jazz 2013 und dem WDR Jazzpreis 2007 ausgezeichnet. Erl lehrt Jazz-Theorie, -Klavier und -Komposition an der Musikhochschule Köln und ist als Professor für Jazzklavier an der Hochschule für Musik Mainz tätig.

Vitold Rek arbeitete mit vielen anderen Jazzmusikern zusammen, u.a. als Solist mit dem HR-Jazzensemble. Sein Stil wird als „tongewaltig“ und gleichzeitig elegant und kammermusikalisch beschrieben. Vitold Rek unterrichtet Jazzkontrabass an der Hochschule für Musik in Mainz. Er verbindet in seinem Spiel die Tradition des Jazz mit klassischen und folkloristischen Einflüssen. 2010 war Vitold Rek der künstlerische Leiter des Jazz-Festivals der Jazz-Initiative Frankfurt/Main.
Mit dem Emil Mangelsdorff Quartett „Blues Forever“ hat Rek den Preis der Deutschen Schallplattenkritik 2008 bekommen. 2013 erhielt Vitold Rek den Hessischen Jazzpreis.

Der Kontrabassist Vitold Rek ist derzeit einer der kultiviertesten Spieler dieses Instruments überhaupt.“ ( FAZ 1999, Ulrich Olshausen )

In Zusammenarbeit mit dem Steinway-Haus Frankfurt
Sebastian Sternal (p), Vitold Rek (b)

www.sebastiansternal.de
www.jazzpages.com/VitoldRek
Steinway-Haus Frankfurt | Do., 20.10.2016 | 20 Uhr | 20,– /15,– € (incl. Ein Begrüßungsgetränk)
Karten reservieren